Pratyahara

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Pratyahara ist die 5. Stufe oder Glied der insgesamt acht Stufen des Ashtanga Yoga oder Raja Yoga (achtgliedriges Yoga), wie dies von Patanjali in einem der ältesten überlieferten Werke über Yoga, dem Yoga-Sutra beschrieben wurde. Es folgt auf das Pranayama (4. Stufe, die Beherrschung des Atems) und führt zum Dharana (6. Stufe, Konzentration) und Dhyana (7. Stufe, Meditation). Es geht um die Disziplinierung der Sinne (Indriya, „Fühler“), wie Geschmack, Sehen, Hören, Riechen, Fühlen und des Geistes durch ein Sich-nach-innen-Richten.[1]

Durch diese Internalisierung des Bewusstseins sollen Sinneseindrücke allgemein bewusster und kontrollierbarer werden. Durch regelmäßiges Üben wird so die Durchführung weiterer Stufen erleichtert. Es handelt sich aber nicht um eine Beschränkung der Sinne, im Gegenteil soll der Geist zur Wahrnehmung von Feinheiten geschult werden, die den Sinnen sonst verborgen blieben.

Auf fortgeschrittenem Niveau wird auch gelehrt, wie die Aktivität der unwillkürlichen Muskulatur beeinflusst werden kann. Diese Techniken gehen fließend in das Pranayama über. Eine andere Technik des Pratyahara ist die Konzentration auf den Punkt zwischen den Augenbrauen, das Ajna-Chakra (drittes Auge).

Aus geistiger Sicht hat das Üben von Pratyahara nicht nur Auswirkungen auf das Bewusstsein des Übenden, sondern wirkt gleichzeitig befreiend auf das Betrachtungsobjekt, sodass sich dieses immer mehr in seiner wahren Gestalt offenbaren kann. (…)

Definition und Herkunft von Pratyahara

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„Wer die Sinne von den Gegenständen der Sinne zurückzieht, so wie die Schildkröte ihre Glieder in ihren Panzer einzieht,- dessen Einsicht ruht auf starkem Fundament in der Weisheit.“ (Sri Aurobindo)[2]

Pratyahara (Sanskrit: प्रत्याहार pratyāhāra m.) Zurückziehung (der Truppen aus der Schlacht), Rückzug; Auflösung, Vernichtung (des Geschaffenen); Zurückziehen der Sinne (Indriya) von ihren Objekten (Vishaya), fünftes Glied des Ashtanga Yoga (Raja Yoga) Systems; das "Zurückhalten des Mondnektars" (im Goraksha Shataka).

Pratyahara ist ein Begriff aus dem klassischen Raja Yoga und bezeichnet den Rückzug der Sinne. Im Yoga Sutra von Patanjali, einem der ältesten Texte des Yoga, wird Pratyahara als fünfter Schritt auf dem achtgliedrigen Pfad beschrieben. Es geht darum, die Aufmerksamkeit von den äußeren Sinneseindrücken abzuziehen und bewusst nach innen zu lenken.

Raja Yoga, der „königliche Yogaweg“, umfasst acht Stufen, die dich Schritt für Schritt zur Meisterschaft über den Geist führen. Neben ethischen Grundlagen (Yamas und Niyamas), körperlichen Übungen (Asanas) und Atemtechniken (Pranayama) gehört Pratyahara zu den entscheidenden Schritten, um in die Meditation einzutauchen.

Patanjali schreibt:

„Wenn die Sinne nicht in Kontakt mit den Objekten treten, und gleichsam in die Natur des Geistes eingehen, dann entsteht Pratyahara – Zurückziehen der Sinne. So entsteht die höchste Meisterschaft über die Sinne.“

Die Entwicklung der Sinnesorgane

Die Sinnesorgane dienen dem Wahrnehmen und der Orientierung in der Außenwelt und entwickeln sich sowohl pränatal als auch in den ersten Lebensjahren:

„Auch wenn gesunde Kinder bereits mit einem voll entwickelten Sinnessystem auf die Welt kommen: Seine Funktionsfähigkeit wird erst durch die ständige Inanspruchnahme verbessert. Die Verbindung mehrerer Sinneserfahrungen zu einem umfassenden Eindruck kommt durch tägliches Üben zustande.“[3]

Über die körperlichen Sinnesorgane nimmt der Mensch die physisch-sinnliche Welt wahr. Aus einer geistigen Sichtweise ist der Mensch nicht nur Teil der physischen, sondern gleichzeitig einer seelischen und geistigen Welt. Will er diese, den äußeren Sinnen unsichtbaren Welten wahrnehmen, so bedarf es nach Rudolf Steiner der Ausbildung seelisch-geistiger Wahrnehmungsorgane:

„Wie im Leibe Auge und Ohr als Wahrnehmungs-Organe, als Sinne für die körperlichen Vorgänge sich entwickeln, so vermag der Mensch in sich seelische und geistige Wahrnehmungsorgane auszubilden, durch die ihm die Seelen- und die Geisteswelt erschlossen werden. Für denjenigen, der solche höhere Sinne nicht hat, sind diese Welten «finster und stumm», wie für ein Wesen ohne Ohr und Auge die Körperwelt «finster und stumm» ist.“[4]

Im Unterschied zur Entwicklung der physischen Sinnesorgane, die i.d.R. ganz natürlich vonstatten geht, muss der Mensch die Ausprägung feinerer Wahrnehmungsorgane selbst vollbringen:

„Allerdings ist das Verhältnis des Menschen zu diesen höheren Sinnen etwas anders als zu den körperlichen. Daß diese letzteren in ihm vollkommen ausgebildet werden, dafür sorgt in der Regel die gütige Mutter Natur. Sie kommen ohne sein Zutun zustande. An der Entwickelung seiner höheren Sinne muß er selbst arbeiten. Er muß Seele und Geist ausbilden, wenn er die Seelen- und Geisteswelt wahrnehmen will, wie die Natur seinen Leib ausgebildet hat, damit er seine körperliche Umwelt wahrnehmen und sich in ihr orientieren könne.“[5]

Hierfür ist es notwendig, dass der Mensch sich selbst als geistiges Wesen begreift und seinen Körper als relativ nimmt. Der Körper spiegelt allerlei Begehrensformen, jedoch zeigt der Körper im Grunde nur den Hunger nach dem Geiste:

„Man muß sich mit einem seelischen Ruck aus dem Körper heben, um das Verlangen, das der Körper erzeugt, im Geiste zu befriedigen“[6]

Verzicht im Irdischen ist Voraussetzung für Geist-Erleben. Wenn der Mensch zu stark an das Irdische gebunden ist, ist es ihm im Weg auf der Suche nach dem Geistigen. In diesem Sinne kann Pratyahara als ein Element gesehen werden, die physischen Sinne in ihrer Dominanz zum Zurückweichen zu bringen und ein feineres Wahrnehmen zu entwickeln.

Verschiedene Aspekte von Pratyahara

Pratyahara, die Lenkung der Sinne kann unterschiedlich interpretiert und praktiziert werden. Ebenso gibt es verschiedene Aspekte und Ausarbeitungen, die von der Entwicklung des einzelnen Menschen bis hin zu einem zukünftigen Wissenschaftsverständnis reichen.

Sukadev über Pratyahara und seine Anwendung im Alltag

Pratyahara heißt wörtlich „Rückzug“. Pratyahara hat tatsächlich verschiedene Bedeutungen. Im Militärischen ist der Rückzug der Truppen Pratyahara. Man könnte fast sagen, Pratyahara ist so etwas wie ein militärischer Rückzug, ein Ausdruck daraus.

Pratyahara bedeutet auch dass man sich zum Beispiel aus dem Leben zurückzieht, so etwas wie ein Retreat. Retreat ist ja ein englisches Wort, und heißt auch „Rückzug“. Retreat ist im Englischen ähnlich doppeldeutig, wie Pratyahara, der Rückzug der Truppen heißt nämlich auch Retreat. Und eine Zeit lang intensiv zu praktizieren, und vielleicht zu schweigen, mindestens nicht in Kontakt zu treten mit der Außenwelt, ist Pratyahara, ist ein Retreat. So ist Pratyahara auch eine Zeit des Rückzugs, wo man nicht in Kontakt tritt mit Außenobjekten.

Pratyahara ist aber konkret auch der Rückzug der Sinne. Das heißt, die Fähigkeit, seine Sinne abzuziehen vom Außen.

  • Normalerweise wollen die Augen etwas sehen.
  • Normalerweise wollen die Ohren etwas hören.
  • Die Nase will etwas Angenehmes riechen.
  • Der Mund will etwas Angenehmes schmecken.
  • Die Haut will eine angenehme Berührung haben,
  • seien es angenehme Temperaturen,
  • sei es angenehme Kleidung,
  • ein schönes Bett,
  • Zärtlichkeit usw.

Die fünf Sinne wollen das. Viele Menschen haben dort Reiz-Reaktions-Mechanismen. Man geht irgendwo vorbei, man riecht etwas Gutes, was gut schmeckt, rennt hin und isst es. Man hört irgendetwas, was man nicht mag – es ändert die Stimmung. Man sieht etwas, und will es gleich haben. Man fühlt, es ist kalt, rennt zum Fenster und schließt es. Letztlich ist das alles ein würdeloses Betragen. Irgendwelche Knöpfe werden gedrückt, und Mensch rennt gleich. Pratyahara hat hier erstmal eine Ähnlichkeit mit Tapas, und mit Santosha: Santosha, Zufriedenheit, und Tapas eben Askese. Das ist schon mal wichtig. Und auch wie Asana: Eine Haltung, sich nicht so schnell beeinflussen zu lassen.

Jetzt könnte man aber fragen: Wozu überhaupt noch Pratyahara?

Pratyahara hat noch eine weitere Bedeutung. Pratyahara bedeutet auch, seinen Geist in eine meditative Stimmung zu versetzen, wo der Kontakt der Sinne zur Außenwelt nicht mehr von Bedeutung ist. Was schreibt Patanjali dazu tatsächlich? „Wenn die Sinne nicht in Kontakt mit den Objekten treten, gleichsam in die Natur des Geistes eingehen, entsteht Pratyahara.“

Sukadev benennt zwei Techniken für den Alltag, um die Reiz-Reaktions-Mechanismen zu durchbrechen, denen der Mensch meist unterliegt:

Wenn durch einen Außenreiz ein Wunsch, ein Begehren oder auch Ablehnung geweckt werden, kann man

  1. seinen Geist auf etwas Anderes richten, auf etwas Spirituelles, beispielsweise ein Mantra und so die Aufmerksamkeit bewusst führen,
  2. die Sinneswahrnehmung so zu lenken, dass man die Aufmerksamkeit in das Sinnesobjekt selbst zurückzieht. Wenn also eine Störung durch das Sehen entsteht, soll man sich auf die Augen konzentrieren. So zieht man die Energie des Sehorgans zurück in das Auge selbst.

Ziel ist, dass kein Frust entsteht, sich selbst einen Wunsch zu untersagen, sondern frei vom Wunsch selbst zu werden.

Als weitere Form des Rückzugs der Sinne nennt Sukadev die Tiefenentspannung. Im Alltag verausgabt sich der Mensch oft mit den verschiedenen Sinnesreizen, die auf ihn einströmen. Das Gehirn hat hohe Beta-Wellen, der Sympathikus ist aktiviert, Stresshormone (Adrenalin) werden ausgeschüttet usw. Die entgegengesetzte Reaktion, Pratyahara, Rückzug, ist dann die Entspannungsreaktion, erzeugt durch Tiefenentspannungstechniken. (…) Und diese Tiefenentspannung ist so wichtig, auch wichtig, um dann im Alltag seine Sinne wieder gut nutzen zu können.

Sukadev beschreibt weiterhin, wie man einen meditativen Gemütszustand in der Meditation erzeugen kann, den er ebenfalls mit pratyahara gleichsetzt. Laut ihm sind diese drei Stufen für Meditation notwendig:

  • Asana: die ruhige Sitzhaltung
  • Pranayama: Pranaregulierung durch Atmung
  • Pratyahara: den Geist hineinversetzen in eine meditative Stimmung, sodass die Sinne nicht nach außen gehen

Die Sinne gehen nach außen in einem bestimmten Modus des Geistes, und das ist der Alltagsmodus. Aber zum Beispiel im Tiefschlaf gehen die Sinne nicht nach außen. Du hast im Tiefschlaf keinen Hunger, du hast im Tiefschlaf keinen Durst. (Angenommen du fastest, und du bist vielleicht am dritten Tag des Fastens - für ungeübte Fastende oft der Tag, wo du doch ein bisschen frustriert bist, dass du mehr essen willst, dass du Fantasien hast, was du gerne essen willst…- aber wenn du im Tiefschlaf bist, nicht mehr.) Im Tiefschlaf bist du in einem Modus, wo die Sinne nicht nach außen gehen.) Aber diesen Modus, dass die Sinne nicht nach außen gehen, gibt es eben nicht nur im Tiefschlaf. Das geht ja auch im Alltag, wenn du gerade absorbiert bist in deine Arbeit. Dort spürst du weder die Temperatur, noch den Geruch, noch Hunger, noch stört dich die Autobahn, noch stören dich irgendwelche Computergeräusche. (Du wirst sogar etwaige Fiepser und Piepser deines Computers oder des Smartphones deines Kollegen nicht hören.) In bestimmten Modi des Geistes geht der Geist also nicht zu den Sinnen hin. Der Geist hat verschiedene Modi, man könnte sagen: Funktionszustände, und nur in einem konkreten gehen die Sinne nach außen. Und so ist Pratyahara das Erzeugen eines Gemütszustandes, in dem die Sinne keine Bedeutung mehr haben.

Zum Erzeugen des Pratyahara, des meditativen Gemütszustandes nennt Sukadev folgende mögliche Mittel:

  • Gebet: Zu Anfang der Meditation kannst du dich an Gott wenden mit einem Gebet.
  • Visualisierungen: Du kannst dir vorstellen, das Licht in dich hineinströmt, dass du Licht zu allen Wesen schickst. Du kannst dir ein spirituelles Symbol vergegenwärtigen, oder du kannst dir vorstellen, dein Meister sitzt oder steht vor dir oder über dir, und segnet dich mit Licht.
  • Positive Affirmationen: Du kannst dir bewusst werden, wofür Meditation gut ist.
  • Bodyscan: Du kannst durch deinen Körper hindurchgehen, von unten nach oben.
  • Tiefenentspannung üben zu Anfang der Meditation

Swami Sivananda über Pratyahara als Meditationsgrundlage

Swami Sivananda nennt Pratyahara als Voraussetzung für eine erfolgreiche Meditationspraxis:

Der yogische Aspirant sollte beginnen, Pratyahara zu praktizieren, nachdem er einigen Erfolg in der Praxis von Yama, Niyama, Asana, Pranayama erreicht hat. Pratyahara ist Abstraktion oder zurückziehen der Sinne von ihren Objekten. Die Sinne werden durch diese Praxis in Schach gehalten. Wahres inneres Erleben beginnt, wenn der Aspirant in dieser Praxis etabliert ist. Der yogische Aspirant, der sofort zur Meditationspraxis springt, ohne Abstraktion zu praktizieren, ist eine getäuschte Seele. Er wird bei der Kontemplation keinen Erfolg haben. Pratyahara hält die Tendenz der Sinne, sich nach außen zu orientieren, an. Es schaltet sozusagen die Sinne aus. Pratyahara folgt automatisch auf die Pranayamapraxis. Wenn die Lebenskraft durch die Regulierung oder das Anhalten des Atems kontrolliert wird, werden die Sinne ausgedünnt. Man lässt sie verhungern. Sie mergeln aus. Sie können jetzt nicht mehr fauchen, wenn sie mit den Objekten in Kontakt kommen. Pratyahara ist eine schwierige Disziplin. Es ist am Anfang abscheulich, aber später wird es sehr interessant. Du wirst enorme innere Stärke fühlen. Es verlangt beträchtliche Geduld und Ausdauer. Es wird dir gewaltige Kraft verleihen. Du wirst immense Willensstärke entwickeln. Im Laufe der Praxis werden die Sinne wie ein wilder Stier immer und immer wieder zu den Objekten stürmen. Du wirst sie wieder und wieder zurückziehen müssen und den Geist auf den Lakshaya oder Punkt fixieren. Ein Yogi, der in der Praxis des Pratyahara bewandert ist, kann selbst auf einem Schlachtfeld, wo unzählige Maschinengewehre gefeuert werden, ruhig meditieren.

In der Praxis des Pratyahara musst du die nach außen gehenden Sinne immer und immer wieder von den Sinnesobjekten zurückziehen und den Geist auf deinen Lakshya oder einen bestimmten Punkt fixieren, so wie der Karrenführer die ungestümen Bullen immer wieder zurückzieht und diese am Joch anspannt. Du musst besonders darauf achten, die Sinne sanft zurückzuziehen. Einige Aspiranten ziehen sie vehement zurück. Das ist der Grund, warum sie manchmal ein wenig Kopfweh haben.

Du solltest das zurückziehen der Sinne nacheinander praktizieren, einen nach dem anderen, beginnend mit dem turbulentesten. Wenn du versuchst, alle Sinne auf einmal zu beeinflussen, wirst du versagen. Der Geist ist der Oberbefehlshaber. Die Sinne sind die Soldaten. Die Sinne können ohne die Kooperation des Geistes nichts tun. Wenn du den Geist von den Sinnen abkoppeln kannst, wird die Abstraktion der Sinne automatisch passieren.

Heinz Grill über Pratyahara zur Entwicklung objektbezogener Vorstellungen

Heinz Grill beschreibt Pratyahara neben der Voraussetzung für die Meditationstätigkeit als Möglichkeit, eine Synthese zwischen Geist und Welt zu fördern:

„Mit dem Begriff pratyahara stellt sich […] die philosophische Frage, ob dieser Rückzug der Sinne nur für die Meditation und deren Praxis gilt, oder ob man grundsätzlich im allgemeinen Leben ebenfalls eine exakte Kontrolle der Sinnesbewegungen praktizieren sollte. In asketischen Yogabewegungen dürfte diese Rückzugsneigung generell eine zwingende Gültigkeit besitzen. Will man jedoch mit den Yogabemühungen weniger einen Weltenrückzug leben, als vielmehr eine Art Synthese zwischen Welt und Geist fördern, so wird die Pforte von pratyahara noch einmal ganz wesentlich und verdient eine weitere differenzierte Betrachtung. Weder Weltverhaftung noch Weltentfremdung können dauerhafte Ziele eines im Westen praktizierten Yoga darstellen. Der Yogaübende wird wohl auf natürliche Weise eine persönliche Stabilität im irdischen Leben, das heißt in den körperlichen Umständen, bei gleichzeitig wachsender Universalität in seinem Selbstverständnis und Selbsterleben erstreben. Die gelungene Praxis von pratyahara eröffnet die Türe sowohl nach innen als auch im vernünftigen Maße nach außen.“[7]

Grundsätzlich empfiehlt Heinz Grill für das Üben von Pratyahara, die Augen geöffnet zu halten, um ein Träumen zu vermeiden. Als nächsten Schritt sollte sich der Übende bewusst werden, dass er über die Augen unbewusste Emotionen, Wünsche und intellektuelles Wissen transportiert:

„Er blickt beispielsweise auf eine Waldlandschaft und überträgt sofort das Bedürfnis, dorthin einen Spaziergang zu unternehmen, mit seinem Sinnesprozess auf die gesehenen Bäume und Formen. Genau genommen erlebt sich der Mensch durch viele Bedürfnisse der Sympathie oder Antipathie und durch inneliegende Emotionen nicht in der Wirklichkeit der betrachteten Außenwelt, sondern er erlebt zu einem hohen Grade seine Innenwelt. (…) Der erste Prozess, die Sinne frei von den eigenen Emotionen und den daraus entstehenden Projektionen zu machen, besteht darin, dass man ein Objekt in der Außenwelt oder beispielsweise eine Textstelle objektiv für längere Zeit, vielleicht für zwei bis fünf Minuten beobachtet. Schließlich wendet man den Blick von diesem Objekt hinweg und versucht, das Gesehene nach objektiven Kriterien zu beschreiben. Was und welche Worte standen in dem Text, wie ist der Hauptgedanke, die Aussage, das Satzgefüge nach gegebener Wirklichkeit? Unsicherheiten, die sich schließlich ergeben, können jederzeit durch eine Wiederholung der Sinnesbetrachtung überwunden werden, sodass die Wirklichkeit, wie sie ist, ganz zur Realität erscheint. Der sich so Übende gewinnt den Standpunkt des sogenannten Zeugen, der beispielsweise im Yoga sakshi genannt wird.“[8]

Laut Heinz Grill bedeutet pratyahara also nicht, die Sinne vollständig zurückzuziehen, die Augen zu schließen o.ä., sondern ein bewusst vorgenommener Wahrnehmungsprozess, der das unbewusste und automatisch reagierende Innenleben zurückhält. In der Folge entwickelt der Übende richtige, dem Sinnesobjekt entsprechende Vorstellungen.

„Durch die sorgfältige Herangehensweise zu den verschiedenen Betrachtungen und ihrer Wiederholung, erweitert sich das Bewusstsein des Aspiranten und es entstehen relativ zügig die ersten richtigen Vorstellungen. Die betrachteten Sinnesobjekte sprechen sich mit der Disziplin der Wiederholung gegenüber der Seele des Menschen aus.“[9]

Pratyahara als Grundlage für effektives Lernen

Es ist bekannt, dass Kinder in den ersten Lebensmonaten und –jahren enorme Lernschritte machen. Dies zeigt sich auch in der Synapsenbildung im Gehirn, die im Schnitt im 3. Lebensjahr einen Höhepunkt erreicht:

„Die Offenheit des Menschen für die vielen Lernmöglichkeiten spiegelt sich in der Anzahl der Synapsen wider, die sich in den ersten Lebensmonaten sprunghaft vermehren und bereits im Alter von 1 bis zu 3 Jahren den Höchststand in unserem Leben erreicht haben. Danach nimmt ihre Anzahl wieder ab, ein Zeichen dafür, dass wir nicht mehr für alle Reize offen sind, sondern bestimmte bereits erlernte Bahnen bevorzugen.“[10]

Es werden also bereits gebildete Synapsenverbindungen bevorzugt, mit denen i.d.R. auch positive Erfahrungen verknüpft sind:

„Das emotionale Erfahrungsgedächtnis gleicht ständig ab, ob eine Handlung mit Lustempfindungen verbunden ist. Trifft dies zu, dann fühlen wir uns motiviert, diese Handlung auszuführen.“[11]

Durch die Anwendung von Pratyahara, dem geführten Sinnesprozess lernt der Mensch, sich einer Sache hinzuwenden und eigene Sympathie- oder Antipathiegefühle zurückzustellen. Durch eine längere, intensive und wiederholte Hinwendung an ein Objekt wächst das Interesse. Der Übende macht sich auf diese Weise unabhängig von seinen persönlichen Vorlieben oder Abneigungen und lernt, sich ganz auf eine Sache, das Gegenüber etc. einzustellen. Ist der Blick von Interesse und dem Willen, etwas zu lernen geführt, wird der Lernende Wesentliches wahrnehmen und leichter umsetzen können.

Der Zusammenhang von Sinneswahrnehmung und Erkenntnis bei Rudolf Steiner

Die Bhagavadgita unterscheidet eine bloße Enthaltsamkeit, die noch nicht den Trieb in den Sinnen herauszunehmen vermag von einer tieferen Erkenntnis, die läuternd auf die Sinne einwirkt:

„Wenn jemand sich der Nahrung enthält, hören wohl die Gegenstände seiner Sinne auf zu wirken. Die Neigung in den Sinnen selbst, rasa, bleibt jedoch bestehen. Wenn das Höchste geschaut wird, hört auch rasa auf.“ [12]

In diesem Sinne geht Pratyahara mit einem Erkenntnisprozess einher, der eintreten kann, wenn zur reinen Sinneswahrnehmung ein geistiger Inhalt hinzu kommt. So beschreibt Rudolf Steiner die Sinneswahrnehmung als etwas, das zunächst bei der rein äußeren Erscheinung bleibt und das innere Wesen des Betrachtungsobjektes auslöscht. Erst durch einen geistigen Inhalt kann der Mensch wieder eine Verbindung zu dem wirklichen Wesen schaffen:

„Die sinnliche Wahrnehmung schaltet alles Nichtsinnliche von den Dingen aus. Die Dinge werden durch sie alles dessen entkleidet, was an ihnen nichtsinnlich ist. Schreite ich dann zu dem geistigen, dem ideellen Inhalt fort, so stelle ich nur dasjenige wieder her, was die sinnliche Wahrnehmung an den Dingen ausgelöscht hat. Somit zeigt mir die sinnliche Wahrnehmung nicht das tiefste Wesen der Dinge; sie trennt mich vielmehr von diesem Wesen. Die geistige, ideelle Erfassung verbindet mich aber wieder mit diesem Wesen. Sie zeigt mir, daß die Dinge in ihrem Innern genau von demselben geistigen Wesen sind, wie ich selbst. Die Grenze zwischen mir und der Außenwelt fällt durch die geistige Erfassung der Welt dahin. Ich bin von der Außenwelt getrennt, insofern ich ein sinnliches Ding unter sinnlichen Dingen bin. Mein Auge und die Farbe sind zwei verschiedene Wesenheiten. Mein Gehirn und die Pflanze sind zweierlei. Aber der ideelle Inhalt der Pflanze und der Farbe gehören mit dem ideellen Inhalt meines Gehirns und des Auges einer einheitlichen ideellen Wesenheit an.“[13]

Goethe: Pratyahara als Grundlage für die (moralische, zukünftige) Wissenschaft

Goethe, dessen naturwissenschaftliche Schriften im Vergleich zu seiner Dichtkunst noch relativ wenig beachtet sind, legte in seiner intensiven Forschung ebenfalls großen Wert auf die Art des Sinnesvorgangs:

„Mit geschärftem Sinn, in methodischer Klarheit und Helle richtete er sich nicht nur auf den Gegenstand, sondern auch auf das geistige Organ, mit welchem er ihn erfaßte. Er übte und empfahl diese Aufmerksamkeit, um die geistige Aktivität bildsam und rege zu erhalten – um verschiedenen gegenständlichen Forderungen mit verschiedenen und auf mannigfache Weise vorbereiteten Organen entgegenkommen und antworten zu können. So befaßte er in seine Art des Anschauens nicht nur das Objekt selbst, sondern auch die »Weise des Sehens«, in der der Mensch Kunde vom Objekt erhält; und nur darauf drang er, daß beides nicht auseinandergerissen würde: daß in ein und demselben unteilbaren Grundakt »Natur« und »Geist« sich mit einander verknüpften und sich einander gegenüberstellten.“[14]

Die gängige Forschung des 17. Jahrhunderts jedoch wurde mit der Entwicklung des Mikroskops und Teleskops maßgeblich beeinflusst und die Faszination, bisher Unsichtbares sichtbar zu machen, brachte es in der Folge mit sich, dem menschlichen Sinnesprozess zu misstrauen:

„Im 17. Jahrhundert setzt sich die Überzeugung durch, dass das, was den „unbewaffneten“ Sinnen zugänglich ist, ein falsches Weltbild erzeugt. Die sogenannte „Rettung der Phänomene“, wie sie von den Verteidigern des aristotelisch-ptolemäischen Systems und noch von Goethe praktiziert wird, erweist sich als Irrweg, auf dem man dem falschen Zeugnis des Auges vertraut.“[15]

Goethe war kein Gegner der physikalischen Apparate, im Gegenteil: er machte selbst davon Gebrauch. Jedoch betonte er, dass es auf den Menschen ankomme, auf dessen Kenntnis und Fähigkeit, das Gesehene richtig zu deuten:

„(…) so ist jedem Naturforscher die vollständigste Kenntnis von Licht und Schatten und den Linien- und Luftperspektiven unerläßlich, da man ohne den Besitz dieser Kenntnisse weder richtige mikroskopische Beobachtungen machen kann, indem diese keine Überzeugung durchs Getaste gestatten, noch irgendeine Abbildung richtig zu beurteilen vermag. Die vollkommenste Kenntnis der Gesetze des Sehens, woraus hier das Wesen der Erscheinungen erkannt wird, (…) kann in der Naturwissenschaft nicht als eine unwesentliche Äußerlichkeit betrachtet (…) werden.“ [16]

Goethe sieht den Menschen mit seinen Sinnen als höchst bedeutsam für die Naturwissenschaft an und bemängelt, dass diese den Menschen aus ihrer Forschung heraushalten möchte:

„Der Mensch an sich selbst, insofern er sich seiner gesunden Sinne bedient, ist der größte und genaueste Apparat, den es geben kann; und das ist eben das größte Unheil der neuern Physik, daß man die Experimente gleichsam vom Menschen abgesondert hat und bloß in dem, was künstliche Instrumente zeigen, die Natur erkennen, ja, was sie leisten kann, dadurch beschränken und beweisen will.“[17]

Auch Rudolf Steiner sieht den Menschen als zentrales Element und beschreibt, wie die Naturvorgänge Fragen im Menschen wecken, wodurch er angeregt wird, sich tiefer mit diesen auseinanderzusetzen. Dieses Bedürfnis, eine Sache nach ihrem Wesen zu ergründen ist für ihn wirkliche Wissenschaft, während er Forschungen, die einem äußeren Zweck dienen, beispielsweise der Weiterentwicklung der Technik davon abgrenzt:

„Man muß den Mut haben, sich alles das gegenüber der Naturwissenschaft der Gegenwart zu gestehen, trotz der gewaltigen, bewundernswürdigen Errungenschaften, die dieselbe Naturwissenschaft auf technischem Gebiet zu verzeichnen hat. Denn diese Errungenschaften haben mit dem wahrhaften Bedürfnis nach Naturerkenntnis nichts zu tun. Wir haben es ja gerade an Zeitgenossen erlebt, denen wir Erfindungen verdanken, deren Bedeutung für die Zukunft sich noch lange gar nicht einmal ahnen läßt, daß ihnen ein tieferes wissenschaftliches Bedürfnis abgeht. Es ist etwas ganz anderes, die Vorgänge der Natur zu beobachten, um ihre Kräfte in den Dienst der Technik zu stellen, als mit Hilfe dieser Vorgänge tiefer in das Wesen der Naturwirksamkeit hineinzublicken suchen. Wahre Wissenschaft ist nur da vorhanden, wo der Geist Befriedigung seiner Bedürfnisse sucht, ohne äußeren Zweck.“[18]

Wirkungen auf die Gesundheit

Tiefenentspannung und Regeneration

Sukadev beschreibt, wie durch pratyahara eine Tiefenentspannung herbeigeführt werden kann, die wiederum sehr bedeutsam für die Regenerationsfähigkeit des menschlichen Körpers ist:

Tiefenentspannung führt dann dazu, dass die Beta-Wellen im Gehirn weniger werden, die Alpha-Wellen werden höher. Manchmal werden sogar Delta- oder Theta-Wellen höher. Andere Hirnregionen werden aktiv, die selektive Aktivierung einer Hirnregion in der Stressreaktion wird heruntergefahren, Stresshormone werden abgebaut, Glückshormone ausgeschüttet. Der ganze Organismus zieht sich nach innen zurück. Das ist wirklich Pratyahara. Dadurch werden Reparatur-Vorgänge verbessert, es werden Krankheitserreger besser vernichtet, das Immunsystem wird verbessert. Die innere Kreativität wird verbessert. In diesem Sinne heißt Tiefenentspannung ein Rückzug nach innen, und der gesamte Organismus kann sich besser regenerieren.

Heinz Grill beschreibt eine Stärkung der sensorischen Nerven, die entsteht, wenn die mehr triebhaften, motorischen Nerven zunächst zu einem Zurückweichen gebracht werden:

„Das sensible Nervensystem gewinnt eine deutliche Stärkung durch objektive und geführte Wahrnehmungen und in der Folge können auch die motorischen Nerven eine Stärkung erfahren. Überwiegen aber von allem Anfang die motorisch automatisierten Prozesse in den Sinnen, schwächen sich im Allgemeinen die gesamten Nerven und der Mensch ist wie ein Spielball von vielen Reizen, Meinungen und Suggestionen.“[19]

Strukturbildende Kräfte und ihre antikanzerogene Wirkung

Heinz Grill vergleicht die Wirkungen von Pratyahara, der Sinneslenkung mit denen des natürlichen Sonnenlichtes, das allgemein strukturierend und formgebend auf den Menschen wirkt und so dem formlosen Wucherwachstum und der Zelldegeneration entgegenwirkt:

„Das natürliche Sonnenlicht, ungefiltert und rein, mild und erwärmend, schenkt für den menschlichen Organismus eine natürliche Anregung der Peripherie, die im Allgemeinen strukturierende Prozesse bis in das organische Innere fortleitet. Das Gegenteil von formenden, strukturierenden Kräftewirkungen bilden die vielen Auflösevorgänge, die beispielsweise bei Entzündungen und zuletzt sogar bei der wuchernden Tumorkrank heit, bei der das Gewebe nicht nach geordnetem Aufbau eine natürliche und schöne Form gewinnt, sondern sich in chaotisierendem, undiffe renziertem Wachstum fortbewegt.(...) Diese Entwicklungen eines gesunden Wahrnehmungs- und Sinnesprozesses, verbunden mit Gedankeninhalten, die nicht aus der motorischen und emotionalen Sphäre der menschlichen Wunschwelt kommen, geben wachsende Formkräfte, die sowohl bei Entzündungen als auch bei Zelldegeneratio nen eine heilsame Atmosphäre eröffnen.“[20]

Psychische Stabilisierung und Resilienz

Die Bhagavadgita beschreibt als weiteren positiven Effekt von Pratyahara die Entwicklung der menschlichen Vernunft, für die eine objektive Anschauungsbildung eine notwendige Grundlage darstellt:

„Wer mit den Sinnen über die Gegenstände nur hinstreift, mit Sinnen, die dem Selbst untertan sind, und befreit von Begierde und Ablehnung, gelangt in eine weite und heitere Klarheit von Seele und Temperament. Leidenschaft und Kummer haben dort keinen Raum mehr. Die Vernunft eines solchen Menschen wird rasch und fest (an ihrem eigentlichen Ort) gegründet.“[21]

Durch diese „Gründung“ der Vernunft erfährt der Mensch insgesamt eine psychische Stabilität und er wird fähig, sowohl den angenehmen als auch den unangenehmen Erscheinungen der Welt bewusst gegenüberzutreten.

Literatur

Siehe auch

Einzelnachweise

  1. Bellur Krishnamachar Sundararaja Iyengar: Licht auf Yoga. Das grundlegende Lehrbuch des Hathha-Yoga. Nikol-Verlag, Hamburgh 2013, ISBN 978-3-86820-175-8, S. 39–41
  2. Sri Aurobindo: Bhagavadgita. 4. Auflage. Verlag Hinder + Deelmann, Gladenbach (Hessen) 2005, ISBN 3-87348-163-4, S. 20.
  3. Sinnliche Wahrnehmung U3. In: Kleinstkinder in Kita und Tagespflege. Abgerufen am 11. November 2025.
  4. Rudolf Steiner: Theosophie – Einführung in übersinnliche Weltanschauung und Menschenbestimmung. 6. Auflage. Rudolf-Steiner-Verlag, Dornach, Schweiz 1987, ISBN 3-7274-0090-0, S. 77.
  5. Rudolf Steiner: Theosophie – Einführung in übersinnliche Weltanschauung und Menschenbestimmung. 6. Auflage. Rudolf-Steiner-Verlag, Dornach, Schweiz 1987, ISBN 3-7274-0090-0, S. 77.
  6. Rudolf Steiner: Der Goetheanum-Gedanke inmitten der Kulturkrisis der Gegenwart. 6. Auflage. Verlag der Rudolf Steiner-Nachlassverwaltung, Dornach, Schweiz 1961, ISBN 3-7274-0360-8, S. 74f..
  7. [ https://wiki.yoga-vidya.de/Pratyahara_M%C3%B6glichkeiten_und_Vergleiche_zum_anthroposophischen_Schulungsweg/ Pratyahara Möglichkeiten und Vergleiche zum anthroposophischen Schulungsweg.] In: Yogawiki. Abgerufen am 11. November 2025.
  8. Die Sinneslenkung und ihre heilsame Bedeutung. In: Beiträge zu einem neuen Yogawillen. Abgerufen am 11. November 2025.
  9. Heinz Grill: Die 7 Lebensjahrsiebte und die 7 Chakren. Ein praktischer Weg zur übersinnlichen Erkenntnisentwicklung. 5. Auflage. Synergia Verlag, Basel, Zürich, Roßdorf 2019, ISBN 978-3-907246-05-4, S. 137.
  10. Lernen aus neurobiologischer Perspektive. (PDF; 1,1 MB), 2016, S. 6, abgerufen am 13. November 2025.
  11. Lernen aus neurobiologischer Perspektive. (PDF; 1,1 MB), 2016, S. 15, abgerufen am 13. November 2025.
  12. Sri Aurobindo: Bhagavadgita. 4. Auflage. Verlag Hinder + Deelmann, Gladenbach (Hessen) 2005, ISBN 3-87348-163-4, S. 21.
  13. Rudolf Steiner: Die Mystik im Aufgange des neuzeitlichen Geisteslebens und ihr Verhältnis zur modernen Weltanschauung. 6. Auflage. Rudolf-Steiner-Verlag, Dornach, Schweiz 1987, ISBN 3-7274-0070-6, S.43.
  14. Goethe und die mathematische Physik. Eine erkenntnistheoretische Betrachtung. In: Projekt Gutenberg. Abgerufen am 12. November 2025.
  15. Hartmut Böhme: Die Metaphysik der Erscheinungen. (PDF; 3,4 MB), 2016, S. 367, abgerufen am 13. November 2025.
  16. Hartmut Böhme: Die Metaphysik der Erscheinungen. (PDF; 3,4 MB), 2016, S. 371, abgerufen am 13. November 2025.
  17. Johann Wolfgang v. Goethe: Wilhelm Meisters Wanderjahre. 1. Auflage. Insel Verlag, Frankfurt am Main 1982, ISBN 978-3-458-322757, S. 479.
  18. Rudolf Steiner: Einleitungen zu Goethes naturwissenschaftlichen Schriften. 4. Auflage. Rudolf Steiner Verlag, Dornach, Schweiz 1987, ISBN 3-7274-0011-0, S. 260.
  19. Die Sinneslenkung und ihre heilsame Bedeutung. In: Beiträge zu einem neuen Yogawillen. Abgerufen am 11. November 2025.
  20. Die Sinneslenkung und ihre heilsame Bedeutung. In: Beiträge zu einem neuen Yogawillen. Abgerufen am 11. November 2025.
  21. Sri Aurobindo: Bhagavadgita. 4. Auflage. Verlag Hinder + Deelmann, Gladenbach (Hessen) 2005, ISBN 3-87348-163-4, S. 21.


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