Selbst: Unterschied zwischen den Versionen

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In den verschiedenen pädagogischen Ansätzen spielt das zu entwickelnde Selbst des Menschen eine zentrale Rolle. Der Staatsmann und Bildungsreformer [[w:Wilhelm von Humboldt|Wilhelm von Humboldt]]  beispielsweise benennt das Einlassen auf etwas Fremdes als eine Voraussetzung, möchte der Mensch seine Individualität in eine wachsende Vollendung führen. Hierfür sei es notwendig, dass der Mensch die ganze äußere Welt auf sich als wahrnehmenden Mittelpunkt bezieht, wodurch sich die „Betrachtung aus der Unendlichkeit der Gegenstände in den engeren Kreis unsrer Fähigkeiten und ihres mannigfaltigen Zusammenwirkens“ flüchte.<ref>Wilhelm von Humboldt: [https://www.marcus-steinbrenner.info/docs/texte/Humboldt%20-%20Theorie%20der%20Bildung%20des%20Menschen.pdf  ''Theorie der Bildung des Menschen.''PDF, S.&nbsp;4. Abgerufen am 24. Januar 2026.</ref>
In den verschiedenen pädagogischen Ansätzen spielt das zu entwickelnde Selbst des Menschen eine zentrale Rolle. Der Staatsmann und Bildungsreformer [[w:Wilhelm von Humboldt|Wilhelm von Humboldt]]  beispielsweise benennt das Einlassen auf etwas Fremdes als eine Voraussetzung, möchte der Mensch seine Individualität in eine wachsende Vollendung führen. Hierfür sei es notwendig, dass der Mensch die ganze äußere Welt auf sich als wahrnehmenden Mittelpunkt bezieht, wodurch sich die „Betrachtung aus der Unendlichkeit der Gegenstände in den engeren Kreis unsrer Fähigkeiten und ihres mannigfaltigen Zusammenwirkens“ flüchte.<ref>Wilhelm von Humboldt: [https://www.marcus-steinbrenner.info/docs/texte/Humboldt%20-%20Theorie%20der%20Bildung%20des%20Menschen.pdf  ''Theorie der Bildung des Menschen.''PDF, S.&nbsp;4. Abgerufen am 24. Januar 2026.</ref>
Bildung ist nach Humboldt eine rege und freie Wechselwirkung des Individuums mit der Welt, die niemals bewirkt, sondern nur angestoßen werden kann und die immer eine freie Eigenleistung darstellt.<ref>Wilhelm von Humboldt: [https://www.mises.ch/library/Humboldt_Grenzen_des_Staates.pdf ''Ideen zu einem Versuchs, die Grenzen der Wirksamkeit des Staats zu bestimmen.''PDF, S.&nbsp;11-12. Abgerufen am 24. Januar 2026.</ref>
Bildung ist nach Humboldt eine rege und freie Wechselwirkung des Individuums mit der Welt, die niemals bewirkt, sondern nur angestoßen werden kann und die immer eine freie Eigenleistung darstellt.<ref>Wilhelm von Humboldt: [https://www.mises.ch/library/Humboldt_Grenzen_des_Staates.pdf ''Ideen zu einem Versuchs, die Grenzen der Wirksamkeit des Staats zu bestimmen.''PDF, S.&nbsp;11-12. Abgerufen am 24. Januar 2026.</ref>
[[w:Maria Montessori |Maria Montessori]] prägte den in verschiedenen Versionen bekannt gewordenen Leitsatz an den Erziehenden: „Hilf mir, es selbst zu tun.“<ref>P. Oswald,  G. Schulz-Bennesch (Hrsg.): ''Maria Montessori, Die Entdeckung des Kindes. Selbsttätige Erziehung im frühen Kindesalter'', 11. Auflage, Freiburg i. Br. 1994</ref>
[[w:Maria Montessori |Maria Montessori]] prägte den in verschiedenen Versionen bekannt gewordenen Leitsatz an den Erziehenden: „Hilf mir, es selbst zu tun.“<ref>P. Oswald,  G. Schulz-Bennesch (Hrsg.): ''Maria Montessori, Die Entdeckung des Kindes. Selbsttätige Erziehung im frühen Kindesalter'', 11. Auflage, Freiburg i. Br. 1994</ref>


[[Rudolf Steiner]], Begründer der Waldorfpädagogik spricht davon, dass jede Erziehung Selbsterziehung sei. So ist der Erziehende gefordert, sich selbst so zu erziehen, dass er im günstigsten Maße auf das Kind wirke, denn „Sie glauben gar nicht, wie gleichgültig es im Grunde genommen ist, was man als Erzieher oberflächlich redet oder nicht redet, und wie stark es von Belang ist, wie man als Erzieher selbst ist.“ <ref>Rudolf Steiner: ''Heilpädagogischer Kurs.'' GA&nbsp;317. 8. Auflage. Rudolf Steiner Verlag, Dornach 1995, ISBN 3-7274-3171-7, S.&nbsp;35. ([https://odysseetheater.org/GA/Buecher/GA_317.pdf#page=35&view=Fit])</ref> Es gehe darum, eine möglichst adäquate Umgebung für das sich selbst erziehende Kind zu schaffen und zu dieser Umgebung gehören in erster Linie die Menschen um das Kind herum.  
[[Rudolf Steiner]], Begründer der Waldorfpädagogik spricht davon, dass jede Erziehung Selbsterziehung sei. So ist der Erziehende gefordert, sich selbst so zu erziehen, dass er im günstigsten Maße auf das Kind wirke, denn „Sie glauben gar nicht, wie gleichgültig es im Grunde genommen ist, was man als Erzieher oberflächlich redet oder nicht redet, und wie stark es von Belang ist, wie man als Erzieher selbst ist.“ <ref>Rudolf Steiner: ''Heilpädagogischer Kurs.'' GA&nbsp;317. 8. Auflage. Rudolf Steiner Verlag, Dornach 1995, ISBN 3-7274-3171-7, S.&nbsp;35. ([https://odysseetheater.org/GA/Buecher/GA_317.pdf#page=35&view=Fit])</ref> Es gehe darum, eine möglichst adäquate Umgebung für das sich selbst erziehende Kind zu schaffen und zu dieser Umgebung gehören in erster Linie die Menschen um das Kind herum.  
„(…) Jede Erziehung ist Selbsterziehung, und wir sind eigentlich als Lehrer und Erzieher nur die Umgebung des sich selbst erziehenden Kindes. Wir müssen die günstigste Umgebung abgeben, damit an uns das Kind sich so erzieht, wie es sich durch sein inneres Schicksal erziehen muß."<ref>Rudolf Steiner: ''Die pädagogische Praxis vom Gesichtspunkte geisteswissenschaftlicher Menschenerkenntnis.'' GA&nbsp;306. 4. Auflage. Rudolf Steiner Verlag, Dornach 1989, ISBN 3-7274-3060-5, S.&nbsp;131. ([https://odysseetheater.org/GA/Buecher/GA_306.pdf#page=131&view=Fit])</ref>
„(…) Jede Erziehung ist Selbsterziehung, und wir sind eigentlich als Lehrer und Erzieher nur die Umgebung des sich selbst erziehenden Kindes. Wir müssen die günstigste Umgebung abgeben, damit an uns das Kind sich so erzieht, wie es sich durch sein inneres Schicksal erziehen muß."<ref>Rudolf Steiner: ''Die pädagogische Praxis vom Gesichtspunkte geisteswissenschaftlicher Menschenerkenntnis.'' GA&nbsp;306. 4. Auflage. Rudolf Steiner Verlag, Dornach 1989, ISBN 3-7274-3060-5, S.&nbsp;131. ([https://odysseetheater.org/GA/Buecher/GA_306.pdf#page=131&view=Fit])</ref>





Version vom 25. Januar 2026, 22:53 Uhr

Selbst ist ein Begriff mit unterschiedlichen Bedeutungen zwischen den und innerhalb der Anschauungen der Psychologie, Philosophie, Theologie, Soziologie und Pädagogik. An ein allgemeinsprachliches Verständnis von 'selbst-' als rückbezüglich, reflektierend oder selbstbezogen anknüpfend, bezeichnet man das zur Selbstbeobachtung fähige, scheinbar konsistent fühlende, denkende und handelnde Wesen des Ichs als Selbst. In der Psychologie und zum Teil der Religionswissenschaft und Theologie wird das Selbst oft substanziell oder funktional als Zentrum der menschlichen Persönlichkeit verstanden.[1]

Begriffsherkunft

Das Wort 'Selbst' hat sich aus dem althochdeutschen 'selb' entwickelt, welches in der Funktion eines Pronomens einen Bezug auf ein Individuum herstellte. Das substantivierte und auch psychologisch und ethisch verstandene 'Selbst' hat sich zunächst im Englischen als 'the self' im Sinne von "a person’s essential being" und "object of introspection" (New Oxford Dictionary) entwickelt. Daran angelehnt entstanden dann wiederum im Deutschen im 18. Jahrhundert das Substantiv 'Selbst' und in der Folge dessen zahlreiche Ableitungen und Komposita.[2] Laut dem Wörterbuch der deutschen Mundart stammt der Begriff 'Selbst' von der Ableitungssilbe 'sal' ab, ebenso wie der Begriff 'Seele'. [3]

Das Selbst in der Psychologie

Verschiedene Stufen des Selbst

Der amerikanische Psychologe und Philosoph William James (1842–1910) unterschied methodisch das erkennende Selbst (self as knower, I, pure ego) vom erkannten Selbst (self as known, me, empirical ego).[4] James, ein höchst einflussreicher Pionier der Psychologie und bestens vertraut auch mit der deutschen psychologischen Literatur seiner Zeit, lehrte in seinen Principles of Psychology von 1890 folgende Systematik des Selbst: 1. Das „materielle Selbst“ umfasse des Menschen Körper und alles, was der Mensch als sich so nahe zugehörig auffasst wie seine Kleider, seine Familie und seine Arbeit (James 1890: 292 f.). 2. Das „soziale Selbst“ seien die Erscheinungen eines Menschen in den Augen seiner sozialen Umgebung – und wie er von dieser gesehen werden wolle, sich situativ unterschiedlich zeige (S. 293–296). 3. Das „spirituelle Selbst“ (S. 296–306) sei zugleich das „Empirical Me, I mean a man’s inner or subjective being“ (S. 296), welches James als die intimsten und zugleich dauerhaftesten Elemente der Persönlichkeit und ihres „Bewusstseinsstromes“ beschrieb. „… our considering the spiritual self at all is a reflective process“ (S. 296: Die Betrachtung des geistigen Selbsts ist ein Reflexionsprozess). 4. Das „reine Ego“ (pure ego) stehe den drei vorgenannten Bereichen des Selbst als die selbstbeobachtende Instanz im Selbst gegenüber (v. a. S. 319–330); das „pure ego“ nach James kann also als das scheinbar kohärente Ichbewusstsein im Modus der Introspektion und Reflexion interpretiert werden. In der Tradition von James unterscheidet die Psychologie das (dem empirischen Ego entsprechende) Selbstkonzept, also die Antwort auf die Frage „Wer bin ich?“, vom Nachdenken über sich selbst, der Selbstaufmerksamkeit (self-awareness) und Selbstreflexion. Die sich selbst wahrnehmende und beobachtende Person entwickelt das Gefühl und zunehmende Bewusstsein einer Ich-Identität,[5] welche sich im Zuge der Ich-Entwicklung[6] verändert.

Selbstverwirklichung als Individuation des Menschen

Freud verwendete die Begriffe des „Ichs“ und des „Selbst“ zunächst häufig synonym, wobei er meinte: "Das Ich ist vor allem ein körperliches", man könne es "am ehesten mit dem 'Gehirnmännchen' der Anatomen identifizieren".[7] So scheint für Freud das System Ich in allen seinen Funktionen zusammengenommen dem Selbst und damit der ganzen Person sehr nahe zu sein. Das Ich vermittelt, in der psychoanalytischen Theoriebildung, realitätsgerecht zwischen den Ansprüchen des Es, des Über-Ich und der sozialen Umwelt. Es orientiert sich an seinen eigenen psychischen Fähigkeiten und Möglichkeiten und an den möglichen und realen Gegebenheiten der „Naturwelt“ und der „Kulturwelt“. Den Wissenserwerb darüber nennt man Selbsterkenntnis. Sie ist die Voraussetzung nahezu jeder glückenden Selbstverwirklichung.

In der Analytischen Psychologie nach Carl Gustav Jung (1875–1961) stellt das Selbst das Zentrum der menschlichen Psyche dar, die das menschliche Bewusstsein und Unbewusstes umfasst.[8] Die Selbst-Erkenntnis des Ichs war für Jung die „Selbstverwirklichung[9] im Laufe der „Individuation“ des einzelnen Menschen.[10] Bleibt hingegen das Selbst dem Ich ganz unbewusst, so hält sich dieses bereits selbst für das Ganze, was Jung als Gefahr für die psychische Gesundheit ansieht.[11] Eine besondere Gefahr in der Beziehung zwischen Ich und Selbst bestehe darin, dass „das Ich vom Selbst assimiliert wird“ und somit das Bewusstsein wieder unbewusst, von unbewussten Kräften der Psyche verschlungen wird.[12] Zwischen diesen beiden Gefahren von Abgeschnittenheit von und Überwältigtsein durch das Selbst müsse das Ich balancieren, denn „Es ist in Wirklichkeit immer beides vorhanden: die Übermacht des Selbst und die Hybris des Bewußtseins.“[13] Der Drang des Selbst, sich im Menschen zu verwirklichen, wird von Jung auch als dessen „Entelechie im Individuationsprozess“ bezeichnet:[14] auch „jenseits der Wünsche und Befürchtungen des Bewußtseins“[15] und mit großer Durchsetzungskraft, der zu folgen dem Bewusstsein größte Anstrengungen abverlange,[16] einschließlich moralischer Konflikte.[17] Jung betonte, dass Selbsterkenntnis notwendigerweise auch eine zutiefst soziale Angelegenheit sei: Im Gegensatz zur „Verhärtung des Massenmenschen“ schließe bewusste Individuation „den Mitmenschen ein“.[18] Außerdem sei das Selbst aufgrund seiner zugleich persönlichen und überpersönlichen Eigenschaften „paradoxerweise Quintessenz des Individuums und doch zugleich ein Kollektivum“.[19] Bezüglich dieser paradoxen Eigenschaft des Selbst zog Jung oft Parallelen zu dem indischen Atman.[20]

Das exekutive Selbst

Vilaynur S. Ramachandran und Sandra Blakeslee[21] sprechen von einem exekutiven Selbst (entsprechend dem englischen Wort "executive" = ausführend), das die Handlungsplanung und Differenzierung der Interaktion mit der Welt je nach Realitätskonstellation verantworte. Es zeichne sich durch eine gewisse Souveränität aus, denn ein Selbst, das von Trieben gedrängt werde, sei kein Selbst (also kein souveränes Ich). Es müsse so etwas wie einen freien Willen besitzen. Um diese Koordination leisten zu können, müsse das Selbst nach Ramachandran sowohl eine Repräsentation der Welt als auch eigener Strukturen (also ein Selbst- und Weltbild) besitzen.[22]

Auch Jaques Lusseyran beschreibt das Tätigsein als grundlegend und sogar existenziell für das menschliche Selbst (bzw. Ich) das bei fehlender Aktivität eine Schwächung erlebt:

„Unser Ich ist leicht vergänglich, weil es jedesmal abnimmt, wenn es nicht tätig ist“[23]

Das Selbst als angeborene Persönlichkeitsstruktur

Heinz Kohut entwickelte den klassischen psychoanalytischen Ansatz weiter, indem er in den 1970er Jahren die Selbstpsychologie (englisch Psychoanalytical Self Psychology) begründete. Für Kohut bildet sich das Selbst des Kindes zunächst noch nicht als kohärentes System. Die Aktivitäten des Säuglings finden bei dem mütterlichen Objekt, der Mutter, eine einfühlsame, empathische Spiegelung. Es ist der „Glanz im Auge der Mutter“.[24] Im frühen Säuglingsstadium habe aber das Kind noch kein Bewusstsein davon, dass die Erlebnisse und Aktivitäten in einer dualen Union zusammengehörten. Vielmehr entstünden noch nicht integrierte Entwicklungskerne, die im Laufe der kindlichen Entwicklung sukzessive zu einem zusammenhängenden Selbst verschmölzen.

Der Psychoanalytiker und -therapeut Maaz (2017)[25] argumentierte in enger Anlehnung an Kohut, das Selbst sei die Struktur der Person, eine unverwechselbare Grundmatrix, deren Ursprünge angeboren seien. Zu dieser Struktur gehörten innerseelische Prozesse, Gefühle, Impulse, Befindlichkeiten oder unbestimmte Existenzerlebnisse. Das Selbst sei die Totalität der angeborenen Persönlichkeitsstruktur, deren Entwicklung beeinflussbar sei und somit das reale Selbst von seinen Potenzialen abweiche. Das Ich bestehe aus den sekundären psychosozialen Leistungen, die zwischen den strukturellen Möglichkeiten, den Begrenzungen und den Anforderungen der gegebenen Realität zu vermitteln sucht, indem es Diskrepanzen reguliere. Damit ermögliche es Anpassung, Veränderung und Entwicklung. Maaz beschreibt es als Gefahr, dass sich die (kognitiven) Ich-Leistungen weit von der strukturellen Basis des Menschen entfernten.

Das falsche Selbst

Donald Winnicott (1960)[26] entwarf den Ausdruck „falsches Selbst“ zur Charakterisierung einer Persönlichkeitsstörung, die die Betroffenen schon in ihrer frühen Kindheitsphase als Abwehr und Schutz ihres „wahren Selbst“ entwickeln und nutzen.[27] Winnicott beschrieb die Folgen einer überstarken Wirkung dieses Abwehrkonzeptes anhand einer Fallgeschichte. Ein „falsches Selbst“ werde vom „wahren Selbst“ gebildet, um sich zu tarnen und zu schützen. Jedoch werde das „falsche Selbst“ zu der die (psychische) Realität beherrschenden Form. Auf diese Weise sei das „wahre Selbst“ nicht mehr an den Interaktionen mit der Realität beteiligt und könnte gerade deshalb die Kontinuität des seelischen Seins (seinen Ist-Zustand) bewahren. Ein verborgenes wahres Selbst litte jedoch unter einer Verarmung, die auf mangelnder Erfahrung beruhe.

Das Ich benötigt also gemäß dieser Sichtweisen für seine Vermittlungsfunktion realitätsgerechte Vorstellungen über sich selbst, die man Selbst bzw. Selbstrepräsentanzen nennt. Aus den Selbstrepräsentanzen bezieht ein Mensch seine Selbstdefinition, seine psycho-soziale Identität. Er bezieht von hierher „sein Selbstbewusstsein, seine Selbstachtung, sein Verständnis von Selbstverwirklichung“.[28]

Wie stark diese soziale Identität durch gesellschaftliche Normen beeinflusst ist zeigt Erich Fromm auf, indem er feststellt:

„Die Normalsten sind die Kränkesten. Und die Kranken sind die Gesündesten. […] Der Mensch, der krank ist, zeigt, daß bei ihm gewisse menschliche Dinge noch nicht so unterdrückt sind, daß sie nicht in Konflikt kommen können mit den Mustern der Kultur[.] […] Aber sehr viele Menschen, das heißt: die Normalen, sind so angepaßt, die haben so alles, was ihnen eigen ist, verlassen, die sind so entfremdet, sind so zum Instrument, sind so roboterhaft geworden, daß sie schon gar keinen Konflikt mehr empfinden.“[29]

Das Selbst und sein Gegenüber

Im Anschluss an James hat der Soziologe Charles Cooley um 1900 herum das Looking-glass self entwickelt: Der Mensch erkenne sich selbst im Spiegel seines Gegenübers, also durch soziale Reaktionen. [30] Der Religionsphilosoph Martin Buber beschreibt das Gegenüber als grundlegend für die Ich-Entwicklung. Das Ich wird erst am Du wirklich zum Ich. Für diese Begegnung ist es notwendig, jegliches zweckmäßige Denken zu überwinden:

„Die Beziehung zum Du ist unmittelbar. Zwischen Ich und Du steht keine Begrifflichkeit, kein Vorwissen und keine Phantasie; und das Gedächtnis selber verwandelt sich, da es aus der Ein-zelung in die Ganzheit stürzt. Zwischen Ich und Du steht kein Zweck, keine Gier und keine Vorwegnahme; und die Sehnsucht selber verwandelt sich, da sie aus dem Traum in die Er-scheinung stürzt. Alles Mittel ist Hindernis. Nur wo alles Mittel zerfallen ist, geschieht die Begegnung.” [31]

Das Selbst in der Pädagogik

In den verschiedenen pädagogischen Ansätzen spielt das zu entwickelnde Selbst des Menschen eine zentrale Rolle. Der Staatsmann und Bildungsreformer Wilhelm von Humboldt beispielsweise benennt das Einlassen auf etwas Fremdes als eine Voraussetzung, möchte der Mensch seine Individualität in eine wachsende Vollendung führen. Hierfür sei es notwendig, dass der Mensch die ganze äußere Welt auf sich als wahrnehmenden Mittelpunkt bezieht, wodurch sich die „Betrachtung aus der Unendlichkeit der Gegenstände in den engeren Kreis unsrer Fähigkeiten und ihres mannigfaltigen Zusammenwirkens“ flüchte.[32] Bildung ist nach Humboldt eine rege und freie Wechselwirkung des Individuums mit der Welt, die niemals bewirkt, sondern nur angestoßen werden kann und die immer eine freie Eigenleistung darstellt.[33] Maria Montessori prägte den in verschiedenen Versionen bekannt gewordenen Leitsatz an den Erziehenden: „Hilf mir, es selbst zu tun.“[34]

Rudolf Steiner, Begründer der Waldorfpädagogik spricht davon, dass jede Erziehung Selbsterziehung sei. So ist der Erziehende gefordert, sich selbst so zu erziehen, dass er im günstigsten Maße auf das Kind wirke, denn „Sie glauben gar nicht, wie gleichgültig es im Grunde genommen ist, was man als Erzieher oberflächlich redet oder nicht redet, und wie stark es von Belang ist, wie man als Erzieher selbst ist.“ [35] Es gehe darum, eine möglichst adäquate Umgebung für das sich selbst erziehende Kind zu schaffen und zu dieser Umgebung gehören in erster Linie die Menschen um das Kind herum. „(…) Jede Erziehung ist Selbsterziehung, und wir sind eigentlich als Lehrer und Erzieher nur die Umgebung des sich selbst erziehenden Kindes. Wir müssen die günstigste Umgebung abgeben, damit an uns das Kind sich so erzieht, wie es sich durch sein inneres Schicksal erziehen muß."[36]


Das Selbst in der Religion

Das Selbst im Buddhismus

Im Buddhismusgilt die Anatta-Lehre – die Lehre vom Nicht-Selbst – als unverzichtbare Grundlage und wird als eines der drei Daseinsmerkmale bezeichnet.[37] „Der Begriff 'Selbst' bezeichnet eine beständige, unwandelbare Identität, doch da es, wie der Buddhismus sagt, nichts gibt, das beständig ist, und da das, was wir üblicherweise als Selbst bezeichnen, vollkommen aus Nicht-Selbst-Elementen besteht, gibt es in Wirklichkeit keine Entität, die Selbst genannt werden könnte.“[38] Der Glaube an eine beständige Ich- oder Selbstheit gilt im Buddhismus als eines der Geistesgifte, unter dessen Einfluss das menschliche Bewusstsein einer grundlegenden Täuschung unterliege.[39] Ziel der buddhistischen Meditation ist es, diese Täuschung zu durchschauen und dadurch zur Erfahrung der wahren menschlichen Natur zu gelangen.

Das Selbst im Hinduismus

Alle Lebewesen bestehen nach hinduistischer Auffassung aus drei unterschiedlichen Wirklichkeiten:

  • dem Atman (das Selbst, die ewige, unzerstörbare, innere Gestalt jedes Wesens)
  • der sterblichen, physischen Hülle (dem stofflichen Körper)
  • dem feinstofflichen Körper mit den folgenden vier Aspekten:
    • Ahamkara – Das Sich-als-eine-Einheit,-eine-Person-Wissen,-Fühlen,-Erleben. Das Ahamkara ermöglicht es, dass sich die Atman-Seele mit den unterschiedlichsten psychischen und physischen Zuständen identifizieren kann.
    • Citta – das dem Verstand zugrunde liegende Bewusstsein. Es ist weithin unterbewusst.
    • buddhi – Intelligenz, Vernunft.
    • Manas – Denken, Fühlen, Wollen (wird oft mit Geist oder Verstand übersetzt).

Der feinstoffliche Körper begleitet den Atman durch all seine Geburten und wird erst abgelegt, wenn der Atman die veränderliche Welt und den Kreislauf der Wiedergeburten verlässt. Die hinduistische Reinkarnationslehre besagt, dass beim Tode lediglich der Atman, gemeinsam mit der feinstofflichen Hülle, den physischen Körper verlässt. In vielen deutschsprachigen Übersetzungen indischer Texte wird Seele daher oft synonym zur Definition des Atmans verwendet.

In der Bhagavad Gita, deren Philosophie auf eine praktische Anweisung zum Handeln zielt, wird das ewige Selbst als höchste und wichtigste Instanz für das menschliche Handeln angesehen.
So heißt es im Dritten Gesang in Vers 17:
Doch wer an seinem Selbst sich freut, An seinem eignen Selbst vergnügt, Für den bleibt hier nichts mehr zu tun, Weil ihm sein eignes Selbst genügt.[40]
und weiter in Vers 42: Mächt'ger als dieser der Verstand, weit mächt'ger noch das ew'ge „Selbst“. Wenn seine Macht du hast erkannt, dann stärke durch das Selbst dein Selbst.[41]

Im sechsten Gesang wird das Verhältnis von Selbst und Triebkräften so geschildert:
Der steht mit seinem Selbst im Bund, Der sich aus eigner Kraft besiegt; In Feindschaft lebt mit seinem Selbst, Wer seinen Trieben unterliegt.[42]
Das Vorhandensein des Selbst in allen Wesen wird in Versform so beschrieben:
Sie gleichen mir nach Lust und Leid, Das gleiche Selbst in ihnen webt – Wer dies von allen Wesen weiß, Zum höchsten Gleichmut sich erhebt.[43]

Das Selbst im Christentum

Im Neuen Testament ist an verschiedenen Stellen die Rede von einer Neugeburt, einer Art geistigen Geburt des Menschen. „Jesus antwortete: Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: wenn jemand nicht aus Wasser und Geist geboren wird, so kann er nicht in das Reich Gottes eingehen. Was aus dem Fleisch geboren ist, ist Fleisch; und was aus dem Geist geboren ist, ist Geist.“
(Joh 3,5–6)[44] Unter „Fleisch“ kann man all das verstehen, was den Menschen bisher in seiner Persönlichkeit geprägt hat: genetische Anlagen, sozial-gesellschaftliche Einflüsse und daraus resultierende Denk- und Verhaltensweisen. Von diesen unterscheidet sich der Geist, der die zukünftigen Entwicklungsmöglichkeiten beschreibt. Die Geburt aus dem Geiste beschreibt Heinz Grill als das Ergebnis eines ausdauernden Übens in spirituellen Gedanken, die das wahrhaftige Menschsein erst erschaffen.[45] In diesem Entwicklungsprozess unterscheidet er gemäß der indischen Lehre drei Stufen:

1) Manas beschreibt die Entwicklung eines erweiterten logischen Denkens gemäß geistiger Gesetzmäßigkeiten. In dieser Art des Denkens erbaut der Mensch bewusste Vorstellungsbilder, die in einem logischen Zusammenhang stehen. Dieses Denken unterscheidet sich von dem rein intellektuellen Denken, das sich noch in einem reflektierenden, gewohnten Ablauf befindet zu einem schöpferisch-aktiven Denkprozess. .[46]

2) Buddhi beschreibt ein fundiertes Urteilsvermögen, für das der Mensch nicht nur den Intellekt gebraucht, sondern durch ein unterscheidendes Denken ein tieferes Wahrheitsempfinden ausprägen muss. Dieses Wahrheitsfühlen bezieht sich nicht nur auf spirituelle Themen, sondern ist in jeder Berufsfachkunde ein Ideal, das der Mensch anstreben kann. .[47]

3) Atman beschreibt die höchste Stufe der Selbstverwirklichung, das realisierte Selbst. In den frühen indischen Schriften der Upanishaden meint atman die einzelne Seele, die jedoch nicht getrennt ist von der Weltenseele (brahman). Der individuelle Wille wird zum Weltenwille, wenn der Mensch nicht mehr in kleinlichem Egoismus tätig ist, sondern mutig höchste Moralität erstrebt und nach dieser handelt. .[48]


Literatur

Siehe auch

Einzelnachweise

  1. Roland Asanger, Thomas Bliesener, F. A. Brockhaus: Der Brockhaus Psychologie. Fühlen, Denken und Verhalten verstehen (= Brockhaus-Sachlexika.) 2., vollständig überarbeitete Auflage, Brockhaus, Mannheim/Leipzig 2009, ISBN 978-3-7653-0592-4, S. 541.
  2. Duden: Herkunftswörterbuch, Ausg. 1989; The New Oxford Dictionary of English, 1998.
  3. Grammatisch-Kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart (Ausgabe letzter Hand, Leipzig 1793–1801). In: https://woerterbuchnetz.de. Abgerufen am 25. Januar 2026.
  4. William James: The principles of psychology. Band 1, Macmillan, London 1890 / Henry Holt, New York 1890.
  5. E. Aronson, T. D. Wilson, R. M. Akert: Sozialpsychologie. 6. Auflage. Pearson Studium, München/Boston 2008, ISBN 978-3-8273-7359-5, S. 127 ff.
  6. J. Loevinger: Ego Development. Jossey-Bass, San Francisco 1976, ISBN 0-87589-275-2.
  7. Sigmund Freud: Gesammelte Werke. Band XIII: Das Ich und das Es. Fischer, 1923b, S. 253 f. (Volltext online).
  8. C. G. Jung: Gesammelte Werke. (GW) Bände 1 – 20. Patmos-Verlag, Stuttgart 2018, ISBN 978-3-8436-1039-1 / Welcher Band ? § 814; Band 9/1: § 248, § 633; Band 12: § 309.
  9. C. G. Jung: Gesammelte Werke. Band 7: § 266; Band 11: § 233.
  10. C. G. Jung: Gesammelte Werke. Band 7: § 266; Band 9/1: § 78, § 689; Band 9/2: § 418; Band 11: § 401; Band 14/1: § 211; Band 15: § 531.
  11. C. G. Jung: Gesammelte Werke. Band 10: § 721 f.
  12. C. G. Jung: Gesammelte Werke. Band 9/2: § 44; vergleiche Band 13: § 422.
  13. C. G. Jung: Gesammelte Werke. Band 11: § 391.
  14. C. G. Jung: Gesammelte Werke. Band 9/1: § 278; vergleiche Band 11: § 755.
  15. C. G. Jung: Gesammelte Werke. Band 11: § 745; vergleiche ebenda § 960.
  16. C. G. Jung: Gesammelte Werke. Band 12: § 248.
  17. C. G. Jung: Gesammelte Werke. Band 14/2: § 433.
  18. C. G. Jung: Gesammelte Werke. Band 16: § 444.
  19. C. G. Jung: Gesammelte Werke. Band 13: § 226, vergleiche ebenda § 287 und Band 15: § 474.
  20. C. G. Jung: Gesammelte Werke. Band 5: § 550; Band 18/2: § 1567; vergleiche Band 10: § 873; Band 6: § 189; Band 11: § 433.
  21. Vilaynur S. Ramachandran, Sandra Blakesleein: Die blinde Frau, die sehen kann Rätselhafte Phänomene unseres Bewusstseins. 1. Auflage, Rowohlt, Reinbek 2001, ISBN 3-498-05750-2, S. 397 ff.
  22. Vilaynur S. Ramachandran, Sandra Blakesleein: Die blinde Frau, die sehen kann Rätselhafte Phänomene unseres Bewusstseins. Reinbek 2001, S. 398.
  23. Jacques Lusseyran: Gegen die Verschmutzung des Ich. Verlag Freies Geistesleben, Stuttgart 1987, ISBN 3-7725-0617-8, S. 25.
  24. H. Kohut, L. Rosenkötter: Narzißmus. Eine Theorie der psychoanalytischen Behandlung narzißtischer Persönlichkeitsstörungen Frankfurt am Main 1976, Die optimale mütterliche Empathie ist die Basis zur Entwicklung eines kohärenten Selbst.
  25. Hans-Joachim Maaz: Das falsche Selbst. Ursachen und Folgen unserer normopathischen Gesellschaft. 5. Auflage, Beck, München 2019, ISBN 978-3-406-70555-7, S. 18–20.
  26. Donald Winnicott: Ego Distorsion in Terms of True and false Self. In: The Maturational Processes and th Facilitating Enviroment. Studies in the Theory of emotional Development. In: The International Psycho-Analytical Library. Band 64, The Hogarth Press and the Institute of Psycho-Analysis, London 1965, S. 1–276. (Volltext als PDF)
  27. Elisabeth Roudinesco, Michel Plon: Wörterbuch der Psychoanalyse. Namen, Länder, Werke, Begriffe. Springer, Wien / New York 2004, ISBN 3-211-83748-5, S. 918–919.
  28. Rupert Lay: Vom Sinn des Lebens. Wirtschaftsverlag Langen-Müller-Herbig, München 1985, ISBN 3-7844-7154-4, S. 38.
  29. Erich Fromm – Ein Gespräch 1977 (Min. 21.45–23.05). Abgerufen am 24. Januar 2026.
  30. George Herbert Mead: Geist, Identität und Gesellschaft aus der Sicht des Sozialbehaviorismus. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1968, ISBN 0-226-51668-7, S. 218 f.
  31. Martin Buber: Ich und Du. In: jochenteuffel.com. Abgerufen am 21. Januar 2026.
  32. Wilhelm von Humboldt: [https://www.marcus-steinbrenner.info/docs/texte/Humboldt%20-%20Theorie%20der%20Bildung%20des%20Menschen.pdf Theorie der Bildung des Menschen.PDF, S. 4. Abgerufen am 24. Januar 2026.
  33. Wilhelm von Humboldt: [https://www.mises.ch/library/Humboldt_Grenzen_des_Staates.pdf Ideen zu einem Versuchs, die Grenzen der Wirksamkeit des Staats zu bestimmen.PDF, S. 11-12. Abgerufen am 24. Januar 2026.
  34. P. Oswald, G. Schulz-Bennesch (Hrsg.): Maria Montessori, Die Entdeckung des Kindes. Selbsttätige Erziehung im frühen Kindesalter, 11. Auflage, Freiburg i. Br. 1994
  35. Rudolf Steiner: Heilpädagogischer Kurs. GA 317. 8. Auflage. Rudolf Steiner Verlag, Dornach 1995, ISBN 3-7274-3171-7, S. 35. ([1])
  36. Rudolf Steiner: Die pädagogische Praxis vom Gesichtspunkte geisteswissenschaftlicher Menschenerkenntnis. GA 306. 4. Auflage. Rudolf Steiner Verlag, Dornach 1989, ISBN 3-7274-3060-5, S. 131. ([2])
  37. Thích Nhất Hạnh: Das Herz von Buddhas Lehre. Leiden verwandeln - die Praxis des glücklichen Lebens (= Herder-Spektrum.). Herder, Freiburg im Breisgau u. a. 1999, ISBN 3-451-26739-X, S. 24.
  38. Thích Nhất Hạnh: Das Diamant Sutra. Kommentare zum Prajnaparamita-Diamant-Sutra. Theseus-Verlag, München/Zürich 1993, ISBN 3-89620-066-6, S. 48.
  39. Raoul von Muralt (Hrsg.): Meditations-Sutras des Mahâyâna-Buddhismus. Band 1: Maha-Prajna-paramita-hridaya (= Lehre und Symbol. Band 31). 3. Auflage, Origo-Verlag, Bern 1988, ISBN 3-282-00075-8, S. 31.
  40. Bhagavadgita: Das Lied der Gottheit. (in der Übersetzung aus dem Sanskrit von Robert Boxberger) Reclam, Stuttgart 1982, ISBN 3-15-007874-1.
  41. Leopold von Schroeder: Bhagavadgita (= Diederichs gelbe Reihe. Band 21: Indien). Diederichs, München 1994, ISBN 3-424-00621-1.
  42. Bhagavadgita: Das Lied der Gottheit. Sechster Gesang, Vers 6.
  43. Bhagavadgita: Das Lied der Gottheit. Sechster Gesang, Vers 32.
  44. Johannes 3. In: Elberfelder Übersetzung. Edition CSV. Abgerufen am 21. Januar 2026.
  45. Heinz Grill: Die 7 Lebensjahrsiebte und die 7 Chakren. Ein praktischer Weg zur übersinnlichen Erkenntnisentwicklung. 5. Auflage. Synergia Verlag, Basel/Zürich/Roßdorf 2019, ISBN 978-3-907246-05-4, S. 188.
  46. Heinz Grill: Die 7 Lebensjahrsiebte und die 7 Chakren. S. 191.
  47. Heinz Grill: Die 7 Lebensjahrsiebte und die 7 Chakren. S. 197.
  48. Heinz Grill: Die 7 Lebensjahrsiebte und die 7 Chakren. S. 203.
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