Eiweiß: Unterschied zwischen den Versionen

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[[Datei:Chicken egg01 monovular.jpg|mini|330px|Das Eiklar eines frischen Hühnereis, das etwa zu 11% aus Eiweißen besteht, differenziert sich sichtbar vom Eigelb]]
[[Datei:1GZX Haemoglobin.png|mini|hochkant=1.4|Das Hämoglobin ist der eisenhaltige [[Proteinkomplex]], der in den [[Erythrozyt|roten Blutkörperchen]] der Wirbeltiere Sauerstoff bindet und ihnen ihre rote Farbe verleiht („Blutfarbstoff“).
[[Datei:Peptid Bindung.svg|mini|hochkant=1.4|Peptidbindung in einem einfachen Dipeptid aus [[w:Alanin|Alanin]] und [[w:Glycin|Glycin]] mit der entsprechenden ''cis''- bzw. ''trans''-Konfiguration]]
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'''Eiweiße''' oder '''Proteine''' (von griechisch πρωτεῖος}} ''proteios'' „grundlegend“; abgeleitet von griechisch πρῶτος}} ''protos'' „Erster“) sind, biochemisch gesehen, aus [[Aminosäuren]] aufgebaute, biologisch aktive kettenförmige Makromoleküle von überragender funktioneller und struktureller Bedeutung für alle irdischen Lebewesen. Sie sind Bestandteil der meisten [[Enzym]]e oder bilden als '''Strukturproteine''' (auch ''Skleroproteine'', ''Faserproteine'' oder ''Gerüstproteine'') eine wesentliche Gerüstsubstanz von Zellen und Geweben der Lebewesen. Die Gesamtheit aller zu einem bestimmten Zeitpunkt in einem Lebewesen bzw. in einem Gewebe, einer Zelle oder einem [[Zellkompartiment]] vorhandenen Proteine bilden ein sog. [[Proteom]].
'''Eiweiße''' oder '''Proteine''' (von griechisch πρωτεῖος}} ''proteios'' „grundlegend“; abgeleitet von griechisch πρῶτος}} ''protos'' „Erster“) sind, biochemisch gesehen, aus [[Aminosäuren]] aufgebaute, biologisch aktive kettenförmige Makromoleküle von überragender funktioneller und struktureller Bedeutung für alle irdischen Lebewesen. Sie sind Bestandteil der meisten [[Enzym]]e oder bilden als '''Strukturproteine''' (auch ''Skleroproteine'', ''Faserproteine'' oder ''Gerüstproteine'') eine wesentliche Gerüstsubstanz von Zellen und Geweben der Lebewesen. Die Gesamtheit aller zu einem bestimmten Zeitpunkt in einem Lebewesen bzw. in einem Gewebe, einer Zelle oder einem [[Zellkompartiment]] vorhandenen Proteine bilden ein sog. [[Proteom]].


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* Datei:1GZX Haemoglobin.png|mini|Das Hämoglobin ist der eisenhaltige Proteinkomplex, der in den [[w:Erythrozyt|roten Blutkörperchen]] der Wirbeltiere Sauerstoff bindet und ihnen ihre rote Farbe verleiht („Blutfarbstoff“)
* Datei:Peptid Bindung.svg|mini|Peptidbindung in einem einfachen Dipeptid aus [[w:Alanin|Alanin]] und [[w:Glycin|Glycin]] mit der entsprechenden ''cis''- bzw. ''trans''-Konfiguration
* Datei:Main protein structure levels de.png|mini|Die vier hauptsächlichen Strukturebenen der Proteine bzw. Proteinkomplexe<br>(Falls diese Datei im Artikel verwendet werden soll, müsste sie zuerst aus AnthroWiki importiert werden)





Version vom 18. November 2025, 09:24 Uhr

Das Eiklar eines frischen Hühnereis, das etwa zu 11% aus Eiweißen besteht, differenziert sich sichtbar vom Eigelb

Eiweiße oder Proteine (von griechisch πρωτεῖος}} proteios „grundlegend“; abgeleitet von griechisch πρῶτος}} protos „Erster“) sind, biochemisch gesehen, aus Aminosäuren aufgebaute, biologisch aktive kettenförmige Makromoleküle von überragender funktioneller und struktureller Bedeutung für alle irdischen Lebewesen. Sie sind Bestandteil der meisten Enzyme oder bilden als Strukturproteine (auch Skleroproteine, Faserproteine oder Gerüstproteine) eine wesentliche Gerüstsubstanz von Zellen und Geweben der Lebewesen. Die Gesamtheit aller zu einem bestimmten Zeitpunkt in einem Lebewesen bzw. in einem Gewebe, einer Zelle oder einem Zellkompartiment vorhandenen Proteine bilden ein sog. Proteom.

Kurzkettige Verbindungen, wie sie beispielsweise beim primären Eiweißabbau durch die Peptidase (kurz für: Peptidbindungshydrolase) Pepsin entstehen, werden als Peptide bezeichnet. Neuropeptide, von denen bisher mehr als 100 bekannt sind, wirken in Nervengeweben als Botenstoffe. Zu ihnen zählen beispielsweise die Endorphine und Enkephaline, die als körpereigene Opioide wirken.

Proteinkomplexe entstehen, wenn sich mehrere Proteine zu einer strukturellen bzw. funktionellen Einheit zusammenlagern. Die beteiligen Proteine sind dabei häufig durch Wasserstoffbrücken, ionische oder kovalente Bindungen (Disulfidbrücken) miteinander verbunden. So besteht etwa das für den Sauerstoff-Transport essentielle Hämoglobin-Heterotetramer aus jeweils zwei identischen α-Untereinheiten und zwei identischen β-Untereinheiten.


-- Vorerst ausgelagerte Fotos --

  • Datei:1GZX Haemoglobin.png|mini|Das Hämoglobin ist der eisenhaltige Proteinkomplex, der in den roten Blutkörperchen der Wirbeltiere Sauerstoff bindet und ihnen ihre rote Farbe verleiht („Blutfarbstoff“)
  • Datei:Peptid Bindung.svg|mini|Peptidbindung in einem einfachen Dipeptid aus Alanin und Glycin mit der entsprechenden cis- bzw. trans-Konfiguration
  • Datei:Main protein structure levels de.png|mini|Die vier hauptsächlichen Strukturebenen der Proteine bzw. Proteinkomplexe
    (Falls diese Datei im Artikel verwendet werden soll, müsste sie zuerst aus AnthroWiki importiert werden)


Einzelnachweise

Dieser Artikel basiert teilweise auf dem Artikel Protein aus Wikipedia sowie Eiweiß aus AnthroWiki und steht unter der Lizenz Creative-Commons Namensnennung-ShareAlike 4.0 International. Es ist jeweils eine Liste der Autoren in Wikipedia und AnthroWiki einsehbar.


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