Surya Namaskar

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Surya Namaskar, Skulptur am Flughafen von Neu-Delhi
Indische Briefmarke, Surya Namaskar

Surya Namaskar, deutsch Sonnengruß oder Sonnengebet, ist ein Zyklus aus meistens zwölf einzelnen Positionen, die ineinander übergehen und eine Runde bilden. Es wird in der Yogapraxis am Anfang einer Übungsreihe praktiziert und dient mit seinen dynamischen zwölf Bewegungen der rhythmischen Erwärmung des Körpers, sodass sich dieser für die weiteren oftmals dehnkräftigen Übungen ausgleichend tonisiert.[1] Es stellt eine unerlässliche Aufwärmübung für jede Yogastunde dar und bereitet den Körper optimal auf die Asanapraxis vor.[2]

Name

Surya (hinduistischer Sonnengott), Basaltstatue aus dem 10. Jahrhundert

Surya Namaskara (Sanskrit सूर्यनमस्कार, IAST sūryanamaskāra) oder Surya Namaskar (Hindi, IAST sūryanamaskār) setzt sich aus den Wörtern Surya (Sanskrit सूर्य, IAST sūrya, „Sonne“)[3] und Namaskara (Sanskrit नमस्कार, IAST namaskāra, „Gruß“)[4] zusammen.

Auf Deutsch wird Surya Namaskar als „Sonnengruß“ oder „Sonnengebet“ bezeichnet. Es trägt diesen Namen, da es als eine meditativ-körperliche Übung am frühen Morgen mit dem Gesicht nach Osten zur aufgehenden Sonne ausgeführt wurde.[5]

Geschichte und Entstehung

Über den Ursprung des Sonnengebets gibt es unterschiedliche Sichtweisen. Diskutiert wird, ob es aus alter spiritueller Praxis, anderer Tradition oder aus sportlichen Disziplinen stammt. Nach anthropologischer Forschung findet das Sonnengebet vor dem 19. Jahrhundert keine Erwähnung in einer Hatha Yoga Schrift.[6]

Nach Angaben des Sivananda Yoga Zentrums wird in der Hindu-Mythologie der Sonnengott als Symbol der Gesundheit und eines langen Lebens verehrt. In der Rigveda heißt es: „Surya ist die Seele aller bewegten und unbewegten Dinge.“ Das Sonnengebet soll sich aus einer Reihe von Gebetshaltungen an die Sonne entwickelt haben.[7]

Swami Vishnudevananda führt aus, dass die Sonne als Gottheit für Gesundheit und ein langes Leben angesehen wird. In alten Zeiten sei diese Übung täglicher Brauch der täglich vollzogenen spirituellen Praktiken gewesen.[8]

Die Sonnen-Tradition

Sonnentempel von Konark in Odisha (Indien) aus dem 13. Jahrhundert

„Die Sonne anzubeten und zu verehren, war eine der ersten und natürlichsten geistigen Ausdrucksformen des Menschen.“ In der vedischen Tradition gibt es zahlreiche Verse, die sich auf die Sonne beziehen. So heißt es in der Rigveda:

„Die Tilgerin aller Schwachheit,
Heilerin aller Krankheit,
Herrin über alles, das geht und steht.
Sie erschlägt die Dämonen
Und behütet die Verehrer.“[9]

Und in der Brihadaraanyaka Upanishad steht:

„O Herr und Wesen des Lichtes,
führe mich vom Unwirklichen zum Wirklichen,
von der Dunkelheit ins Licht,
vom Tod zur Unsterblichkeit.“[9]

Sinnbild des Sonnengebets

Die 12 Positionen im Sonnengebet

Das Sonnengebet wird mit dem Sinnbild des Rhythmus in Zusammenhang gebracht. Seine gleichbleibende Ausführung, Runde für Runde, reflektiert den Rhythmus des Universums, der sich beispielsweise in den zweimal 12 Stunden des Tages, den 12 Monaten eines Jahres und den 12 Tierkreiszeichen, aber auch den Rhythmen des Körpers ausdrückt.[9]

Neben diesem äußeren Rhythmus ist auch der innere Rhythmus des Menschen im Sinne seiner Entwicklung von Bedeutung:

„Die seelisch-geistige Bedeutung des Sonnengebets können Sie am leichtesten erfassen, wenn Sie die Sonnenkraft, die im traditionellen Sinne angebetet und verehrt wird, mit der schöpferischen Gedanken­kraft gleichsetzen. Was ist die schöpferische Gedanken­kraft? Sie ist nicht nur eine exklusive Neigung, die der erwählte Künstler auf sei­nem Fachgebiet zum Ausdruck bringt; sie ist ein, wenn auch meist unterentwickelter Teil der Seele eines jeden Menschen. Die schöpferi­sche Gedankenkraft ruht als ein heilsames und spirituelles Potential im innersten Zentrum einer jeden Individualität. […] In diesem zyklischen Reifen des Gedanken- und Erkenntnislebens liegt die Bedeutung des 12-teiligen Sonnengebets.“[10]


Methode und Ausführungen des Sonnengebets

Vergleich von Anleitungen:

Position Sivananda Yoga[11] Yoga Vidya[12] Heinz Grill[13]
1 Stehen Sie aufrecht, mit geschlossenen Füßen, die Hände in Gebetshaltung vor der Brust gefaltet. Achten Sie auf eine gleichmäßige Verteilung Ihres Gewichts. Ausatmen. Ausatmen, dabei Hände vor dem Brustkorb zusammengeben. Anheben des Brustbeins, entspannte Sammlung.
2 Einatmen, die Arme über den Kopf nach oben strecken, aus der Taille zurückbeugen, dabei die Hüften herausdrücken, die Beine gerade halten, Hals entspannen. Einatmen, dabei Arme heben und nach hinten führen, Schulterblätter zusammen. Gelöstes Hochgleiten, entspanntes Langwerden und leichtes Rückwärtswölben, Anheben des Brustbeins bei entspanntem Körper, starkes Durchwölben der Brustwirbelsäule.
3 Ausatmen, nach vorn beugen und die Handflächen auf den Boden legen, die Fingerspitzen sind in einer Linie mit den Zehen, notfalls die Knie beugen. Ausatmen, Oberkörper nach vorne beugen, Hände neben die Füße. Relativ gelöst und entspannt nach unten gleiten, Entwicklung der gezielten Spannung im Vorwärtsbeugen, Lösen der Spannung vor der nächsten Position.
4 Einatmen, das rechte (oder linke) Bein nach hinten strecken und mit dem Knie den Boden berühren. Zurückschauen und nach oben schauen, Kinn hoch. Einatmen, dabei rechtes Bein nach hinten geben. Weite und Entspannung im Halbmond, beginnende Längsstreckung und Aufbau der Spannung aus der Mitte der Wirbelsäule bei gelöstem Nacken und Arme, intensives Durchwölben der Brustwirbelsäule.
5 Atem anhalten und auch das andere Bein zurückstrecken, das Gewicht gleichmäßig auf Hände und Zehen stützen, Kopf und Körper in einer Linie halten, zwischen den Händen auf den Boden schauen. Atem anhalten, dabei beide Beine nach hinten geben. ohne Angabe
6 Ausatmen, Knie, Brust und Stirn nach unten senken, Hüften anheben, die Zehen nach innen. Ausatmen, Knie, Brust und Stirn auf den Boden Entspanntes Annähern zum Boden, gegliederte Haltung.
7 Einatmen, Hüften senken, Zehen nach hinten ausstrecken und Oberkörper zurückbeugen. Beine geschlossen, Schultern nach unten halten. Nach oben und zurück schauen. Einatmen, dabei Brustkorb und Kopf heben. Entspanntes Aufrichten der Wirbelsäule zur Kobra, Entwicklung der Spannung, der Brustkorb wird weit nach vorne gezogen, das Gesicht bleibt entspannt, die Brustwirbelsäule bleibt in der Phase der Spannung hochaktiv, die Arme stützen nicht ab, weitere Dynamisierung aus der Brustwirbelsäule.
8 Ausatmen, Zehen nach vorn, Hüften heben und den Körper in ein umgekehrtes „V“ drehen, die Fersen und den Kopf möglichst auf den Boden bringen und die Schultern zurückzunehmen. Ausatmen, dabei Becken heben, Fersen in den Boden drücken. Sehr entspannte Dreiecksform, Aktivierung der Dynamik in Richtung unterer Rücken.
9 Einatmen, den linken (oder rechten) Fuß nach vorn zwischen die Hände stellen, das andere Knie berührt den Boden, nach oben schauen wie in Position 4. Einatmen, dabei rechten Fuß nach vorne geben zwischen die Hände. Vorbereitende Entspannung im Halbmond, Aktivierung der Spannung in die Längsausdehnung und zur Durchwölbung des Brustkorbs
10 Ausatmen, das andere Bein nach vorn bringen, aus der Taille heraus nach unten beugen, die Handflächen wie in Position 3. Ausatmen, beide Beine nach vorne geben. Entspanntes Hinausgleiten nach vorne, die Arme, der Nacken und die Schultern bleiben durchlässig, während die Mitte des Rückens die Spannung aufzubauen beginnt, die Bewegung bleibt im Oberkörper stets entspannt und offen, Spannung im unteren und mittleren Rücken
11 Einatmen, die Arme nach vorn, dann hoch und über den Kopf nach hinten strecken und langsam aus der Taille heraus nach hinten beugen wie in Position 2. Einatmen, Arme und Brustkorb heben, Arme nach hinten, Schulterblätter zusammen. Entspannte Längsausdehnung, dynamische Wölbung der Brustwirbelsäule und des Brustkorbs.
12 Ausatmen, sacht in eine aufrechte Haltung zurückkommen, Arme neben den Körper bringen Ausatmen, Arme senken, nächste Runde. ohne Angabe

Yogameister und Yogarichtungen zum Surya Namaskar

Surya Namaskar mit 10 Positionen
Raja von Aundh (Illustration von 1928)

Raja von Aundh

Der Raja von Aundh sagt, dass Surya Namaskar von jedermann zu jeder Jahreszeit allein oder in Gruppen ausgeführt werden kann, weil es ebensogut im Zimmer als auch im Freien praktiziert werden kann. Es nimmt nur einige Minuten am Tage in Anspruch, also drei bis zehn Minuten.[14]

Der vermutlich älteste Film mit dem Titel Surya Namaskar wurde von ihm wahrscheinlich im Jahr 1928 in Aundh gedreht. Der Raja veröffentlichte Bücher über diese Yoga-Sequenz in vielen Sprachen und zeigte diesen Film während seiner Reisen durch Indien und Europa, um für die Vorteile des Surya Namaskar zu werben.[15]

Swami Sivananda

Sivananda, Wandzeichnung des Künstlers Josefo
© Das Foto unterliegt dem Copyright

Swami Sivananda schreibt:

„Im «Surya Namaskara» werden mehrere Yogastellungen mit rhythmischem (fließendem) Atem, zügiger Bewegungsabfolge, Sonnenbaden und andächtiger Kontemplation an die göttliche Kraft, die die Sonne darstellt, verbunden. Wir sind dazu eingeladen Surya Namaskar im Angesicht der Morgensonne zu praktizieren, indem wir unseren ganzen Körper in den lebensspendenden Sonnenstrahlen, den Spendern von Licht, Leben, Glück und Wärme für die ganze Welt baden. Surya Namaskar setzt sich aus zwölf Haltungen oder Phasen zusammen. Dabei fließt die eine Haltung geschmeidig und anmutig in die folgende. […] Wichtiger jedoch ist die innere Haltung, in der Surya Namaskara praktiziert wird. Nach innen gerichtet, beobachte jede noch so kleine im Körper vorgehende Bewegung, werde dir jeder körperlichen Veränderung, besonders der in der Wirbelsäule, bewusst. Damit dies möglich ist, ist es wichtig, dass der Geist ruhig und aufmerksam ist. Nachdem du über einige Monate hinweg praktiziert hast, wird diese Aufmerksamkeit, dieses Bewusstsein wachsen.“[16]

Bekannte Schüler von Swami Sivananda waren Swami Vishnudevananda und Swami Satyananda Saraswati. Eine mit Fotos bebilderte Anleitung der 12 Positionen des Sonnengebets der Sivananda Tradition findet sich auf der Seite der International Sivananda Yoga Vedanta Centres.[17]

Yoga Vidya

Nach Yoga Vidya ist das Sonnengebet eine dynamische Asanareihe des Hatha Yoga mit 12 Stellungen, die mit den zugehörigen 12 Mantren den hinduistischen Sonnengott Surya anrufen. Yoga Vidya versteht sich in der Tradition von Swami Sivananda. Das Sonnengebet ist Teil der Yoga Vidya Grundreihe.[18][19]

Ashtanga Yoga

Surya Namaskara A & B (Ashtanga Yoga)
© Dr. Ronald Steiner, AYI.info

Im Ashtanga Yoga wird der Sonnengruß mit Surya Namaskar A und B bezeichnet, die nacheinander zu Beginn der Yogapraxis geübt werden. Mit fünf Runden Sonnengruß A beginnt jede Praxis des Ashtanga Yoga. Er besteht aus 9 grundlegenden Bewegungen.[20] Sonnengruß B erweitert die Bewegungen von Sonnengruß A; die 17 Bewegungen des Sonnengrußes B werden fünfmal wiederholt.[21]

Die Ausführung erfolgt mit Ujjayi-Atmung, Energielenkung und Konzentration.

Patthabi Jois lässt im Vergleich zu Sivananda und Yoga Vidya Ausführungen beim Sonnengruß A die 6. Position (Adho Mukha Shvanasana) acht Atemzüge halten. Diese entspricht beim Sonnengruß B der 6., 10. und 14. Position, wobei nur die letztere fünf Atemzüge gehalten wird.[22][23]

B. K. S. Iyengar

Eine Demonstration des Sonnengrußes mit Sprungvarianten zeigt B. K. S. Iyengar. Surya Namaskar ist seiner Ansicht nach nichts anderes als ein Teil von Yoga, denn jede Position hat einen Namen. Bei der 4. Position, Chaturanga Dandasana, betont Iyengar, dass der Körper auf den Zehenspitzen und den Handflächen balanciert wird ohne den Boden zu berühren.[24]

Heinz Grill

Halbmond (Anjaneyasana) bei Position 4 und 9 im Sonnengebet

Das Sonnengebet hat Heinz Grill, Begründer des Schulungsweges Neuer Yogawille, mit verschiedenen Inhalten weiterentwickelt sowie heiltherapeutische Wirkungen und künstlerisch-ästhetische Bewegungsformen herausgearbeitet, die durch eine gedanklich orientierte Bewusstseinsaktivität des Übenden entstehen.

Die Ausführung erfolgt wie bei Sivananda mit 12 Positionen, jedoch mit dem Unterschied, dass die 4. und 9. Stellung – Ashva Sanchalanasana (Reiterposition) – weiterentwickelt und zum Halbmond aufgerichtet wird.“[25]

Anzahl der Runden, Geschwindigkeit, Tageszeit

In der Sivananda Tradition werden 3 bis 12 Runden empfohlen, in langsamerem Tempo für spirituelles Wachstum und in schnellerem Tempo, wenn der physische Aspekt im Vordergrund steht. Wenn ein Reinigungsprozess in Gang kommen soll, kann Surya Namaskar täglich mit 108 Runden geübt werden.[26]

Swami Vishnudevananda empfiehlt, die volle Runde von Surya Namaskar zwölfmal täglich zu wiederholen.[27]

Zeitliche Angaben finden sich mit langsameren und schnelleren Runden, aber auch mit konkreten Zeitangaben, die von 15 bis 45 Sekunden für eine Runde variieren können:

„Das Sonnengebet wird in der Regel im rhythmischen Aufbau von beginnenden langsameren Runden zu immer schneller werdenden Einsätzen der einzelnen Bewegungen praktiziert. Am Anfang dauern die zwölf Übungen etwa eine halbe Minute bis 45 Sekunden, schließlich aber kann der Übende die Geschwindigkeit steigern und seinen Kräfteeinsatz gezielt auf bestimmte Partien ausrichten. Er übt die zwölf Teilbewegungen manchmal sogar in einem rhythmischen Fluss des Wechsels von Entspannung und Anspannung innerhalb von fünfzehn Sekunden.“[1]

Die Ausführung kann von einigen Runden bis zu einer zwanzig- oder dreißigmaligen Wiederholung geschehen und je nach Kondition lässt sich der Zyklus schneller oder langsamer praktizieren.[5]

Im Power Yoga wird der Sonnengruß auch 36-mal als „rituelle Herausforderung“ praktiziert.[28] Auch die Anzahl von 108 Runden findet sich als bekannte Praxis des Sonnengebets.[29][30]Als ideale Zeit wird der Sonnenaufgang angesehen, da er als die friedvollste Zeit des Tages gilt. Auch die Zeit des Sonnenuntergangs ist geeignet.[31]

Konzentration und Visualisierung

André van Lysebeth bezeichnet die Konzentration bei der Ausübung des Surya Namaskar als wesentlich, da jede Bewegung eine aktive Beteiligung des Bewusstseins erfordere. Er empfiehlt: „Denken Sie an die strahlende Sonne, konzentrieren Sie sich auf diesen Anreger des Lebens auf dieser Welt. Alle Energie, selbst jene, die Sie zur Ausübung dieser Asana brauchen, kommt von ihrer Strahlung. Denken Sie an die kosmische Kraft, welche sich in der Sonne manifestiert. Diese Einstellung gibt Ihrer Haltung und Übung einen höheren Sinn und wird Sie beflügeln."[32]

Eine Konzentration auf die Sonne im Sinne einer Visualisierung findet sich bei der Ausübung nach Satyananda: Vorbereitend kann der Körper in der stehenden Position wahrgenommen und gedanklich entspannt werden, indem die Aufmerksamkeit vom Scheitel systematisch durch den Körper gelenkt wird. Dann erfolgt die Wahrnehmung des Zentrums an der Stirn, wo eine leuchtend rote aufgehende Sonne visualisiert wird, die Körper und Geist mit belebenden und heilenden Strahlen durchströmt.[31]

Chakren

Die sieben Chakren und ihre Lokalisation an der Wirbelsäule

Den einzelnen Positionen des Sonnengebets werden nach Angaben von Yoga Vidya und Swami Satyananda Wirkungen auf alle 7 Chakren zugeordnet, beginnend mit dem Anahata Chakra, dem 4. (Energie-) Zentrum oder Herzchakra in der 1. Position:[33][34]

Position Asana Chakra
1 Pranamasana 4. Zentrum – Anahata Chakra
2 Hasta Uttanasana 5. Zentrum – Vishuddha Chakra
3 Padahastasana 2. Zentrum – Svadhisthana Chakra
4 Ashva Sanchalanasana 6. Zentrum – Ajna Chakra
5 Dandasana 1. Zentrum – Muladhara Chakra
6 Ashtanga Namaskara 3. Zentrum – Manipura Chakra
7 Bhujangasana 4. Zentrum – Anahata Chakra
8 Parvatasana 1. Zentrum – Muladhara Chakra
9 Ashva Sanchalanasana 6. Zentrum – Ajna Chakra
10 Padahastasana 2. Zentrum – Svadhisthana Chakra
11 Hasta Uttanasana 5. Zentrum – Vishuddha Chakra
12 Tadasana 7. Zentrum – Sahasrara Chakra

Im Neuen Yogawillen wird der Bewegungsansatz aus dem 3. Zentrum betont:

„Aus dem Manipura Chakra, der Mitte der Wirbelsäule, wird die Bewegung im Sonnengebet oder Sonnengruß, surya namaskar hier angesetzt und strömt von dort zentrifugal nach außen bis in die Gliedmaßen. Der Körper wird mit jeder Vorwärts- und Rückwärtsbewegung stetig länger und gewinnt einen ästhetischen Ausdruck.“[35]
Der Sonnengruß - surya namaskar

Atmung

Verbindung von Atmung und Bewegung

Üblicherweise wird beim Sonnengebet die Bewegung mit der Atmung verbunden. Bei der 12 Positionen umfassenden Variante beginnt Position 1 mit dem Ausatmen, dann folgt wechselweise Ein- und Ausatmen, jedoch wird bei der Position 5 – Dandasana oder Schiefe Ebene – der Atem eingeatmet angehalten.

„Wenn du das Sonnengebet zum ersten Mal übst, ist es nicht notwendig, jede Bewegung gleichzeitig mit der entsprechenden Ein- oder Ausatmung auszuführen. Richte deine Aufmerksamkeit anfangs lieber auf langsame Bewegungen und Übergänge von einer Stellung zur nächsten. Nimm dabei so viele Atemzüge wie nötig.“[36]

André van Lysebeth weist auf die Wichtigkeit hin, den Atem zu koordinieren, er müsse leicht gehen. Wenn Atmung und Bewegung koordiniert werden, kann Surya Namaskar ohne Ermüdung und ohne außer Atem zu kommen, praktiziert werden.[37]

Rhythmische Führung des Atems

Heinz Grill beschreibt, dass man beim Sonnengebet den Zusammenhang von Atem und Bewegung unmittelbar erleben kann: „Alle Bewegungsformen sind wie der kommende und gehende Atem. Bewegung ist fortgesetzte Atemtätigkeit. Ein Zyklus, der in der Bewegung das zwar rhythmisch geführte, aber doch freie Wechselspiel des Atems offenbart.“[38]

Freier Atem

Im Neuen Yogawillen wird die Atmung auch frei nach individuellem Bedarf zugelassen, insbesondere wenn eine oder mehrere Stellungen intensiver ausgearbeitet werden.“[1]

Mantren zum Sonnengebet

Sivananda

Swami Sivananda teilt in seinem Buch Das Sonnengebet ein Originalgebet mit dem Namen „Surya Namaskaram“ mit, wie es aus dem Sanskrit überliefert ist. Folgend seine deutsche Übersetzung:

„OM. Ich verehre Surya, die geistige Sonne, den schönen Herrn der Welt, den Unsterblichen, von dem alle Heiligen Schriften sprechen, den Bezeuger aller Gunst, der Kenntnis ist in der Form von Brahman (das Absolute), den Herrn der Engel, den Unbefleckten, das eine wahre Bewußtsein der Welt, den Herrn der Geistwesen und der Menschen, den Lehrer der Engel, den Juwelen-Eckstein der drei Welten, den Einen in der Form der Dreifaltigkeit, den Geber des Lichts.
Das Gesicht der Wahrheit ist mit einer goldenen Schale überdeckt. Lüfte diese Schale der Materie, oh Sonne, damit ich hinter ihr Deine geistige Wahrheit erkennen kann.
O geistiger Ernährer, einzig-seiendes, alles-beherrschendes Wesen, Logos, Sohn des Schöpfers, sende deine Strahlen aus und sammle Dein brennendes Licht an; ich gewahre Deine glorreiche strahlende Form, ich bin Er, das Wesen in Dir.“
    – Surya Namaskaram – Das Sonnengebet[39]

Mit diesem Gebet sind 12 Anrufungen der Sonne verbunden, die in der Tradition des Sivananda-Yoga mit den 12 Bewegungen der Übungsfolge des Sonnengebets verbunden werden:

  1. oṃ mitrāya namaḥ – der Du alle liebst, ich verneige mich vor Dir
  2. oṃ ravaye namaḥ – der Du die Ursache aller Veränderung bist, ich verneige mich vor Dir
  3. oṃ sūryāya namaḥ – der Du der Beweggrund aller Tätigkeit bist, ich verneige mich vor Dir
  4. oṃ bhānave namaḥ – der Du Licht ausstrahlst, ich verneige mich vor Dir
  5. oṃ kaghāya namaḥ – der Du himmlische Wonne erregst, ich verneige mich vor Dir
  6. oṃ pūṣṇe namaḥ – der Du alles Leben nährst, ich verneige mich vor Dir
  7. oṃ hiraṇyagarbhāya namaḥ – der Du alles in Dir selbst enthältst, ich verneige mich vor Dir
  8. oṃ marīcaye namaḥ – der Du selbst-leuchtend bist, ich verneige mich vor Dir
  9. oṃ ādityāya namaḥ – der Du das höchste Wesen, Liebe, bist, ich verneige mich vor Dir
  10. oṃ savitre namaḥ – der Du alles Leben erzeugst, ich verneige mich vor Dir
  11. oṃ ārkāya namaḥ – der du anbetungswürdig bis, ich verneige mich vor Dir
  12. oṃ bhāskarāya namaḥ – der Du die Ursache allen Lichtes und allen Glanzes bist, ich verneige mich vor Dir[40]

Strebt man „mit der Übungsreihe des Surya Namaskaram eine besondere geistige Erhebung an“, ist der Gebrauch des Originalgebets und der 12 Anrufungen empfehlenswert. Vor jeder Übungsstellung kann eine der 12 Anrufungen vorgenommen werden, „was aber nur in Gedanken und ohne Bewegung der Lippen und Stimmbänder geschieht“.[41]

Neuer Yogawille

Im Neuen Yogawillen finden die Surya-Mantren Erwähnung, dass diese „die Verehrung zu der Sonne und ihrem lebensspendenden Geist ausdrücken.“ Der intuitive Geist, der dem Mantra von Surya Namaskara zugrunde liege, trage eine verborgene Weisheit, die heute auf eine andere, detaillierte und konkrete Weise beleuchtet werden müsse. Heinz Grill gibt als Inhalt das folgende, von ihm komponierte Mantra, das in melodischer Form mit den Bewegungen und der Atmung kombiniert wird und auf eine rhythmische Entwicklung des individuellen und kollektiven Lebens hindeutet:

  1. Aus dem Mutterboden wächst das Selbst
  2. in sprießender Energie,
  3. wie ein Knabe
  4. zum Schüler wird,
  5. den das Lernen
  6. zum Bitten führt,
  7. wachend
  8. zur großen Prüfung.
  9. Treue Ergebenheit
  10. im Dienst
  11. führt den Jüngling
  12. zum Vater.[42]

Gesundheitliche Wirkungen

Körperliche und psychische Wirkungen

Dass Yogaübungen überwiegend einen positiven gesundheitlichen Effekt haben, ist durch Studien belegt. Präventive und therapeutische Wirkungen wurden erforscht und angewendet. Akute Verletzungen treten demnach äußerst selten auf. Eine Verbesserung der allgemeinen Belastbarkeit und Regeneration konnte vielfach erzielt werden.[43]

Wissenschaftlich wurde nachgewiesen, dass die Wirbelsäulenbeweglichkeit bei dynamischen Yoga-Formen signifikant steigt, und zwar bezogen auf das gesamte Bewegungsausmaß als auch auf die Beweglichkeit der Brustwirbelsäule.[44]

Beim Praktizieren des Sonnengebets dehnen und kräftigen sich Muskeln und Gelenke. Die Atemkapazität und das Herz-Kreislaufsystem werden durch die Ausdauerleistung günstig angeregt.[45]

Alle Körpersysteme – das Herz-Kreislauf-System sowie das Atem- und das Verdauungssystem – kommen ins Gleichgewicht, auch das Hormonsystem wird günstig beeinflusst. Es wird empfohlen mit leerem Magen zu praktizieren.[31]

Nach Angaben von Swami Vishnudevananda reduziert diese Übung – eine Kombination aus Yogaasana und Atmung – das Fett der Bauchregion, macht Rückgrat und Glieder biegsam und erhöht die Atemkapazität. Für steife oder steif gewordene Menschen sei Surya Namaskar eine wundervolle Hilfe, die verlorene Flexibilität wiederzuerlangen.[8]

Energetische Wirkungen

Die 12 Haltungen sollen Prana, feinstoffliche Energie, erzeugen, die den physischen Körper aktiviert.[46]

Im Neuen Yogawillen wird beim Sonnengebet die Unterscheidung eingebracht, ob Energien aus dem Körper freigesetzt werden oder die Übung ausgehend von empfindsamen Vorstellungen durchgestaltet wird. Ersteres wird als Weg von unten nach oben, letzteres – die aktive Bewusstseinstätigkeit entsprechend dem Sinnbild der Übung – als Weg von oben nach unten bezeichnet. Durch diesen Ansatz aus dem Bewusstsein entsteht eine energetische Wirkung vom Bewusstsein zum Körper oder von oben nach unten und nicht nur eine Freisetzung der im Körper aufgespeicherten Energien.[47]

Die Wirkung des Bewusstseins auf die Gesundheit

Ein weiterer gesundheitlicher Aspekt entsteht nach dem Neuen Yogawillen, wenn die Übung durch eine bewusste, mentale und wahrnehmende Tätigkeit gestaltet wird und nicht nur wie eine Fitnessübung funktional absolviert wird.

„Yogaübungen wirken gesundheitlich im allgemein günstig auf den Stoffwechsel, das Nervensystem und den Bewegungsapparat. Man kann Heilwirkungen dahin gehend unterscheiden, dass die Funktionalität des Körpers beeinflusst wird durch die Bewegung, die Lage des Körpers, Muskelanspannungen, Dehnungen und Massagewirkungen. Ein weiterer «heiltherapeutischer Wirkungskreis» eröffnet sich durch eine bewusstseinsorientierte mentale Aktivität, die das Leben mit neuen Perspektiven bereichert.“[48]

Wirkungen auf das Immunsystem

Eine Aktivierung des Immunsystems und antidepressive Wirkungen entstehen durch einen Rhythmus von gezielter Anspannung und Entspannung bei der Ausführung der Übung. Das Immunsystem kann durch ein Beteiligtsein des gedanklichen Bewusstseins und damit verbundener Wahrnehmungsprozesse aktiviert und in seiner Abwehrfunktion gestärkt werden. Der aktive, gegliederte Krafteinsatz aus der Brustwirbelsäule bei gleichzeitiger Entspannung von Nacken, Gesicht und Schultergelenken führt zu einem Empfinden einer Gliederung des Körpers und einer aus der Mitte in die Peripherie ausgleitenden Bewegung.

Die günstige Wirkung auf das Immunsystem entsteht dadurch, dass durch diese Bewusstseinsaktivität unbelebte, nicht mehr spürbare Zonen des Körpers, z. B. die Brustwirbelsäule, wie neu durchlichtet und reintegriert werden. Diese selbst geschaffenen, gesunden Kräfte wirken auch einer Zelldegeneration entgegen. „Eine Immunstärkung entsteht immer, wenn der Übende seine Bewusstseinskräfte mit klaren Vorstellungsinhalten gebrauchen lernt und diese gegenüber einer Sache oder, in dem Fall wie es dem surya namaskara entspricht, anwenden lernt.“[1]

Antidepressive Wirkung

Auf die Psyche bezogen kann eine bewusst gestaltete Bewegung Freude erzeugen und Depressionen entgegenwirken.[1]

Heilwirkung durch Entwicklung gesunder Gefühle

Weiterhin kann sich das Seelenleben bereichern, da der Übende beim Sonnengebet eine reale Empfindung, ein „Heilsempfinden“ in der Form ausprägen und erfahren kann, dass sich seine Seele näher mit der Körper- und Erdenwelt und der Atemtätigkeit verbindet. Dieses zu entwickelnde Empfinden wirkt wärmend, aufbauend und stoffwechselfördernd auf den Körper.[49]

Siehe auch

Literaturverzeichnis

  • Rajah von Aundh: Das Sonnengebet. 19. Auflage. Artha Verlag, Oy-Mittelberg 1994, ISBN 978-3-89575-096-0.
  • Heinz Grill: Das große Buch der Heilkraft durch Yogaaktivität. 4. Auflage. Stephan Wunderlich Verlag, Sigmaringen 2025, ISBN 978-3-948803-19-3.
  • Heinz Grill: Ein neuer Yogawille für ein integratives Bewusstsein in Geist und Welt. Initiatorische Schulung in Arco. Band 3. 2. Auflage. Lammers-Koll-Verlag, Niefern-Öschelbronn 2008, ISBN 978-3-935925-70-9.
  • Heinz Grill: Die Seelendimension des Yoga. Praktische Grundlagen zu einem spirituellen Übungsweg. 5., erweiterte Auflage. Lammers-Koll-Verlag, Staufen 2018, ISBN 978-3-941995-48-2.
  • André van Lysebeth: Yoga für Menschen von heute. Mosaik Verlag, München 1982, 1990, ISBN 3-570-01784-2.
  • Swami Satyananda Saraswati: Asana Pranayama Mudra Bandha. 4. Auflage. Ananda Verlag, Köln 2010, ISBN 978-3-928831-37-6.
  • Swami Satyananda Saraswati: Surya Namaskara. 3. Auflage. Ananda Verlag, Ratzeburg 2018, ISBN 978-3-947908-01-1.
  • Sivananda Yoga Zentrum: Yoga. 7. Auflage. Mangalam Books, Lautersheim 2008, ISBN 978-3-922477-40-2.
  • Swami Vishnudevananda: Das große illustrierte Yogabuch. 18. Auflage. Aurum Verlag, Kamphausen 2019, ISBN 978-3-89901-183-8.

Einzelnachweise

  1. 1,0 1,1 1,2 1,3 1,4 Heinz Grill: Das Sonnengebet – surya namaskara. In: Beiträge zu einem Neuen Yogawillen. Abgerufen am 26. Februar 2025.
  2. Surya Namaskar. In: Yogawiki. Abgerufen am 27. Februar 2026.
  3. Suchbegriffe für „sUrya“. In: learnsanskrit.cc. Abgerufen am 30. April 2026 (englisch).
  4. Suchbegriffe für „namaskAra“. In: learnsanskrit.cc. Abgerufen am 30. April 2026 (englisch).
  5. 5,0 5,1 Heinz Grill: Ein neuer Yogawille für ein integratives Bewusstsein in Geist und Welt. Band 3 aus der Reihe: Initiatorische Schulung in Arco. 2. Auflage. Lammers-Koll-Verlag, Niefern-Öschelbronn 2008, ISBN 978-3-935925-70-9, S. 38.
  6. Joseph S. Alter: Yoga in modern India: the body between science and philosophy. Princeton University Press, 2004, ISBN 978-0-691-11874-1, S. 23.
  7. Sivananda Yoga Zentrum: Yoga. 7. Auflage. Mangalam Books, Lautersheim 2008, ISBN 978-3-922477-40-2, S. 34.
  8. 8,0 8,1 Swami Vishnudevananda: Das große illustrierte Yogabuch. 18. Auflage. Aurum Verlag, Kamphausen 2019, ISBN 978-3-89901-183-8, S. 86.
  9. 9,0 9,1 9,2 Swami Satyananda Saraswati: Surya Namaskara. 3. Auflage. Ananda Verlag, Ratzeburg 2018, ISBN 978-3-947908-01-1, S. 4–6.
  10. Heinz Grill: Die Seelendimension des Yoga. Praktische Grundlagen zu einem spirituellen Übungsweg. 7., unveränderte Auflage. Stephan Wunderlich Verlag, Sigmaringen 2022, ISBN 978-3-948193-00-3, S. 334–335.
  11. Sivananda Yoga Zentrum: Yoga. 7. Auflage. Mangalam Books, Lautersheim 2008, ISBN 978-3-922477-40-2, S. 34–35.
  12. Sonnengruß Mittelstufe. In: Yogawiki. Abgerufen am 27. März 2026.
  13. Die Gliederung im Sonnengebet – surya namaskar. In: Yoga Heinz Grill (YouTube-Kanal). Abgerufen am 23. März 2026.
  14. André van Lysebeth: Yoga für Menschen von heute. Mosaik Verlag, München 1982, 1990, ISBN 3-570-01784-2, S. 274.
  15. Surya Namaskar 1928 by Raja of Aundh [Kalé/Novetzke]. (0:01–0:40.) In: The Yoga of Power (YouTube-Kanal). Abgerufen am 27. März 2026.
  16. Swami Sivananda schreibt über Surya Namaskar. In: Yogawiki. Abgerufen am 27. März 2026.
  17. The Sun Salutation (Surya Namaskar). In: International Sivananda Yoga Vedanta Centres. Abgerufen am 26. März 2026.
  18. Sonnengruß. In: Yogawiki. Abgerufen am 27. März 2026.
  19. Surya Namaskar – der Sonnengruß. In: Yogawiki. Abgerufen am 27. März 2026.
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