An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen

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Reife Weintrauben am Rebstock

Jesu Gleichnis vom Baum und seinen Früchten findet sich in zwei ähnlichen Passagen im Neuen Testament, in der Bergpredigt im Evangelium nach Matthäus (Mt 7,15–20) und in der Feldpredigt im Evangelium nach Lukas (Lk 6,43–45).

Die Textstellen zum Gleichnis vom Baum und seinen Früchten

Evangelium nach Matthäus

Datei:Weinrebe ohne Früchte.jpg
Im Herbst trägt diese Weinrebe schöne gelbe Trauben. Zum Zeitpunkt der Aufnahme im Dezember ist nicht erkennbar, dass diese Rebe gute Früchte hervorbringen wird.

Das Gleichnis vom Baum und seinen Früchten ist Teil der Bergpredigt (Mt 5,1–7,29). Es steht im letzten der sieben Teile der Bergpredigt.

Jesus Christus spricht im 7. Kapitel verschiedene ernste Worte aus und warnt im Gleichnis vor falschen Propheten. Er vergleicht einen falschen Propheten mit einem faulen Baum, der schlechte Früchte bringt:

„Hütet euch vor den falschen Propheten, die in Schafskleidern zu euch kommen! Inwendig aber sind sie reißende Wölfe. An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen. Liest man etwa von Dornen Trauben oder von Disteln Feigen? So bringt jeder gute Baum gute Früchte, aber der faule Baum bringt schlechte Früchte. Ein guter Baum kann nicht schlechte Früchte bringen, noch kann ein fauler Baum gute Früchte bringen. Jeder Baum, der nicht gute Frucht bringt, wird abgehauen und ins Feuer geworfen. Deshalb, an ihren Früchten werdet ihr sie erkennen.“ (Mt 7,15–20)[1]

Evangelium nach Lukas

Einzelnachweise

  1. Matthäus 7. In: Elberfelder Übersetzung. Edition CSV. Abgerufen am 21. Dezember 2025.
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