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Version vom 28. September 2025, 15:42 Uhr
Hibiskus oder Eibisch (Hibiscus) ist eine Pflanzengattung in der Unterfamilie Malvoideae innerhalb der Familie der Malvengewächse (Malvaceae). Die heute 434 wissenschaftlich akzeptierten Arten gedeihen hauptsächlich in den subtropischen bis tropischen Gebieten der Erde und in Nordamerika.[1]
Der Hibiskus wird einerseits für seine gesundheitsförderlichen Eigenschaften geschätzt, andererseits auch als Zier- und Gartenpflanze aufgrund der Schönheit seiner Blütenform und der großen Varietät und Leuchtkraft der Farben seiner Blütenblätter verwendet.
Name
Der deutschsprachige Name „Eibisch“ (mittelhochdeutsch ībesch(e), althochdeutsch ībisca) stammt aus dem Altgriechischen (ἰβίσκος ibískos), das ihn seinerseits vermutlich aus dem Keltischen entlehnt hat.[2] Mit Eibisch werden im deutschsprachigen Raum außer der Gattung Hibiskus und einigen ihrer Arten auch die Pflanzengattungen Bisameibisch (Abelmoschus) und Eibisch (Althaea), darunter die Art Echter Eibisch (Althaea officinalis), bezeichnet.
Beschreibung
Die Arten des Hibiskus wachsen als einjährige oder ausdauernde krautige Pflanzen, als Halbsträucher, Sträucher und Bäume. Es gibt Arten, die stacheln haben und somit „bewehrt“ sind.[3]
Die meist wechselständig angeordneten Laubblätter sind in Blattstiel und Blattspreite gegliedert. Die meist einfachen Blattspreiten sind bei manchen Arten gelappt. Es sind Nebenblätter vorhanden.
Die Blüten stehen meist einzeln in den Blattachseln, selten in Blütenständen zusammen. Die zwittrigen Blüten sind radiärsymmetrisch und fünfzählig. Es ist meist ein Außenkelch vorhanden, der fünf oder mehr Lappen aufweisen kann. Die fünf Kelchblätter sind meist glockenförmig verwachsen. Die fünf Kronblätter können die unterschiedlichsten Farben aufweisen. Bei der Unterfamilie Malvoideae sind die Staubfäden der vielen Staubblätter zu einer den Stempel umgebenden Röhre verwachsen, der sogenannten Columna. Die fünf Kronblätter überdecken sich in der Knospenlage gedreht (contort); sie sind mit ihrer Basis ebenfalls mit der Columna verwachsen. Fünf Fruchtblätter sind zu einem oberständigen Fruchtknoten verwachsen. Es sind fünf Griffeläste vorhanden mit kopfigen Narben.
Der Hibiskus bildet fünffächrige Kapselfrüchte aus.
Einzelnachweise
- ↑ Malvaceae Hibiscus L. In: Royal Botanic Gardens. Plants of the World Online. Abgerufen am 28. September 2025.
- ↑ Helmut Genaust: Etymologisches Wörterbuch der botanischen Pflanzennamen. Birkhäuser Verlag, Basel 1976, ISBN 978-3-0348-7651-3, S. 194.
- ↑ Hibiskus. In: Kräuter ABC. Abgerufen am 28. September 2025.
Dieser Artikel basiert teilweise auf dem Artikel Hibiskus aus der freien Enzyklopädie de.wikipedia.org und steht dort unter der Lizenz Creative-Commons Namensnennung-ShareAlike 4.0 International. In Wikipedia ist eine Liste der Autoren einsehbar.
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