Rosmarin
Der Rosmarin (Salvia rosmarinus) gehört zur Familie der Lippenblütler (Lamiaceae). Er ist ein immergrüner Strauch und wurde ehemals der viel kleineren Gattung Rosmarinus als Rosmarinus officinalis zugeordnet. Heute zählt er als eine von vielen hundert Arten zu der großen Pflanzengattung Salvia, den Salbeigewächsen. Daher kommt seine lateinische Bezeichnung Salvia rosmarinus.[1]
Der Rosmarin wurde für seine vielseitigen Anwendungsgebiete und Möglichkeiten im medizinischen und kosmetischen Bereich als Heilpflanze des Jahres 2011 ausgezeichnet.
Aus geistiger Sicht sind die Lippenblütler und im besonderen Maße der Rosmarin außerordentlich heilkräftige Pflanzen, deren ganzes Pflanzenwesen von den kosmischen Wärmekräften ergriffen und durchorganisiert wird. Sein ätherisches Öl wirkt Ich-anregend auf den Menschen.[2]
Name
In der griechischen Hochkultur hatte der Rosmarin unter anderem eine religiöse Bedeutung und wurde als heilige Pflanze verehrt. Geht man vom griechischen Begriff rhops myrinos aus, bedeutet dies „balsamischer Strauch“. Die griechischen Wörtern libanotis und libanos stammen von demselben Wortstamm ab und benennen den Rosmarin und den Weihrauch. Im Lateinischen bezeichnete man den Rosmarin als „Tau des Meeres“, ros marinus.[3]
Einzelnachweise
- ↑ Über Salbei und den Abschied vom Rosmarin. In: blog.kneipp-premium.de. Abgerufen am 6. Juli 2025.
- ↑ Wilhelm Pelikan: Heilpflanzenkunde I. 6. Auflage. Verlag am Goetheanum, 1999, ISBN 3-7235-1054-X, S. 43 und 50–51.
- ↑ Gustav Hegi: Illustrierte Flora von Mitteleuropa. 1. Auflage, unveränderter Textnachdruck Band V, Teil 4. Verlag Carl Hanser, München 1964. S. 2518–2522.
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