Hibiskus: Unterschied zwischen den Versionen

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'''Hibiskus''' oder '''Eibisch''' (''Hibiscus'')  ist eine Pflanzengattung in der Unterfamilie [[w:Malvoideae|Malvoideae]] innerhalb der Familie der [[w:Malvengewächse|Malvengewächse]] (''Malvaceae''). Die je nach Autor 200 bis 675 Arten gedeihen hauptsächlich in den subtropischen bis tropischen Gebieten der Erde.
'''Hibiskus''' oder '''Eibisch''' (''Hibiscus'')  ist eine Pflanzengattung in der Unterfamilie [[w:Malvoideae|Malvoideae]] innerhalb der Familie der [[w:Malvengewächse|Malvengewächse]] (''Malvaceae''). Die heute 434 wissenschaftlich akzeptierten Arten gedeihen hauptsächlich in den subtropischen bis tropischen Gebieten der Erde und in Nordamerika.<ref>[https://powo.science.kew.org/taxon/urn:lsid:ipni.org:names:328182-2 ''Malvaceae Hibiscus <small>L.</small>''] In: ''Royal Botanic Gardens. Plants of the World Online.'' Abgerufen am 28. September 2025.</ref>


Der Hibiskus wird einerseits für seine gesundheitsförderlichen Eigenschaften geschätzt, andererseits auch als Zier- und Gartenpflanze aufgrund der Schönheit seiner Blütenform und der großen Varietät und Leuchtkraft der Farben seiner Blütenblätter verwendet.
Der Hibiskus wird einerseits für seine gesundheitsförderlichen Eigenschaften geschätzt, andererseits auch als Zier- und Gartenpflanze aufgrund der Schönheit seiner Blütenform und der großen Varietät und Leuchtkraft der Farben seiner Blütenblätter verwendet.
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Der Hibiskus bildet fünffächrige [[w:Kapselfrucht|Kapselfrüchte]] aus.
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== Einzelnachweise ==
== Einzelnachweise ==

Version vom 28. September 2025, 15:42 Uhr

Datei:Hibiscus rosa-sinensis (bloom).JPG
Chinesischer Roseneibisch (Hibiscus rosa-sinensis)

Hibiskus oder Eibisch (Hibiscus) ist eine Pflanzengattung in der Unterfamilie Malvoideae innerhalb der Familie der Malvengewächse (Malvaceae). Die heute 434 wissenschaftlich akzeptierten Arten gedeihen hauptsächlich in den subtropischen bis tropischen Gebieten der Erde und in Nordamerika.[1]

Der Hibiskus wird einerseits für seine gesundheitsförderlichen Eigenschaften geschätzt, andererseits auch als Zier- und Gartenpflanze aufgrund der Schönheit seiner Blütenform und der großen Varietät und Leuchtkraft der Farben seiner Blütenblätter verwendet.

Name

Der deutschsprachige Name „Eibisch“ (mittelhochdeutsch ībesch(e), althochdeutsch ībisca) stammt aus dem Altgriechischen (ἰβίσκος ibískos), das ihn seinerseits vermutlich aus dem Keltischen entlehnt hat.[2] Mit Eibisch werden im deutschsprachigen Raum außer der Gattung Hibiskus und einigen ihrer Arten auch die Pflanzengattungen Bisameibisch (Abelmoschus) und Eibisch (Althaea), darunter die Art Echter Eibisch (Althaea officinalis), bezeichnet.

Beschreibung

Datei:Addisonia (PLATE 099) (8592460558) (cropped).jpg
Illustration zur Art Sumpfeibisch

Die Arten des Hibiskus wachsen als einjährige oder ausdauernde krautige Pflanzen, als Halbsträucher, Sträucher und Bäume. Es gibt Arten, die stacheln haben und somit „bewehrt“ sind.[3]

Die meist wechselständig angeordneten Laubblätter sind in Blattstiel und Blattspreite gegliedert. Die meist einfachen Blattspreiten sind bei manchen Arten gelappt. Es sind Nebenblätter vorhanden.

Die Blüten stehen meist einzeln in den Blattachseln, selten in Blütenständen zusammen. Die zwittrigen Blüten sind radiärsymmetrisch und fünfzählig. Es ist meist ein Außenkelch vorhanden, der fünf oder mehr Lappen aufweisen kann. Die fünf Kelchblätter sind meist glockenförmig verwachsen. Die fünf Kronblätter können die unterschiedlichsten Farben aufweisen. Bei der Unterfamilie Malvoideae sind die Staubfäden der vielen Staubblätter zu einer den Stempel umgebenden Röhre verwachsen, der sogenannten Columna. Die fünf Kronblätter überdecken sich in der Knospenlage gedreht (contort); sie sind mit ihrer Basis ebenfalls mit der Columna verwachsen. Fünf Fruchtblätter sind zu einem oberständigen Fruchtknoten verwachsen. Es sind fünf Griffeläste vorhanden mit kopfigen Narben.

Der Hibiskus bildet fünffächrige Kapselfrüchte aus.


Einzelnachweise

  1. Malvaceae Hibiscus L. In: Royal Botanic Gardens. Plants of the World Online. Abgerufen am 28. September 2025.
  2. Helmut Genaust: Etymologisches Wörterbuch der botanischen Pflanzennamen. Birkhäuser Verlag, Basel 1976, ISBN 978-3-0348-7651-3, S. 194.
  3. Hibiskus. In: Kräuter ABC. Abgerufen am 28. September 2025.
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