Eiweiß: Unterschied zwischen den Versionen

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[[w:Proteinkomplex|Proteinkomplexe]] entstehen, wenn sich mehrere Proteine zu einer strukturellen bzw. funktionellen Einheit zusammenlagern.
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  Im Gesamtwerk von Rudolf Steiner findet man in der Geisteswissenschaft zum Thema „Naturgrundlagen der Ernährung“ über Eiweiß eine Aussage, die besagt, dass das Eiweiß von allem Anfang an da sein muss. Es ist bereits im Ei vorhanden, bevor das menschliche Wesen im Mutterleib entsteht. Es ist die Mutter, die das Eiweiß in der Gebärmutter bildet. Dieses Ei wird befruchtet und wird dadurch fähig, „zum Menschen gestaltet zu werden“. Um lebensfähig zu sein, braucht der Mensch fortwährend Eiweiß in seiner Nahrung.<ref>Rudolf Steiner: ''Naturgrundlagen der Ernährung.'' 5. Auflage. Verlag Freies Geistleben 2008, ISBN 978-3-7725-2106-5, S. 102–103.</ref>
Im Gesamtwerk von Rudolf Steiner findet man in der Geisteswissenschaft zum Thema „Naturgrundlagen der Ernährung“ über Eiweiß eine Aussage, die besagt, dass das Eiweiß von allem Anfang an da sein muss. Es ist bereits im Ei vorhanden, bevor das menschliche Wesen im Mutterleib entsteht. Es ist die Mutter, die das Eiweiß in der Gebärmutter bildet. Dieses Ei wird befruchtet und wird dadurch fähig, „zum Menschen gestaltet zu werden“. Um lebensfähig zu sein, braucht der Mensch fortwährend Eiweiß in seiner Nahrung.<ref>Rudolf Steiner: ''Naturgrundlagen der Ernährung.'' 5. Auflage. Verlag Freies Geistleben 2008, ISBN 978-3-7725-2106-5, S. 102–103.</ref>


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{{GZ|Aus einer esoterischen Betrachtung erscheint das individuelle Eiweiß als die Trägersubstanz für das sogenannte menschliche Ich, das ist jener Faktor, der mit der Eigenständigkeit und Eigenkraft des Menschen im Geiste korrespondiert. Da dieses eigenbegabte Ich niemals bei zwei Personen das gleiche sein kann, besitzt jedes Individuum tatsächlich eine spezifische Eiweißformulation.<ref>Heinz Grill: ''Der freie Atem und der Lichtseelenprozess.“ 2. Auflage. Heinrich Schwab Verlag 2019, ISBN 978-3-7964-0277-7, S. 30–31.</ref>}}
das sogenannte menschliche Ich, das ist jener Faktor, der mit der Eigenständigkeit und Eigenkraft des
Menschen im Geiste korrespondiert. Da dieses eigenbegabte Ich niemals bei zwei Personen das
gleiche sein kann, besitzt jedes Individuum tatsächlich eine spezifische Eiweißformulation. <ref>Heinz Grill: ''Der freie Atem und der Lichtseelenprozess.“ 2. Auflage. Heinrich Schwab Verlag 2019, ISBN 978-3-7964-0277-7, S. 30–31.</ref>}}


== Aminosäuren ==
== Aminosäuren ==
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{{Hauptartikel|Aminosäuren}}
{{Hauptartikel|Aminosäuren}}


Die '''Aminosäuren''', aus denen sich das Eiweiß aufbaut, enthalten die chemischen Elemente Kohlenstoff, Wasserstoff, Sauerstoff, Stickstoff und teilweise auch Schwefel und in einem einzigen Fall ([[Wikipedia:Selenocystein|Selenocystein]]) auch [[Wikipedia:Selen|Selen]].  
Die '''Aminosäuren''', aus denen sich das Eiweiß aufbaut, enthalten die chemischen Elemente Kohlenstoff, Wasserstoff, Sauerstoff, Stickstoff und teilweise auch Schwefel und in einem einzigen Fall ([[w:Selenocystein|Selenocystein]]) auch [[w:Selen|Selen]].  


Während der Kohlenstoff dem Leben die unmittelbare physische Basis schafft, können durch die Heteroatome auch die übersinnlichen [[Wesensglieder]] in den [[Organismus]] eingreifen. Der [[Sauerstoff]] hängt mit dem [[Ätherleib]] zusammen, der [[Stickstoff]] mit dem [[Astralleib]] und der [[Wasserstoff]] mit der [[Wärme]]- und [[Ich-Organisation]]. Der [[Schwefel]] aber vermittelt zwischen dem in der ganzen Welt ausgebreiteten [[Geist]]igen und dem [[Physisch]]en (siehe unten).
Während der Kohlenstoff dem Leben die unmittelbare physische Basis schafft, können durch die Heteroatome auch die übersinnlichen [[a:Wesensglieder]] in den [[a:Organismus]] eingreifen. Der Sauerstoff hängt mit dem [[a:Ätherleib]] zusammen, der Stickstoff mit dem [[a:Astralleib]] und der Wasserstoff mit der [[a:Wärme]]- und [[a:Ich-Organisation]]. Der Schwefel aber vermittelt zwischen dem in der ganzen Welt ausgebreiteten [[a:Geist]]igen und dem [[a:Physisch]]en (siehe unten).


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Version vom 25. November 2025, 11:33 Uhr

Das Eiklar eines frischen Hühnereis, das etwa zu 11 % aus Eiweißen besteht, differenziert sich sichtbar vom Eigelb

Eiweiße oder Proteine (von griechisch πρωτεῖος proteios „grundlegend“; abgeleitet von πρῶτος protos „Erster“) sind biochemisch gesehen aus Aminosäuren aufgebaute, biologisch aktive kettenförmige Makromoleküle von überragender funktioneller und struktureller Bedeutung für alle irdischen Lebewesen. Sie sind Bestandteil der meisten Enzyme oder bilden als Strukturproteine (auch Skleroproteine, Faserproteine oder Gerüstproteine)[1] eine wesentliche Gerüstsubstanz von Zellen und Geweben der Lebewesen. Die Gesamtheit aller zu einem bestimmten Zeitpunkt in einem Lebewesen bzw. in einem Gewebe, einer Zelle oder einem Zellkompartiment vorhandenen Proteine bilden ein sogenanntes Proteom.

Kurzkettige Verbindungen, wie sie beispielsweise beim primären Eiweißabbau durch die Peptidase (kurz für Peptidbindungshydrolase) Pepsin entstehen, werden als Peptide bezeichnet. Neuropeptide, von denen bisher mehr als 100 bekannt sind, wirken in Nervengeweben als Botenstoffe. Zu ihnen zählen beispielsweise die Endorphine und Enkephaline, die als körpereigene Opioide wirken.

Proteinkomplexe entstehen, wenn sich mehrere Proteine zu einer strukturellen bzw. funktionellen Einheit zusammenlagern.

Im Gesamtwerk von Rudolf Steiner findet man in der Geisteswissenschaft zum Thema „Naturgrundlagen der Ernährung“ über Eiweiß eine Aussage, die besagt, dass das Eiweiß von allem Anfang an da sein muss. Es ist bereits im Ei vorhanden, bevor das menschliche Wesen im Mutterleib entsteht. Es ist die Mutter, die das Eiweiß in der Gebärmutter bildet. Dieses Ei wird befruchtet und wird dadurch fähig, „zum Menschen gestaltet zu werden“. Um lebensfähig zu sein, braucht der Mensch fortwährend Eiweiß in seiner Nahrung.[2]

Vorlage:GZ

Aminosäuren

Vorlage:Hauptartikel

Die Aminosäuren, aus denen sich das Eiweiß aufbaut, enthalten die chemischen Elemente Kohlenstoff, Wasserstoff, Sauerstoff, Stickstoff und teilweise auch Schwefel und in einem einzigen Fall (Selenocystein) auch Selen.

Während der Kohlenstoff dem Leben die unmittelbare physische Basis schafft, können durch die Heteroatome auch die übersinnlichen a:Wesensglieder in den a:Organismus eingreifen. Der Sauerstoff hängt mit dem a:Ätherleib zusammen, der Stickstoff mit dem a:Astralleib und der Wasserstoff mit der a:Wärme- und a:Ich-Organisation. Der Schwefel aber vermittelt zwischen dem in der ganzen Welt ausgebreiteten a:Geistigen und dem a:Physischen (siehe unten).

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Einzelnachweise

  1. Ulrich Lehmann: Paläontologisches Wörterbuch. 4. Auflage. Ferdinand Enke Verlag, Stuttgart 1996, S. 100.
  2. Rudolf Steiner: Naturgrundlagen der Ernährung. 5. Auflage. Verlag Freies Geistleben 2008, ISBN 978-3-7725-2106-5, S. 102–103.

Dieser Artikel basiert teilweise auf dem Artikel Protein aus Wikipedia sowie Eiweiß aus AnthroWiki und steht unter der Lizenz Creative-Commons Namensnennung-ShareAlike 4.0 International. Es ist jeweils eine Liste der Autoren in Wikipedia und AnthroWiki einsehbar.


-- Vorerst ausgelagerte Fotos --
* Datei:1GZX Haemoglobin.png|mini|Das Hämoglobin ist der eisenhaltige Proteinkomplex, der in den [[w:Erythrozyt|roten Blutkörperchen]] der Wirbeltiere Sauerstoff bindet und ihnen ihre rote Farbe verleiht („Blutfarbstoff“)
* Datei:Peptid Bindung.svg|mini|Peptidbindung in einem einfachen Dipeptid aus [[w:Alanin|Alanin]] und [[w:Glycin|Glycin]] mit der entsprechenden ''cis''- bzw. ''trans''-Konfiguration
* Datei:Main protein structure levels de.png|mini|Die vier hauptsächlichen Strukturebenen der Proteine bzw. Proteinkomplexe<br>(Falls diese Datei im Artikel verwendet werden soll, müsste sie zuerst aus AnthroWiki importiert werden)
-- Vorerst ausgelagerte Fotos --


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