Bede Griffiths: Unterschied zwischen den Versionen
→Indien: Links auf Wikipedia EN umgeleitet |
→Indien: Bild verkleinert, an passende Stelle, religiösen Titel hinzugefügt |
||
| Zeile 31: | Zeile 31: | ||
=== Indien === | === Indien === | ||
{{Zitat|Nun – ich fühlte mich angezogen von der indischen Kultur und der indischen Spiritualität. Ich kam eigentlich nach Indien, um einen kontemplativen Ashram zu gründen. Ich hatte schon immer Interesse an einem kontemplativen Leben und hatte das Gefühl, daß Indien dem kontemplativen Leben in Europa etwas zu bieten hat. Mein Eindruck war nämlich stärker und stärker geworden, daß in Europa und im Westen allgemein, die Betonung zu sehr auf dem Äußerlichen liegt, sogar im religiösen Leben. Diese Innerlichkeit, dieses Bewusstsein der innewohnenden Gegenwart von Gott ist anscheinend viel weniger vorhanden als in Indien.|Bede Griffiths<ref>Bede Griffiths: ''Leben im christlichen Ashram.'' Kösel, ISBN 3-466-20333-3, Kapitel 4.</ref>}} | {{Zitat|Nun – ich fühlte mich angezogen von der indischen Kultur und der indischen Spiritualität. Ich kam eigentlich nach Indien, um einen kontemplativen Ashram zu gründen. Ich hatte schon immer Interesse an einem kontemplativen Leben und hatte das Gefühl, daß Indien dem kontemplativen Leben in Europa etwas zu bieten hat. Mein Eindruck war nämlich stärker und stärker geworden, daß in Europa und im Westen allgemein, die Betonung zu sehr auf dem Äußerlichen liegt, sogar im religiösen Leben. Diese Innerlichkeit, dieses Bewusstsein der innewohnenden Gegenwart von Gott ist anscheinend viel weniger vorhanden als in Indien.|Bede Griffiths<ref>Bede Griffiths: ''Leben im christlichen Ashram.'' Kösel, ISBN 3-466-20333-3, Kapitel 4.</ref>}} | ||
Nach einer schmerzhaften inneren Entscheidung stimmte Bede Griffiths dieser Bedingung zu und ging 1955 mit Pater Alapatt nach in Indien. Nach einem Sanskrit-Studium und 10-jährigem Aufenthalt im [[wen:Kurisumala Ashram|Kurisumala Ashram]] des belgischen Trappisten [[wen:Francis Mahieu|Francis Mahieu]] übernahm Bede Griffiths im Jahre 1968 den ''[[wen:Saccidananda Ashram|Sat-Chit-Ananda Ashram]]'' (auch bekannt als ''Shantivanam Ashram'', Tamil für „Wald des Friedens“) in [[w:Tamil Nadu|Tamil Nadu]].<ref name="b1" /> | Nach einer schmerzhaften inneren Entscheidung stimmte Bede Griffiths dieser Bedingung zu und ging 1955 mit Pater Alapatt nach in Indien. Nach einem Sanskrit-Studium und 10-jährigem Aufenthalt im [[wen:Kurisumala Ashram|Kurisumala Ashram]] des belgischen Trappisten [[wen:Francis Mahieu|Francis Mahieu]] übernahm Bede Griffiths im Jahre 1968 den ''[[wen:Saccidananda Ashram|Sat-Chit-Ananda Ashram]]'' (auch bekannt als ''Shantivanam Ashram'', Tamil für „Wald des Friedens“) in [[w:Tamil Nadu|Tamil Nadu]].<ref name="b1" /> | ||
Der ''Shantivanam Ashram'' wurde 1950 von den französischen Benediktinermönchen Swami [[wen:Abhishiktananda|Abhishiktananda]] (Dom Henri Le Saux | [[Datei:Swami Abhishiktananda.jpg|mini|230px|Swami Abhishiktananda<br>(Dom Henri Le Saux, OSB)]] | ||
Der ''Shantivanam Ashram'' wurde 1950 von den französischen Benediktinermönchen Swami [[wen:Abhishiktananda|Abhishiktananda]] (Dom Henri Le Saux) und Swami Paramarubyananda ([[wen:Jules Monchanin|Jules Monchanin]]) gegründet. Die beiden entwickelten für den Ashram einen religiösen Lebensstil, der auch auf die indischen Gebräuche abgestimmt war. Sie etablierten die Sprachen Englisch, Sanskrit und Tamil in ihren Gottesdiensten und hatten die Ashram-Gebäude im Stil der Armen des Landes von Hand erbaut. Jules Monchanin war 1957 gestorben und Henri Le Saux hatte den Wunsch, sich einem Leben als Einsiedler zu widmen. | |||
Neben der Leitung des Ashrams vertiefte Bede Griffiths das bereits früher begonnene Studium indischer religiöser Schriften und versuchte, eine Verbindung zwischen dem östlichen Gedankengut und der christlichen Theologie herzustellen. In dieser Zeit wurde er als '''Swami Dayananda''' („Seligkeit des Mitgefühls“) bekannt. Er schrieb 12 Bücher über den hinduistisch-christlichen Dialog. Unter der Leitung von Griffiths entwickelte sich der ''Shantivanam Ashram'' zu einem Begegnungszentrum der Religionen und Menschen aus aller Welt.<ref>Michael von Brück: [https://publikationen.uni-tuebingen.de/xmlui/bitstream/handle/10900/161004/von_Brueck_325.pdf?sequence=1&isAllowed=y ''Griffiths, Bede (Dayananda).''] In: ''publikationen.uni-tuebingen.de.'' Abgerufen am 12. August 2025.</ref> | Neben der Leitung des Ashrams vertiefte Bede Griffiths das bereits früher begonnene Studium indischer religiöser Schriften und versuchte, eine Verbindung zwischen dem östlichen Gedankengut und der christlichen Theologie herzustellen. In dieser Zeit wurde er als '''Swami Dayananda''' („Seligkeit des Mitgefühls“) bekannt. Er schrieb 12 Bücher über den hinduistisch-christlichen Dialog. Unter der Leitung von Griffiths entwickelte sich der ''Shantivanam Ashram'' zu einem Begegnungszentrum der Religionen und Menschen aus aller Welt.<ref>Michael von Brück: [https://publikationen.uni-tuebingen.de/xmlui/bitstream/handle/10900/161004/von_Brueck_325.pdf?sequence=1&isAllowed=y ''Griffiths, Bede (Dayananda).''] In: ''publikationen.uni-tuebingen.de.'' Abgerufen am 12. August 2025.</ref> | ||
Version vom 14. August 2025, 08:42 Uhr
Urheber: Dialogcentret billedarkiv
Bede Griffiths (* 17. Dezember 1906 in Walton-on-Thames, Vereinigtes Königreich; † 13. Mai 1993), geboren als Alan Richard Griffiths, gegen Ende seines Lebens Swami Dayananda („Seligkeit des Mitgefühls“) genannt, war ein britischer Benediktinermönch, einer der bekanntesten christlichen Mystiker des 20. Jahrhunderts und spiritueller Lehrer. Für seinen Religionsdialog mit dem Hinduismus erhielt er viel Anerkennung. Griffiths war ein bedeutender Versöhner zwischen den Weltreligionen.
Ab 1968 übernahm er den im südlichen Indien gelegenen Sat-Chit-Ananda Ashram, der auch Shantivanam Ashram genannt wird.[1][2]
Aus geistiger Sicht errang er die Fähigkeit, aus dem Lebensgeist (buddhi) die Toleranz, Achtsamkeit und das höhere Verstehen der Religionen zu lehren.
Biografie
Kindheit
Alan Richard Griffiths wurde in Walton-on-Thames als jüngstes von vier Kindern geboren. Bald nach seiner Geburt ging der Malerbetrieb seines Vaters durch einen Betrug seines Geschäftspartners in Konkurs, wodurch die Familie die bisherige Lebensgrundlage verlor. Seine Mutter nahm die Kinder zu sich, arbeitete als Putzfrau und sorgte auf diese Weise für sich und die Kinder.[2] Die Familie gehörte der anglikanischen Kirche an, so dass Alan in dieser Kirche auch getauft wurde. Er zeigte schon früh Begabungen: Mit vier Jahren lernte er bereits Französisch, mit sieben Latein und mit neun Griechisch.
Nach einigen Jahren an einer privaten, vorbereitenden Schule kam Alan Griffiths mit zwölf Jahren an die Internatsschule Christs Hospital School in Sussex. Zu dieser Zeit interessierte ihn besonders die englische Literatur. Er erlernte das Klavierspiel.[2] Griffiths ließ sich stark von Naturpoeten wie William Wordsworth und John Keats beeinflussen und entwickelte ein inniges Verhältnis zur Natur. Er fühlte sich zum Pazifismus hingezogen und weigerte sich, an den militärischen Gruppen, die an der Schule organisiert wurden, teilzunehmen.
Am Ende seiner Schulzeit hatte er ein für sein Leben entscheidendes Erlebnis: Während eines Spazierganges erhielt er eine Eingebung, die er später die „goldene Schnur“ nannte (The golden string). Durch dieses Erlebnis war ihm bewusst geworden, wie er sein Leben führen soll. 1954 schrieb er rückblickend ein Buch über seinen Weg zur katholischen Kirche und nannte es The golden string.
Studium

Da Alan Griffiths in der Schule stets Klassenbester war, bekam er ein Stipendium an der Universität Oxford, wo er 1925 sein Studium der englischen Literatur am Magdalen College begann. Als Lehrer hatte er den Forscher und Autor Clive Staples Lewis, der bald ein guter Freund wurde. Auf Lewis Rat hin fing Griffiths an, auch Philosophie zu studieren. 1929 schloss er die Studien mit einem Abschluss in Journalismus ab. Anschließend begann er, im Elternhaus, das sich nun in Newbury befand, die Bhagavad Gita und das Tao te Ching zu studieren.
Bald darauf unternahm Alan Griffiths mit zwei Studienfreunden den Versuch eines „gemeinschaftlichen Lebens“ in Cotswolds, einer Region in Südwestengland. Mit selbst gemolkener Kuhmilch, die sie verkauften, sicherten sie ihr Einkommen. Die drei Männer wollten bei diesem Versuch der Natur näherkommen.[2] Das Unternehmen endete jedoch nach knapp einem Jahr, da einer der Freunde das Leben zu anspruchsvoll fand. Griffiths wurde durch diese Erfahrung des gemeinschaftlichen Lebens auf dem Land geprägt, da er eine starke Verbindung zwischen den Inhalten der religiöser Schriften und dem Rhythmus der Natur bemerkte.
Klosterdasein
1931 besuchte Alan Griffiths für sechs Wochen die Benediktinerabtei Prinknash bei Gloucester. Nach dieser Zeit fühlte er sich dort so geborgen, dass er zur katholischen Kirche konvertierte, wohl wissend, dass er mit dieser Konversion seiner Mutter Kummer bereiten würde. Am 20. Dezember 1932 wurde er als Benediktinernovize eingekleidet und nahm den Mönchsnamen „Bede“ an, der etymologisch betrachtet germanisch-keltischen Ursprungs ist und „ewig“, „lebendig“ sowie „unsterblich“ bedeutet.
1940 erhielt er die Weihe zum katholischen Priester.[2]
Von 1947 bis 1951 war Bede Griffiths Prior in Saint Michael’s Abbey und in der Benediktinerabtei Pluscarden. Im letzteren Kloster schrieb er seine Autobiografie.[3] Er erkannte, dass die wirtschaftliche Leitung eines Klosters nicht seine Begabung war.[2]
Während Bede Griffiths' Zeit in der Saint Michael’s Abbey lernte er Pater Benedict Alapatt kennen, einen in Europa geborenen Mönch indischer Abstammung, der sehr daran interessiert war, ein Kloster in seiner Heimat zu gründen. Griffiths, dem bereits die östlichen Gedanken, der Yoga und die Veden vertraut waren, interessierte sich für diese Idee. Sein Abt verweigerte ihm zunächst die Erlaubnis, änderte aber später seine Meinung und autorisierte Griffiths, zur Gründung des Klosters nach Indien zu gehen. Es gab jedoch eine Bedingung: Griffiths sollte seine Gelübde aufgeben und als Priester, der dem örtlichen Bischof unterstellt war, nach Indien gehen.
Indien
„Nun – ich fühlte mich angezogen von der indischen Kultur und der indischen Spiritualität. Ich kam eigentlich nach Indien, um einen kontemplativen Ashram zu gründen. Ich hatte schon immer Interesse an einem kontemplativen Leben und hatte das Gefühl, daß Indien dem kontemplativen Leben in Europa etwas zu bieten hat. Mein Eindruck war nämlich stärker und stärker geworden, daß in Europa und im Westen allgemein, die Betonung zu sehr auf dem Äußerlichen liegt, sogar im religiösen Leben. Diese Innerlichkeit, dieses Bewusstsein der innewohnenden Gegenwart von Gott ist anscheinend viel weniger vorhanden als in Indien.“
Nach einer schmerzhaften inneren Entscheidung stimmte Bede Griffiths dieser Bedingung zu und ging 1955 mit Pater Alapatt nach in Indien. Nach einem Sanskrit-Studium und 10-jährigem Aufenthalt im Kurisumala Ashram des belgischen Trappisten Francis Mahieu übernahm Bede Griffiths im Jahre 1968 den Sat-Chit-Ananda Ashram (auch bekannt als Shantivanam Ashram, Tamil für „Wald des Friedens“) in Tamil Nadu.[2]
(Dom Henri Le Saux, OSB)
Der Shantivanam Ashram wurde 1950 von den französischen Benediktinermönchen Swami Abhishiktananda (Dom Henri Le Saux) und Swami Paramarubyananda (Jules Monchanin) gegründet. Die beiden entwickelten für den Ashram einen religiösen Lebensstil, der auch auf die indischen Gebräuche abgestimmt war. Sie etablierten die Sprachen Englisch, Sanskrit und Tamil in ihren Gottesdiensten und hatten die Ashram-Gebäude im Stil der Armen des Landes von Hand erbaut. Jules Monchanin war 1957 gestorben und Henri Le Saux hatte den Wunsch, sich einem Leben als Einsiedler zu widmen.
Neben der Leitung des Ashrams vertiefte Bede Griffiths das bereits früher begonnene Studium indischer religiöser Schriften und versuchte, eine Verbindung zwischen dem östlichen Gedankengut und der christlichen Theologie herzustellen. In dieser Zeit wurde er als Swami Dayananda („Seligkeit des Mitgefühls“) bekannt. Er schrieb 12 Bücher über den hinduistisch-christlichen Dialog. Unter der Leitung von Griffiths entwickelte sich der Shantivanam Ashram zu einem Begegnungszentrum der Religionen und Menschen aus aller Welt.[5]
Da er sich wieder mit dem Benediktinerorden verbinden wollte, suchte er eine klösterliche Gemeinschaft, die ihn mit der Lebensweise, die er im Lauf der Jahrzehnte entwickelt hatte, akzeptieren würde. Er und sein Ashram wurden schließlich von den Kamaldulensern (Ordenskürzel OSBCam), einem Zweigorden der Benediktiner, aufgenommen.
Bede Griffiths war ein strenger Vegetarier, der eine satte Diät mit Obst, Gemüse und Milchprodukten befolgte.[6]
Tod
Im Januar 1990 erlitt Bede Griffiths einen Schlaganfall. Einen Monat später wurde er wieder für geheilt erklärt. Er begann eine Zeit umfangreicher Reisen in die Vereinigten Staaten, nach Europa und in andere Länder. In Australien traf er 1992 den Dalai Lama. Nach diesem Treffen bemerkte er zu einem Freund: „Ich glaube, dass er mich mochte.“[7] Er hielt Vorträge in Deutschland und England.
Als er im Oktober 1992 nach Shantivanam zurückkam, wartete bereits ein australisches Filmteam auf ihn, um einen Dokumentarfilm über sein Leben zu drehen, der 1993 unter dem Titel „A Human Search: The Life of Father Bede Griffiths“ veröffentlicht wurde. Drei Tage nach Abschluss der Dreharbeiten hatte Bede Griffiths an seinem 86. Geburtstag einen schweren Schlaganfall. Im folgenden Monat hatte er eine weitere Serie von Schlaganfällen.
Er starb am 13. Mai 1993 im Alter von 86 Jahren in Shantivanam.
Stimmen zu Bede Griffiths
„Seine Vision hat ihm den Weg gewiesen, Herz und Verstand der Menschen zu öffnen für den Frieden und die Einheit, welche aus dem Verständnis der gegenseitigen Anerkennung der großen Religionen erwachsen.“
„Ein anderer Lehrer, der auch in diesem Jahrhundert wirkte, ist der weise Benediktinermönch Bede Griffiths, der in Indien einen Ashram zur Begegnung verschiedener religiöser Richtungen und Religionen führte. Durch diesen weisen und wissenden Menschen konnten sich die Lehren des Buddhismus, die Lehren der Liebe und des Mitgefühls mit dem christlichen Geistesleben verbinden.“
„Bede Griffiths ist ein authentischer Zeuge für die Weisheit der großen Religionen. Er offenbart meisterlich und wunderbar die Gegenwart Gottes.“
„Bede Griffiths gehört zu den wenigen spirituellen Meistern unserer Zeit, von denen es leider zu wenige gibt.“
Zitate und Video
„Ich glaube, daß sich allmählich die Beziehungen zwischen den Angehörigen der verschiedenen Religionen ändern. Wir treffen heutzutage überall in der Welt aufeinander, in Europa, in Amerika. Und langsam fangen wir an zu erkennen, daß man der eigenen Religion nicht folgen kann, ohne eine Beziehung zu den anderen zu haben.“
„Das Dokument der römischen Glaubenskongragation »über östliche Meditationsformen und christliches Gebet«, 1989, ist als Antwort auf die Herausforderung, die uns in der Spiritualität des Hinduimus und Buddhismus erwächst, sehr, sehr enttäuschend. Es gibt darin keinerlei Hinweise auf die gewaltige Tiefe dieser Spiritualität oder ihre profunde Weisheit. Östliche Meditation wird hier behandelt, als ginge es dabei um oberfläche Techniken, um »Bruchstücke und Einzelteile«, die ein Christ benutzen kann, wenn er will, auf deren Gefahren und mißbräuchliche Verwendung er aber hingewiesen werden muß.“
Im folgenden Video spricht Bede Griffiths darüber, wie die Auseinandersetzung mit anderen Religionen den eigenen Glauben stärken kann. Dieser Clip wurde vom National Council of Churches aus seinem Film „Search for Spirituality“ zur Verfügung gestellt:
Geistige Sicht auf sein Wirken
Heinz Grill schreibt über Bede Griffiths:
- „Der Benediktinermönch Bede Griffiths, der in Indien einen Ashram zur Begegnung von Ost und West gründete, hat sein ganzes Leben in den Dienst der Menschheit gestellt. Er lehrte aus dem Lebensgeist (buddhi) die Toleranz, Achtsamkeit und das höhere Verstehen der Religionen.[11]
Werke
Deutsch
- Eine Welt – eine Menschheit – eine Religion: Auf dem Weg ins innere Universum. Sheema-Medien, Wasserburg/Inn 2007, ISBN 978-3-931560-27-0.
- Dhammapada: der Wahrheitspfad. Königsdorfer, Königsdorf 2006, ISBN 3-9807847-6-2.
- Die Hochzeit von Ost und West: Hoffnung für die Menschheit. Müller, Salzburg 2003, ISBN 3-7013-0667-2.
- Göttliche Gegenwart. Müller, Salzburg 2002, ISBN 3-7013-1056-4.
- Leben im christlichen Ashram. Kösel, ISBN 3-466-20333-3.
Englisch
- The Golden String: An Autobiography, (1954), Templegate Publishers, 1980 Ausgabe: ISBN 0-87243-163-0, Medio Media, 2003, ISBN 0-9725627-3-7.
- Christ in India: Essays Towards a Hindu-Christian Dialogue (1967), Templegate Publishers, 1984, ISBN 0-87243-134-7.
- Return to the Center, (1976), Templegate Publishers, 1982, ISBN 0-87243-112-6.
- Marriage of East and West: A Sequel to The Golden String, Templegate Publishers, 1982, ISBN 0-87243-105-3.
- Cosmic Revelation: The Hindu Way to God, Templegate Publishers, 1983, ISBN 0-87243-119-3.
- A New Vision of Reality: Western Science, Eastern Mysticism and Christian Faith, Templegate Publishers, 1990, ISBN 0-87243-180-0.
- River of Compassion: A Christian Commentary on the Bhagavad Gita, (1987), Element Books, 1995, reprint: ISBN 0-8264-0769-2.
- Bede Griffiths, Templegate Publishers, 1993, ISBN 0-87243-199-1.
- The New Creation in Christ: Christian Meditation and Community, Templegate Publishers, 1994, ISBN 0-87243-209-2.
- (co-editor with Roland R. Ropers), Psalms for Christian Prayer, Harpercollins, 1996, ISBN 0-00-627956-2.
- John Swindells (Herausgeber), A Human Search: Bede Griffiths Reflects on His Life: An Oral History, Triumph Books, 1997, ISBN 0-89243-935-1.
- Bruno Barnhart (Herausgeber), The One Light: Bede Griffiths' Principle Writings, Templegate Publishers, 2001, ISBN 0-87243-254-8.
- Thomas Matus (Herausgeber), Bede Griffiths: Essential Writings, Orbis Books, 2004, ISBN 1-57075-200-1.
- Universal Wisdom: A Journey Through the Sacred Wisdom of the World. Bede Griffiths, HarperCollins, 1994.
Literatur
- Kathryn Spink: A Sense of the Sacred: A Biography of Bede Griffiths. Orbis Books, 1989, ISBN 0-88344-442-9.
- Beatrice Bruteau (Hrsg.): The Other Half of My Soul: Bede Griffiths and the Hindu-Christian Dialogue. Quest Books, 1996, ISBN 0-8356-0717-8.
- Jesu Rajan: Bede's Journey to the Beyond. Asian Trading Corporation, Bangalore 1997, ISBN 81-7086-211-6.
- Judson B. Trapnell: Bede Griffiths. State University of New York Press, 2001, ISBN 0-7914-4871-1.
- Wayne Teasdale: Bede Griffiths: An Introduction to His Interspiritual Thought. Skylight Paths Publishing, 2003, ISBN 1-893361-77-2.
- Shirley du Boulay: Beyond the Darkness: A Biography of Bede Griffiths. Alresford, UK:O Books, 2003, ISBN 1-903816-16-5.
- Albano Fernandes: The Hindu Mystical Experience: A Comparative Study of the Approaches of R. C. Zaehner and Bede Griffiths. Intercultural Publications, New Delhi 2004.
- Dion Forster: Christ at the centre: Discovering the Cosmic Christ in the spirituality of Bede Griffiths. AcadSA Publishers. Kempton Park 2008, ISBN 978-1-920212-24-7.
Weblinks
- Kolloquium Gott und Gottesbeweis (Wikiversity). In: mystiker2.wordpress.com
- The Bede Griffiths Trust
- Bede Griffiths: Shantivanam: A Forest of Peace in South India. In: Bede Griffiths Sangha
- Trailer zum Film: A Human Search: The Life of Father Bede Griffiths. In: imdb.com (Dauer: 3:08)
Einzelnachweise
- ↑ Bede Griffiths. Vita. In: sheema-verlag.de. Abgerufen am 12. August 2025.
- ↑ 2,00 2,01 2,02 2,03 2,04 2,05 2,06 2,07 2,08 2,09 Bede Griffiths: der Mozart unter den Mystikern. In: visionen.com. Archivlink, abgerufen am 12. August 2025.
- ↑ Bede Griffiths: The Golden String: An Autobiography. Templegate Publishers, 1954.
- ↑ Bede Griffiths: Leben im christlichen Ashram. Kösel, ISBN 3-466-20333-3, Kapitel 4.
- ↑ Michael von Brück: Griffiths, Bede (Dayananda). In: publikationen.uni-tuebingen.de. Abgerufen am 12. August 2025.
- ↑ Father Bede Griffiths. New Lives: 54 Interviews with Westerners on their search for spiritual fulfilment in India. In: newlives.freeola.net. Archivlink, abgerufen am 12. August 2025.
- ↑ Meath Conlin: Bede Griffiths: Meeting the Dalai Lama. In: diversejourneys.com. Archivlink, abgerufen am 12. August 2025.
- ↑ Heinz Grill: Yoga und Christentum. 4., völlig überarbeitete Neuauflage. Verlag für Schriften von Heinz Grill, 1998, ISBN 3-9802935-6-4, S. 14.
- ↑ Bede Griffiths: Leben im christlichen Ashram. Kösel, ISBN 3-466-20333-3, Kapitel 54.
- ↑ Bede Griffiths: Leben im christlichen Ashram. Kösel, ISBN 3-466-20333-3, Kapitel 58.
- ↑ Heinz Grill: Yoga und Christentum. 4., völlig überarbeitete Neuauflage. Verlag für Schriften von Heinz Grill, 1998, ISBN 3-9802935-6-4, S. 59.
Dieser Artikel basiert teilweise auf den Artikeln Bede Griffiths aus Wikipedia DE sowie Bede Griffiths aus Wikipedia EN und steht unter der Lizenz Creative Commons Namensnennung – Nicht-kommerziell – Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International. Es ist jeweils eine Liste der Autoren in Wikipedia DE und Wikipedia EN einsehbar.
| ↑ zurück nach oben |
