Benutzer:Aretis/Konzentration: Unterschied zwischen den Versionen

Aus AuroraWiki
Psychologie: Abschluss der Korrekturen und Einfügungen
Aretis (Diskussion | Beiträge)
Keine Bearbeitungszusammenfassung
 
(3 dazwischenliegende Versionen von 2 Benutzern werden nicht angezeigt)
Zeile 11: Zeile 11:
=== Psychologie ===
=== Psychologie ===


[[Datei:Aufmerksam Betrachten-1-.jpg|mini|Aufmerksam betrachten (Fototext evtl. noch ändern)]]
[[Datei:Aufmerksam Betrachten-1-.jpg|mini|Konzentriertes Betrachten eines Falters]]


In der Psychologie wird der Begriff Konzentration nicht einheitlich verwendet. Mehrheitlicher Konsens scheint aber darin zu bestehen, dass Konzentration das Ausblenden von störenden Reizen beinhaltet und einen aktiven Prozess darstellt, der erlernbar ist.  
In der Psychologie wird der Begriff Konzentration nicht einheitlich verwendet. Mehrheitlicher Konsens scheint aber darin zu bestehen, dass Konzentration das Ausblenden von störenden Reizen beinhaltet und einen aktiven Prozess darstellt, der erlernbar ist.  
Zeile 21: Zeile 21:
=== Pädagogik ===
=== Pädagogik ===


[[Datei:Donboscocambodia0001.JPG|mini|Fototext ergänzen]]
[[Datei:Donboscocambodia0001.JPG|mini|Konzentrierte Atmosphäre in einer Prüfungssituation]]


Im Bildungsbereich gilt Konzentration als wesentliche Voraussetzung für erfolgreiches Lernen. Sie ermöglicht die Aufnahme und Verarbeitung von bewusst ausgewählten Informationen. Konzentration wird beschrieben als Fähigkeit, den Kopf frei zu bekommen, um die Aufmerksamkeit auf die zu erledigenden Aufgaben zu lenken. Dabei könne es helfen, die Arbeit zu strukturieren, Prioritäten zu setzen und ein Thema nach dem anderen zu bearbeiten.<ref>[https://www.unifr.ch/campus/de/support/lernen-and-erfolg/lernstrategien/konzentration.html ''Konzentration. Wie Sie Ihre Konzentration maximieren können.''] In: ''Universität Freiburg.'' Abgerufen am 22. Mai 2026.</ref>
Im Bildungsbereich gilt Konzentration als wesentliche Voraussetzung für erfolgreiches Lernen. Sie ermöglicht die Aufnahme und Verarbeitung von bewusst ausgewählten Informationen. Konzentration wird beschrieben als Fähigkeit, den Kopf frei zu bekommen, um die Aufmerksamkeit auf die zu erledigenden Aufgaben zu lenken. Dabei könne es helfen, die Arbeit zu strukturieren, Prioritäten zu setzen und ein Thema nach dem anderen zu bearbeiten.<ref>[https://www.unifr.ch/campus/de/support/lernen-and-erfolg/lernstrategien/konzentration.html ''Konzentration. Wie Sie Ihre Konzentration maximieren können.''] In: ''Universität Freiburg.'' Abgerufen am 22. Mai 2026.</ref>
Zeile 37: Zeile 37:
=== Spiritualität ===
=== Spiritualität ===


[[Datei:Gal Viharaya 02.jpg|mini|Fototext noch einfügen]]
[[Datei:Gal Viharaya 02.jpg|mini|Lotussitz als ideale Position für die Übung der Konzentration und Meditation]]


In den verschiedensten spirituellen Richtungen wird die Konzentration als eine wesentliche notwendige Basisübung für die spirituelle Entwicklung und zur Vorbereitung der Meditation gesehen. Im Raja-Yoga bildet die Konzentration, Dharana (Sanskrit धारणा, IAST ''dhāraṇā''), die sechste Stufe. Während der mentale Geist normalerweise hin und her springt, wird er durch Dharana dazu gebracht, länger und kontinuierlich bei einem Objekt zu verweilen. Dieser Vorgang sei eine Vorbereitung für Dhyana (Sanskrit ध्यान, IAST ''dhyāna''), der [[Grundlagen der Meditation|Meditation]].<ref>Wilfried Huchzermeyer: ''Das große illustrierte Yoga-Lexikon. Asanas • Biografien • Geschichte • Sanskrit • Quellentexte • Hinduismus.'' 1. Auflage. Verlag W. Huchzermeyer, Karlsruhe 2022, ISBN 978-3-931172, S. 84.</ref>
In den verschiedensten spirituellen Richtungen wird die Konzentration als eine wesentliche notwendige Basisübung für die spirituelle Entwicklung und zur Vorbereitung der Meditation gesehen. Im Raja-Yoga bildet die Konzentration, Dharana (Sanskrit धारणा, IAST ''dhāraṇā''), die sechste Stufe. Während der mentale Geist normalerweise hin und her springt, wird er durch Dharana dazu gebracht, länger und kontinuierlich bei einem Objekt zu verweilen. Dieser Vorgang sei eine Vorbereitung für Dhyana (Sanskrit ध्यान, IAST ''dhyāna''), der [[Grundlagen der Meditation|Meditation]].<ref>Wilfried Huchzermeyer: ''Das große illustrierte Yoga-Lexikon. Asanas • Biografien • Geschichte • Sanskrit • Quellentexte • Hinduismus.'' 1. Auflage. Verlag W. Huchzermeyer, Karlsruhe 2022, ISBN 978-3-931172, S. 84.</ref>
Zeile 71: Zeile 71:
Während bei der Konzentration das Objekt der Aufmerksamkeit meistens ein äußerer oder klar definierter Inhalt, z.&nbsp;B. ein Text, eine konkrete Denkaufgabe, ein Arbeitsschritt, ein Gegenstand oder der eigene Atem ist, richtet sich die Aufmerksamkeit bei Focusing nach innen auf ein zunächst noch vages, körperlich gespürtes Gefühl, um diesem eine Bedeutung zu geben. Johannes Wiltschko, Psychologischer Psychotherapeut und Leiter der Akademie für Focusing, äußert zur Frage, wie man Focusing macht:
Während bei der Konzentration das Objekt der Aufmerksamkeit meistens ein äußerer oder klar definierter Inhalt, z.&nbsp;B. ein Text, eine konkrete Denkaufgabe, ein Arbeitsschritt, ein Gegenstand oder der eigene Atem ist, richtet sich die Aufmerksamkeit bei Focusing nach innen auf ein zunächst noch vages, körperlich gespürtes Gefühl, um diesem eine Bedeutung zu geben. Johannes Wiltschko, Psychologischer Psychotherapeut und Leiter der Akademie für Focusing, äußert zur Frage, wie man Focusing macht:


:„Indem Sie ihre Aufmerksamkeit nach innen lenken und dort bemerken, was Sie schon spüren, aber noch nicht sagen können. Dieses Gespür nennen wir „Felt Sense“. Es geht über das hinaus, was wir schon bewusst wissen, denken und sagen können – ein präkonzeptuelles Fühlen, eine Ahnung, eine Stimmung. […] Dann können sich die impliziten Bedeutungen des „Felt Sense“ explizieren, also in Worten, inneren Bildern oder Handlungsimpulsen entfalten.“
:„Indem Sie ihre Aufmerksamkeit nach innen lenken und dort bemerken, was Sie schon spüren, aber noch nicht sagen können. Dieses Gespür nennen wir „Felt Sense“. Es geht über das hinaus, was wir schon bewusst wissen, denken und sagen können – ein präkonzeptuelles Fühlen, eine Ahnung, eine Stimmung. […] Dann können sich die impliziten Bedeutungen des „Felt Sense“ explizieren, also in Worten, inneren Bildern oder Handlungsimpulsen entfalten.“<ref>Anne Kratzer im Interview mit Johannes Wiltschko: ''Etwas was Sie schon spüren, aber noch nicht sagen können.'' Psychologie Heute, 2019, Heftnummer 9, S. 26.</ref>
<ref>Anne Kratzer im Interview mit Johannes Wiltschko: ''Etwas was Sie schon spüren, aber noch nicht sagen können.'' Psychologie Heute, 2019, Heftnummer 9, S. 26.</ref>


== Konzentrationsschwäche==
== Konzentrationsschwäche==
Zeile 98: Zeile 97:
:„Nicht selten sind die Momente, wie zum Beispiel auf der Straße, in denen wir geistesabwesend sind. Wie oft sind die Momente, in denen wir nicht zu wenig, sondern zu viel Gedanken haben. Sie schießen uns durch den Kopf und nehmen uns mit, aber wir können keine Ordnung hineinbringen, sondern sind ihnen ausgeliefert.“<ref>Otto Albert Isbert: ''Konzentration und schöpferisches Denken. Praktische Übungswege.'' Wilhelm Goldmann Verlag, München 1970, ISBN 3-422-02952-X, S. 8.</ref>
:„Nicht selten sind die Momente, wie zum Beispiel auf der Straße, in denen wir geistesabwesend sind. Wie oft sind die Momente, in denen wir nicht zu wenig, sondern zu viel Gedanken haben. Sie schießen uns durch den Kopf und nehmen uns mit, aber wir können keine Ordnung hineinbringen, sondern sind ihnen ausgeliefert.“<ref>Otto Albert Isbert: ''Konzentration und schöpferisches Denken. Praktische Übungswege.'' Wilhelm Goldmann Verlag, München 1970, ISBN 3-422-02952-X, S. 8.</ref>


In seinem Buch ''Konzentration und schöpferisches Denken. Praktische Übungswege'' regt er an, dass sich der Mensch weniger über äußere Umstände beklagen, sondern sich vielmehr aktiv um innere Ruhe und Sammlung streben sollte, um Besinnung und Konzentration zu ermöglichen.
In seinem Buch ''Konzentration und schöpferisches Denken'' regt er an, dass sich der Mensch weniger über äußere Umstände beklagen, sondern sich vielmehr aktiv um innere Ruhe und Sammlung streben sollte, um Besinnung und Konzentration zu ermöglichen.


Heinz Grill, Autor und spiritueller Lehrer, schreibt der Übung zur Konzentration einen stabilisierenden Wert zu:
Heinz Grill, Autor und spiritueller Lehrer, schreibt der Übung zur Konzentration einen stabilisierenden Wert zu:
Zeile 114: Zeile 113:
=== Arbeitswelt ===
=== Arbeitswelt ===


[[Datei:Mitarbeiter PAYER.jpg|mini|Fototext noch ergänzen]]
[[Datei:Mitarbeiter PAYER.jpg|mini|Fokussiertes Arbeiten in einem Team]]


Studien zeigen auf, dass Menschen bei der Arbeit 25&nbsp;% ihrer Zeit durch Ablenkung verlieren und sich mehr als zehnmal in der Stunde unterbrechen lassen.<ref name=":0" />
Studien zeigen auf, dass Menschen bei der Arbeit 25&nbsp;% ihrer Zeit durch Ablenkung verlieren und sich mehr als zehnmal in der Stunde unterbrechen lassen.<ref name=":0" />
Zeile 120: Zeile 119:
[[wen:Wiliam Walker Atkinson|William Walker Atkinson]] (1862–1932), ein US-amerikanischer Kaufmann, erfolgreicher Anwalt und Schriftsteller der [[w:Neugeist-Bewegung|Neugeist-Bewegung]] war überzeugt, dass Konzentration für eine erfolgreiche Arbeit essentiell ist:
[[wen:Wiliam Walker Atkinson|William Walker Atkinson]] (1862–1932), ein US-amerikanischer Kaufmann, erfolgreicher Anwalt und Schriftsteller der [[w:Neugeist-Bewegung|Neugeist-Bewegung]] war überzeugt, dass Konzentration für eine erfolgreiche Arbeit essentiell ist:


:„Derjenige, welcher im täglichen Leben eine praktische Konzentrierung übt, schliefst herbei alle äußeren störenden Einflüsse aus und gibt seine beste Gedankenkraft dem vor ihm liegenden Tagewerke, und aus diesem Grunde ist seine Arbeit besser, als diejenige eines anderen, der Konzentrierung versäumt […] Jeder Mensch, der etwas geworden ist, hat mehr oder weniger die Kunst der Konzentrierung entwickelt.“<ref>William Walker Atkinson: ''Gedankenkraft im Geschäfts- und Alltagsleben.'' Erstveröffentlichung. Psychologischer Verlag, Van Tuyl Daniels, Berlin 1920, S. 106.</ref>
:„Derjenige, welcher im täglichen Leben eine praktische Konzentrierung übt, schließt herbei alle äußeren störenden Einflüsse aus und gibt seine beste Gedankenkraft dem vor ihm liegenden Tagewerke, und aus diesem Grunde ist seine Arbeit besser, als diejenige eines anderen, der Konzentrierung versäumt […] Jeder Mensch, der etwas geworden ist, hat mehr oder weniger die Kunst der Konzentrierung entwickelt.“<ref>William Walker Atkinson: ''Gedankenkraft im Geschäfts- und Alltagsleben.'' Erstveröffentlichung. Psychologischer Verlag, Van Tuyl Daniels, Berlin 1920, S. 106.</ref>


=== Sport ===
=== Sport ===


[[Datei:Linda Stahl Keien Meeting 2011.jpg|mini|Fototext noch ergänzen]]
[[Datei:Linda Stahl Keien Meeting 2011.jpg|mini|Mentale Zentrierung kanalisiert die physische Energie für eine perfekte Flugbahn]]


Im Sport kommt der Konzentration eine vielseitige Bedeutung zu.  
Im Sport kommt der Konzentration eine vielseitige Bedeutung zu.  
Zeile 132: Zeile 131:
Im Leistungssport bildet die Fähigkeit zur Konzentration eine wichtige Grundlage für mentale Stärke, denn es geht dabei nicht nur darum, Kraft, Ausdauer, Koordination, Schnelligkeit und Beweglichkeit zu trainieren. Vielmehr muss der Sportler auch die Konzentrationsfähigkeit aufbringen, um die antrainierte Leistung schnell und gezielt im Wettkampf wiedergeben zu können. Deshalb ist Konzentration im Wettkampf eine der wesentlichsten mentalen Erfolgskomponenten.<ref>[https://www.sportmental-magazin.at/konzentration-ein-entscheidender-faktor-im-sport/ ''Konzentration – ein entscheidender Faktor im Sport.''] In: ''Sport MENTAL. Das Magazin für Körper, Geist und Lifestyle.'' Abgerufen am 22. Februar 2026.</ref>
Im Leistungssport bildet die Fähigkeit zur Konzentration eine wichtige Grundlage für mentale Stärke, denn es geht dabei nicht nur darum, Kraft, Ausdauer, Koordination, Schnelligkeit und Beweglichkeit zu trainieren. Vielmehr muss der Sportler auch die Konzentrationsfähigkeit aufbringen, um die antrainierte Leistung schnell und gezielt im Wettkampf wiedergeben zu können. Deshalb ist Konzentration im Wettkampf eine der wesentlichsten mentalen Erfolgskomponenten.<ref>[https://www.sportmental-magazin.at/konzentration-ein-entscheidender-faktor-im-sport/ ''Konzentration – ein entscheidender Faktor im Sport.''] In: ''Sport MENTAL. Das Magazin für Körper, Geist und Lifestyle.'' Abgerufen am 22. Februar 2026.</ref>


[[Datei:Taekwondo1.jpg|mini|Fototext noch ergänzen]]
[[Datei:Taekwondo1.jpg|mini|Ein Karateka spaltet einen Ziegelstein per Fusstritt]]


Im Kampfsport kann sich die Konzentration darin zeigen, dass Körperkraft, Technik und mentale Aufmerksamkeit auf einen Punkt und Moment fokussiert werden, um die maximale Wirkung zu erzielen. „Beim Bruchtest (z.&nbsp;B. Zerschlagen von Holz oder Ziegeln) erzeugt der Schlag eine Stoßwelle, die das Material spaltet. Die effektive Energieübertragung erfolgt nur, wenn der Schlag in einer kurzen Zeitspanne auf eine kleine Fläche konzentriert wird.“<ref>Prof. Mirco Berwing: [https://www.kenpo-berlin.de/2024/09/14/physik-der-technik/?utm_source=chatgpt.com ''Physik der Technik.''] In: ''American Kenpo Karate Blog.'' Abgerufen am 22. Februar 2026.</ref>
Im Kampfsport kann sich die Konzentration darin zeigen, dass Körperkraft, Technik und mentale Aufmerksamkeit auf einen Punkt und Moment fokussiert werden, um die maximale Wirkung zu erzielen. „Beim Bruchtest (z.&nbsp;B. Zerschlagen von Holz oder Ziegeln) erzeugt der Schlag eine Stoßwelle, die das Material spaltet. Die effektive Energieübertragung erfolgt nur, wenn der Schlag in einer kurzen Zeitspanne auf eine kleine Fläche konzentriert wird.“<ref>Prof. Mirco Berwing: [https://www.kenpo-berlin.de/2024/09/14/physik-der-technik/?utm_source=chatgpt.com ''Physik der Technik.''] In: ''American Kenpo Karate Blog.'' Abgerufen am 22. Februar 2026.</ref>
Zeile 150: Zeile 149:
==== Raja Yoga ====
==== Raja Yoga ====


[[Datei:Eight Limbs of Yoga diagram.svg|mini|Fototext noch einfügen]]
[[Datei:Eight Limbs of Yoga diagram.svg|mini|Die acht Glieder des Yoga ]]


[[w:Raja Yoga|Raja-Yoga]] (Sanskrit राजयोग, IAST ''rājayoga'', „königlicher Yoga“) ist einer der klassischen Yogawege. Im Raja-Yoga wird die Entwicklung und Beherrschung des Geistes angestrebt. Gewöhnlich wird Raja Yoga mit Ashtanga Yoga („achtgliedriger Yoga“) gleichgesetzt, wie er im Yogasutra von Patanjali beschrieben wird.  
[[w:Raja Yoga|Raja-Yoga]] (Sanskrit राजयोग, IAST ''rājayoga'', „königlicher Yoga“) ist einer der klassischen Yogawege. Im Raja-Yoga wird die Entwicklung und Beherrschung des Geistes angestrebt. Gewöhnlich wird Raja Yoga mit Ashtanga Yoga („achtgliedriger Yoga“) gleichgesetzt, wie er im Yogasutra von Patanjali beschrieben wird.  
Zeile 160: Zeile 159:
==== Swami Sivananda ====
==== Swami Sivananda ====


[[Datei:Swami Chinmayananda on his day of Sannyas initiation, with Guru Swami Sivananda and other disciples, Feb 25, 1949, Maha Shivratri Day.jpg|mini|Beschriftung noch ergänzen]]
[[Datei:Swami Chinmayananda on his day of Sannyas initiation, with Guru Swami Sivananda and other disciples, Feb 25, 1949, Maha Shivratri Day.jpg|mini|Swami Sivananda (in der Mitte) unter Schülern]]


Der indische Gelehrte und Yoga-Meister [[Swami Sivananda]] (1887–1963) kam zum Schluss, dass bei weltlich gesinnten Menschen sich die geistige Energie in viele Richtungen zerstreut. Durch die Praxis der Konzentration müssten diese zerstreuten Strahlen gesammelt werden. In Übereinstimmung mit dem Raja Yoga verstand er Konzentration nicht als isolierte Technik, sondern als Ergebnis einer vorbereitenden Lebensführung. (Quelle für die Aussage???) In seinem Buch ''Die Kraft der Gedanken'' führt er aus, welche Faktoren die Konzentration unterstützen und welche sie behindern:   
Der indische Gelehrte und Yoga-Meister [[Swami Sivananda]] (1887–1963) kam zum Schluss, dass bei weltlich gesinnten Menschen sich die geistige Energie in viele Richtungen zerstreut. Durch die Praxis der Konzentration müssten diese zerstreuten Strahlen gesammelt werden. In Übereinstimmung mit dem Raja Yoga verstand er Konzentration nicht als isolierte Technik, sondern als Ergebnis einer vorbereitenden Lebensführung. (Quelle für die Aussage???) In seinem Buch ''Die Kraft der Gedanken'' führt er aus, welche Faktoren die Konzentration unterstützen und welche sie behindern:   


:„Enthaltsamkeit, Pranayama, Einschränken der Bedürfnisse und Aktitivtäten, Leidenschaftslosigkeit, Stille, Zurückgezogenheit, Disziplin der Sinne, Japa, Beherrschung des Zorns, das Aufgeben der Lektüre von Romanen und Zeitungen usw., all das unterstützt die Konzentration. Zuviel körperliche Anstrengung, zuviel sprechen, zuviel essen, zuviel Kontakt mit weltlichen Menschen, zuviel gehen, zuviel Geschlechtsverkehr, all das ist der Konzentration hinderlich.“<ref>Swami Sivananda: ''Die Kraft der Gedanken.'' Sivananda Yoga Vedanta Zentrum München, Lautersheim 2008, S. 57.</ref>
:„Enthaltsamkeit, Pranayama, Einschränken der Bedürfnisse und Aktitivtäten, Leidenschaftslosigkeit, Stille, Zurückgezogenheit, Disziplin der Sinne, Japa, Beherrschung des Zorns, das Aufgeben der Lektüre von Romanen und Zeitungen usw., all das unterstützt die Konzentration. Zuviel körperliche Anstrengung, zuviel sprechen, zuviel essen, zuviel Kontakt mit weltlichen Menschen, zuviel gehen, zuviel Geschlechtsverkehr, all das ist der Konzentration hinderlich.“<ref>Swami Sivananda: ''Die Kraft der Gedanken.'' Sivananda Yoga Vedanta Zentrum München, Lautersheim 2008, ISBN 3-922 477-09-7, S. 57.</ref>


==== Sri Aurobindo ====
==== Sri Aurobindo ====
Zeile 204: Zeile 203:
=== Mahatma Gandhi ===
=== Mahatma Gandhi ===


[[Datei:Gandhi at Darwen with women.jpg|mini|Fototext noch ergänzen]]
[[Datei:Gandhi at Darwen with women.jpg|mini|Mahatma Gandhi mit Fabrikarbeiterinnen einer Textilfabrik in England.]]


Unter der Federführung von [[a:Mahatma Gandhi|Mahatma Gandhi]] (1869–1948) befreite sich Indien im Jahre 1947 von der englischen Kolonialherrschaft und gewann die Unabhängigkeit. Bemerkenswert an diesem Unabhängigkeitsprozesses war, dass er nicht in Form eines gewaltsamen Umsturzes vonstatten ging, sondern mit dem Mittel des zivilen Ungehorsams in absoluter Gewaltlosigkeit. Mahatma Gandhi vermochte zur damaligen Zeit das hinduistische Ideal der Gewaltlosigkeit (Ahimsa) in einer wirksamen sozialen und politischen Bewegung im großen Maßstab zu realisieren.<ref>Wiebke Plasse: [https://www.geo.de/geolino/mensch/3461-rtkl-weltveraenderer-mahatma-gandhi ''Weltveränderer Mahatma Gandhi.''] In: ''GEOlino.'' Abgerufen am 6. Mai 2026.</ref>
Unter der Federführung von [[a:Mahatma Gandhi|Mahatma Gandhi]] (1869–1948) befreite sich Indien im Jahre 1947 von der englischen Kolonialherrschaft und gewann die Unabhängigkeit. Bemerkenswert an diesem Unabhängigkeitsprozesses war, dass er nicht in Form eines gewaltsamen Umsturzes vonstatten ging, sondern mit dem Mittel des zivilen Ungehorsams in absoluter Gewaltlosigkeit. Mahatma Gandhi vermochte zur damaligen Zeit das hinduistische Ideal der Gewaltlosigkeit (Ahimsa) in einer wirksamen sozialen und politischen Bewegung im großen Maßstab zu realisieren.<ref>Wiebke Plasse: [https://www.geo.de/geolino/mensch/3461-rtkl-weltveraenderer-mahatma-gandhi ''Weltveränderer Mahatma Gandhi.''] In: ''GEOlino.'' Abgerufen am 6. Mai 2026.</ref>

Aktuelle Version vom 25. Mai 2026, 17:36 Uhr

(Die folgenden Ausführungen beleuchten das Thema der Konzentration aus unterschiedlichen wissenschaftlichen Perspektiven. Zum besseren Verständnis werden sowohl verwandte Begriffe als auch Gegenbegriffe dargestellt. Ergänzend veranschaulichen Beispiele aus ausgewählten Lebensbereichen die Bedeutung der Konzentration im Alltag. Darüber hinaus wird ein erweitertes und vertieftes Verständnis von Konzentration in verschiedenen spirituellen Traditionen skizziert. Abschließend wird anhand zweier Persönlichkeiten aufgezeigt, wie sich Konzentration durch Verwirklichung einer Lebensaufgabe unmittelbar im Menschen ausdrücken kann.)

Begriffsherkunft

Eine mögliche Herleitung des Wortes Konzentration erfolgt aus dem französischem concentrer. Das französische Wort centre steht für Zentrum bzw. Mittelpunkt.

Der Begriff Konzentration hat auch eine Ableitung aus dem lateinischen Wort concentratio, das sich aus den lateinischen Einzelwörtern con, deutsch „mit“, und centrum, deutsch „Mittelpunkt, Zentrum“, zusammensetzt. Concentratio weist auf die Ausrichtung auf einen Mittelpunkt hin.[1]

Bedeutung

Psychologie

Konzentriertes Betrachten eines Falters

In der Psychologie wird der Begriff Konzentration nicht einheitlich verwendet. Mehrheitlicher Konsens scheint aber darin zu bestehen, dass Konzentration das Ausblenden von störenden Reizen beinhaltet und einen aktiven Prozess darstellt, der erlernbar ist.

Konzentration wird häufig im Zusammenhang mit Aufmerksamkeit und kognitiver Leistungsfähigkeit diskutiert. Sie gilt als Voraussetzung für zielgerichtetes Denken und Handeln und spielt sowohl im Alltag als auch in Bildung, Arbeit und Therapie eine zentrale Rolle. Im Dorsch – Lexikon der Psychologie findet sich die folgende Definition:

„Konzentration ist die Fähigkeit, Handlungen absichtsvoll zu steuern und ihre Ausführung zu kontrollieren (Handlungskontrolle). Im Alltag ist ein Mensch dann konzentriert, wenn er absichtsvoll das – und nur das – tut, was er sich zu tun vorgenommen hat.“[2]

Pädagogik

Konzentrierte Atmosphäre in einer Prüfungssituation

Im Bildungsbereich gilt Konzentration als wesentliche Voraussetzung für erfolgreiches Lernen. Sie ermöglicht die Aufnahme und Verarbeitung von bewusst ausgewählten Informationen. Konzentration wird beschrieben als Fähigkeit, den Kopf frei zu bekommen, um die Aufmerksamkeit auf die zu erledigenden Aufgaben zu lenken. Dabei könne es helfen, die Arbeit zu strukturieren, Prioritäten zu setzen und ein Thema nach dem anderen zu bearbeiten.[3]

Konzentriert zu sein bedeutet also, eine Art Fokus auf einen bestimmten ausgewählten Inhalt zu legen und das Bewusstsein für alles zu schließen, was es von der aktuellen Aufgabe ablenken könnte.

Konzentration ist zugleich entscheidend für das Behalten von Informationen und Erfahrungen und damit für die Entwicklung eines leistungsfähigen Gedächtnisses. Rudolf Steiner, der Begründer der Anthroposophie, beschrieb diesen Zusammenhang wie folgt:

„Diejenigen, die sich mit der Güte oder die Schwäche des Gedächtnisses befaßt haben, werden wissen, daß ein starkes, gutes Gedächtnis in vieler Beziehung eine Folge der Möglichkeit ist, auf die Dinge Aufmerksamkeit zu wenden, sie mit Interesse zu verfolgen. Etwas, worauf wir intensive Aufmerksamkeit verwendet haben, etwas bei dem wir mit unserem vollen Interesse dabei waren, das gräbt sich in unserer Seele ein, das bewahrt sich in unserm seelischen Leben.“[4]

Neurologie

In der Neurologie bezeichnet Konzentration die fokussierte Aufmerksamkeit auf eine spezifische Aufgabe. Dieser Vorgang ist komplex und das Resultat eines Zusammenspiels unterschiedlicher Gehirnregionen. Der präfrontale Cortex nimmt dabei eine besondere Funktion als sogenannte Steuerungszentrale ein. Der präfrontale Cortex erfüllt die Funktion, der Selbstkontrolle bei Entscheidungen zu helfen,[5] Verhalten zu planen und Ablenkungen zu unterdrücken. Zudem sind andere Areale involviert, etwa der Parietallappen, der sensorische Reize im Raum filtert, oder das limbische System, in dem Motivation und Emotionen verarbeitet werden.[6]

Spiritualität

Lotussitz als ideale Position für die Übung der Konzentration und Meditation

In den verschiedensten spirituellen Richtungen wird die Konzentration als eine wesentliche notwendige Basisübung für die spirituelle Entwicklung und zur Vorbereitung der Meditation gesehen. Im Raja-Yoga bildet die Konzentration, Dharana (Sanskrit धारणा, IAST dhāraṇā), die sechste Stufe. Während der mentale Geist normalerweise hin und her springt, wird er durch Dharana dazu gebracht, länger und kontinuierlich bei einem Objekt zu verweilen. Dieser Vorgang sei eine Vorbereitung für Dhyana (Sanskrit ध्यान, IAST dhyāna), der Meditation.[7]

→ siehe Kapitel Geistige Sichtweise

Verwandte Begriffe

Aufmerksamkeit

Aufmerksamkeit und Konzentration werden nicht selten synonym verwendet und es ist oft nicht klar, worin der Unterschied eigentlich besteht. Entsprechend findet sich im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache zur Bedeutung der Aufmerksamkeit die Formulierung „das Aufmerksamsein, die Konzentration auf ein Objekt“. [8]

Im Lexikon der Neurowissenschaft wird die Konzentration als eine Ausprägung (Unterform) von Aufmerksamkeit verstanden, nämlich das gezielte und anhaltende Fokussieren auf ein Objekt: „Aufmerksamkeit kann in einer längerfristigen Konzentration auf einen bestimmten Gegenstandsbereich bestehen (Daueraufmerksamkeit) […].“[9]

Im kognitionspsychologischen Kontext wird sowohl der Konzentration als auch der Aufmerksamkeit eine Selektionsfähigkeit zugeordnet. Es werden Informationen ausgewählt und andere ignoriert, „um diese zur Grundlage von Wahrnehmung, Denken und Handlungen zu machen“.[10]

Im Kontext des Lernens findet sich die Auffassung, dass im Gegensatz zur Konzentration sich die Aufmerksamkeit nicht auf eine bestimmte Sache fokussiere. Während man eine Tätigkeit verrichte, sei unsere „Antenne" beispielsweise dennoch für Nebengeräusche oder Dinge um uns herum auf Empfang gerichtet. So würden wir bemerken, wenn während unserer konzentrierten Arbeit jemand den Raum betritt. Nach diesem Verständnis beschränkt sich die Aufmerksamkeit nicht einzig auf eine Sache, sondern entspricht viel mehr eines umfassenderen geschärften Wachseins.[11]

Achtsamkeit

Auch wird unter Achtsamkeit mehr die Einnahme einer Weitwinkel-Perspektive verstanden, die darauf abzielt, wach und klar für alle gegenwärtigen Wahrnehmungen zu sein.[12]

Jon Kabat-Zinn

Der Begründer des MBSR, eines Programms zur achtsamkeitsbasierten Stressreduktion, Jon Kabat-Zinn, beschreibt Achtsamkeit als ein offenes Gewahrsein für alles was im Moment passiert und auftaucht:

„Achtsamkeit bedeutet, auf eine bestimmte Weise aufmerksam zu sein: bewusst, im gegenwärtigen Augenblick und ohne zu urteilen. Diese Art der Aufmerksamkeit steigert das Gewahrsein und fördert die Klarheit sowie die Fähigkeit, die Realität des gegenwärtigen Augenblicks zu akzeptieren.“[13]

Achtsamkeit und Konzentration unterscheiden sich demnach in der Qualität des Gewahrseins: Während Konzentration durch einen fokussierten Aufmerksamkeitszustand gekennzeichnet, beschreibt Achtsamkeit ein offenes Gewahrsein gegenüber den gegenwärtigen Erfahrungen. Gemeinsam ist beiden Formen, dass das menschliche Bewusstsein nicht zerstreut oder automatisch reagierend, sondern wach und gegenwartsbezogen ist.

Focusing

Während bei der Konzentration das Objekt der Aufmerksamkeit meistens ein äußerer oder klar definierter Inhalt, z. B. ein Text, eine konkrete Denkaufgabe, ein Arbeitsschritt, ein Gegenstand oder der eigene Atem ist, richtet sich die Aufmerksamkeit bei Focusing nach innen auf ein zunächst noch vages, körperlich gespürtes Gefühl, um diesem eine Bedeutung zu geben. Johannes Wiltschko, Psychologischer Psychotherapeut und Leiter der Akademie für Focusing, äußert zur Frage, wie man Focusing macht:

„Indem Sie ihre Aufmerksamkeit nach innen lenken und dort bemerken, was Sie schon spüren, aber noch nicht sagen können. Dieses Gespür nennen wir „Felt Sense“. Es geht über das hinaus, was wir schon bewusst wissen, denken und sagen können – ein präkonzeptuelles Fühlen, eine Ahnung, eine Stimmung. […] Dann können sich die impliziten Bedeutungen des „Felt Sense“ explizieren, also in Worten, inneren Bildern oder Handlungsimpulsen entfalten.“[14]

Konzentrationsschwäche

Der Begriff Konzentrationsstörung, auch Konzentrationsschwäche, bezeichnet eine Schwäche oder Beeinträchtigung der Fähigkeit, seine Konzentration (Gedanken) z. B. auf eine Tätigkeit gerichtet zu halten. Störende Nebengedanken können nicht ausgeblendet werden. Konzentrationsstörungen können bei Überforderung, Ermüdung, exzessivem Kaffeegenuss, aufwühlenden Erlebnissen, Schizophrenien, Manie, Hirnkrankheiten oder Intoxikationen vorkommen.[15]

Marco von Münchhausen, Jurist und Sachbuchautor, kommt zum Schluss: „Es scheint so, als wäre uns seit Beginn des 21. Jahrhunderts nach und nach die Fähigkeit zur Konzentration verloren gegangen. Wir leben mittlerweile in einer durchweg konzentrationsfeindlichen Welt.“ Unter anderem erwähnt er in seinem Buch Konzentration. Wie wir lernen, wieder ganz bei der Sache zu sein eine Studie amerikanischer Wirtschaftswissenschaftler, die aufzeigt, dass rund 80 % der Arbeitnehmer heute nicht mehr in der Lage seien, sich auf eine Aufgabe zu konzentrieren.[16]

Es gibt sicherlich viele Faktoren, die dazu führen, dass die Fähigkeit, sich zu konzentrieren beeinträchtigt ist. So kann Konzentrationsschwäche z. B. bei Stress oder nach einem sehr langen Arbeitstag auftreten. Manchmal kann der Grund dafür auch in äußeren Bedingungen liegen, die es einem schwer machen, sich zu konzentrieren wie Hitze oder Lärm.[17]

Es gibt deutliche Anzeichen, dass die neuen Medien wie PC, Laptop und Smartphone die Fähigkeit zur Konzentration beeinflussen. Lehrer beobachten schon seit Längerem den Verlust geistiger Kernkompetenzen und führen dies auf die gesteigerte Nutzung neuer Medien zurück. Als problematisch angesehen wird unter anderem der Umstand, dass das Internet auf ständigen Wechsel, auf ein Neben-, Über- und Untereinander von Text, Bild, Ton, Video, auf Verlinkung und Verweise ausgerichtet ist. Durch diesen Unterbrechungsmechanismus werde eine vertiefte und konzentrierte Beschäftigung mit einem Thema nicht nur nicht gefördert, sondern maßgeblich geschwächt.[18]

Konzentrationsschwäche – sei es in Form von Zerstreuung, innerer Unruhe oder Überforderung – können das Leben erheblich erschweren und belasten. Das folgende, dem französischen Chirurgen Alexis Carrel, der 1912 für seine Pionierarbeit auf dem Gebiet der der Gefäßnaht und Organbehandlung den Nobelpreis erhielt, zugeschriebene Zitat bringt diese Problematik auf den Punkt:

„Das einzig Weise im Leben ist die Konzentration, das einzige Übel ist die Zerstreuung.“[19]

Konzentration in unterschiedlichen Lebensbereichen

Der Fähigkeit zur Konzentration kommt in den verschiedensten Lebensbereichen eine bedeutsame Rolle zu:

Bewältigung von Lebensanforderungen

Otto Albrecht Isbert (1901–1986), der Mitbegründer des Yoga in Deutschland, betonte bereits in den 1970er Jahren angesichts wachsender Anforderungen und Belastungen des modernen Lebens die zentrale Bedeutung der Konzentrationsfähigkeit. Deren Wert veranschaulichte er durch zwei Bilder aus dem Alltag:

„Nicht selten sind die Momente, wie zum Beispiel auf der Straße, in denen wir geistesabwesend sind. Wie oft sind die Momente, in denen wir nicht zu wenig, sondern zu viel Gedanken haben. Sie schießen uns durch den Kopf und nehmen uns mit, aber wir können keine Ordnung hineinbringen, sondern sind ihnen ausgeliefert.“[20]

In seinem Buch Konzentration und schöpferisches Denken regt er an, dass sich der Mensch weniger über äußere Umstände beklagen, sondern sich vielmehr aktiv um innere Ruhe und Sammlung streben sollte, um Besinnung und Konzentration zu ermöglichen.

Heinz Grill, Autor und spiritueller Lehrer, schreibt der Übung zur Konzentration einen stabilisierenden Wert zu:

„Die regelmäßige Übung führt zu einer großen Kraft und kann selbst in den schlimmsten Drangsalen von Konflikten und Disharmonien zu Ruhe und Ordnung im Innenleben beitragen.“[21]

Realisierung von Zielen

Durch gezielte Konzentration lässt sich die Aufmerksamkeit bewusst auf das Wesentliche richten, wodurch Ablenkungen reduziert werden und die schrittweise Umsetzung gesetzter Ziele gefördert wird.

Der Diplompsychologe Prof. Dr. Florian Becker schreibt in einem Artikel mit dem Titel Konzentration steigern und Ablenkung reduzieren: „Ablenkung bringt uns vom Weg ab – nicht nur beim Autofahren. […] Noch schlimmer: Wir tauschen damit immer und immer wieder unsere wichtigen Ziele und Träume gegen meist belanglose Ablenkungen ein.“[22]

Prof. Dr. Ernst Ott, der im Jahre 1975 ein praxisorientiertes Trainingsprogramm zur Förderung der Konzentrationsfähigkeit veröffentlichte, sah in der Konzentration eine bedeutende Kraft zur Zielerreichung. Er ist der Ansicht, dass eine starke Hand vonnöten ist, um die Aufmerksamkeit gebündelt und somit gestärkt auf ein Ziel zu richten. Diese Kraft, die Zerstreutheit, Unrast und Gedankenflucht banne, schaffe die Voraussetzung für eine rationelle Zielerreichung und könne als Konzentrationskraft bezeichnet werden.[23]

Arbeitswelt

Fokussiertes Arbeiten in einem Team

Studien zeigen auf, dass Menschen bei der Arbeit 25 % ihrer Zeit durch Ablenkung verlieren und sich mehr als zehnmal in der Stunde unterbrechen lassen.[22]

William Walker Atkinson (1862–1932), ein US-amerikanischer Kaufmann, erfolgreicher Anwalt und Schriftsteller der Neugeist-Bewegung war überzeugt, dass Konzentration für eine erfolgreiche Arbeit essentiell ist:

„Derjenige, welcher im täglichen Leben eine praktische Konzentrierung übt, schließt herbei alle äußeren störenden Einflüsse aus und gibt seine beste Gedankenkraft dem vor ihm liegenden Tagewerke, und aus diesem Grunde ist seine Arbeit besser, als diejenige eines anderen, der Konzentrierung versäumt […] Jeder Mensch, der etwas geworden ist, hat mehr oder weniger die Kunst der Konzentrierung entwickelt.“[24]

Sport

Mentale Zentrierung kanalisiert die physische Energie für eine perfekte Flugbahn

Im Sport kommt der Konzentration eine vielseitige Bedeutung zu.

Sie wird beispielsweise als wichtiger Faktor für eine optimale Bewegung betrachtet. Indem der Sportler seine Aufmerksamkeit bewusst auf relevante Informationen lenkt, sie über einen anhaltenden Zeitraum dort hält und die wahrgenommenen Informationen verarbeitet, kann er seine Bewegungen bewusst und gezielt führen. Der Aufmerksamkeitsfokus kann zum Beispiel zu inneren Informationen – wie die Position eines Körperteils, die Atmung oder die eigenen Gedanken – oder äußeren Informationen – wie die Bewegungen des gegnerischen Spielers, das Terrain oder die Flugbahn eines Speeres – gerichtet werden.[25]

Im Leistungssport bildet die Fähigkeit zur Konzentration eine wichtige Grundlage für mentale Stärke, denn es geht dabei nicht nur darum, Kraft, Ausdauer, Koordination, Schnelligkeit und Beweglichkeit zu trainieren. Vielmehr muss der Sportler auch die Konzentrationsfähigkeit aufbringen, um die antrainierte Leistung schnell und gezielt im Wettkampf wiedergeben zu können. Deshalb ist Konzentration im Wettkampf eine der wesentlichsten mentalen Erfolgskomponenten.[26]

Ein Karateka spaltet einen Ziegelstein per Fusstritt

Im Kampfsport kann sich die Konzentration darin zeigen, dass Körperkraft, Technik und mentale Aufmerksamkeit auf einen Punkt und Moment fokussiert werden, um die maximale Wirkung zu erzielen. „Beim Bruchtest (z. B. Zerschlagen von Holz oder Ziegeln) erzeugt der Schlag eine Stoßwelle, die das Material spaltet. Die effektive Energieübertragung erfolgt nur, wenn der Schlag in einer kurzen Zeitspanne auf eine kleine Fläche konzentriert wird.“[27]

Spiritualität

Die Schulung der Konzentration nimmt in den verschiedensten spirituellen Richtungen einen bedeutenden Platz ein. Die Fähigkeit zur Konzentration wird allgemein als unabdingbare Voraussetzung für die seelisch-geistige Entwicklung des Menschen angesehen. Wer diese Disziplin zunehmend entwickelt, der vermag die Grenzen seiner Subjektivität zugunsten einer objektiveren und universellen Sichtweise zu übersteigen.

Östliche Wege

Bhagavad Gita

Die Bhagavad Gita ist eine der bekanntesten spirituellen Schriften der Welt. Sie gehört zur großen indischen Dichtung Mahabharata und ist ein Dialog zwischen dem Prinzen Arjuna und dem Gott Krishna. Im 6. Kapitel, Vers 10 erklärt Krishna gegenüber Arjuna die Disziplin der Selbstmeisterschaft, welche im darauffolgenden Vers mit Konzentration bezeichnet wird:

„Der Yogin soll ständig das Einswerden mit dem Selbst üben (so daß dies zu seinem normalen Bewußtsein wird), indem er abgesondert und allein sitzt, alles Verlangen und jeden Gedanken an Besitz aus seinem Mental verbannt und in seinem ganzen Wesen und Bewußtsein sebstbeherrscht ist.“[28]

Raja Yoga

Die acht Glieder des Yoga

Raja-Yoga (Sanskrit राजयोग, IAST rājayoga, „königlicher Yoga“) ist einer der klassischen Yogawege. Im Raja-Yoga wird die Entwicklung und Beherrschung des Geistes angestrebt. Gewöhnlich wird Raja Yoga mit Ashtanga Yoga („achtgliedriger Yoga“) gleichgesetzt, wie er im Yogasutra von Patanjali beschrieben wird.

Der achtgliedrige Yoga umfasst acht aufeinander aufbauende Stufen. Er beginnt mit Yama (ethische Grundsätze im Umgang mit anderen) und Niyama (persönliche Disziplin und Selbstreflexion), gefolgt von Asana (Körperhaltungen) und Pranayama (Atemlenkung). Darauf bauen Pratyahara (das Zurückziehen der Sinne), Dharana (Konzentration) und Dhyana (Meditation) auf. Die achte und letzte Stufe bildet Samadhi, ein Zustand tiefer Versenkung und innerer Einheit.[29]

In diesem achtstufigen Pfad der Selbstverwirklichung bildet die Konzentration die Brücke zwischen den vorbereitenden Disziplinen und der inneren Versenkung. Als Tor zur Meditation ist sie von Bedeutung für die spirituelle Entwicklung.

Swami Sivananda

Swami Sivananda (in der Mitte) unter Schülern

Der indische Gelehrte und Yoga-Meister Swami Sivananda (1887–1963) kam zum Schluss, dass bei weltlich gesinnten Menschen sich die geistige Energie in viele Richtungen zerstreut. Durch die Praxis der Konzentration müssten diese zerstreuten Strahlen gesammelt werden. In Übereinstimmung mit dem Raja Yoga verstand er Konzentration nicht als isolierte Technik, sondern als Ergebnis einer vorbereitenden Lebensführung. (Quelle für die Aussage???) In seinem Buch Die Kraft der Gedanken führt er aus, welche Faktoren die Konzentration unterstützen und welche sie behindern:

„Enthaltsamkeit, Pranayama, Einschränken der Bedürfnisse und Aktitivtäten, Leidenschaftslosigkeit, Stille, Zurückgezogenheit, Disziplin der Sinne, Japa, Beherrschung des Zorns, das Aufgeben der Lektüre von Romanen und Zeitungen usw., all das unterstützt die Konzentration. Zuviel körperliche Anstrengung, zuviel sprechen, zuviel essen, zuviel Kontakt mit weltlichen Menschen, zuviel gehen, zuviel Geschlechtsverkehr, all das ist der Konzentration hinderlich.“[30]

Sri Aurobindo

Für den indischen Gelehrten und Yogi Sri Aurobindo (1872–1959) ist es dem Menschen nur möglich, zur Erleuchtung zu gelangen, wenn er alle Schichten seines Wesens läutert. In der Konzentration sah er eine Hilfe, diese Läuterung zu verwirklichen. Im Yoga des Wissens, wie er in Indien praktiziert wird, bedeutet die Konzentration, „dass das Denken von allen ablenkenden Tätigkeiten des Mentals zurückgezogen und allein auf die Idee des Einen konzentriert wird. Dadurch erhebt sich die Seele aus der Welt der Erscheinungen zur einzigen Wirklichkeit empor.“[31]

Westliche Wege

Heinz Grill

Heinz Grill beschreibt die Konzentration als „eine feine Scheidewand, die das Licht von der Finsternis trennt.“[32] Er sieht den Konzentrationsprozess als eine Art Reinigungsvorgang, der den Menschen über sein gewohntes, subjektives und begrenztes Bewusstsein zu dem direkten Erleben einer übersinnlichen und geistigen Dimension erhebt.

An anderer Stelle setzt der den Konzentrationsprozess einem Sterbeprozess gleich und veranschaulicht diesen mit einem Bild aus der Pflanzenwelt:

„Mit jeder Pflanze ist ein ganz weiser Konzentrationsvorgang verbunden. Die Neubildung der einzelnen Pflanzenteile geschieht in der Regel immer auf Kosten der anderen, bisherigen Pflanzenteile. Am besten ist diese Neubildung und damit Ablösung vom Alten zu sehen, wenn die letzte Stufe, die Fruchtbildung, erfolgt. Die Fruchtbildung entsteht als Krönung, als letzte Dynamik, als letzte Wirkung aus dem Pflanzenwesen. Wenn die Frucht entsteht, kann die übrige Pflanze im Wachstum zurückweichen, können die Blütenblätter abfallen. Die grünen Blätter können ebenfalls von der Pflanze hinwegwelken, der Stängel kann verdörren und auch die Wurzeln können in der Erde veröden. Es bleibt die Frucht übrig, und die Frucht enthält wieder den Samen für den Neubeginn. Das Alte stirbt und etwas Neues gedeiht. Dieses Gesetz lebt in unserer Schöpfung, und es ist ein Gesetz der Konzentration, der Verwandlung und der Vergeistigung. Wenn etwas Neues entstehen soll, ein neues Bewusstsein, ein neues Selbstsein, eine getragene und erfüllende Dimension im menschlichen Leben, so muss etwas Altes dafür sterben, muss sich etwas Altes dafür aufopfern. Wenn dieses Opfer des Verblühens und des Loslösens nicht erfolgt, so kann auch nicht das Neue in die Geburt eintreten.“[33]

Rudolf Steiner

Rudolf Steiner

Wie Heinz Grill sieht auch Rudolf Steiner (1861–1925), der Begründer der Anthroposophie, im Konzentrationsprozess einen inneren Entwicklungs- und Geburtsvorgang. Wenn der Mensch durch bewusste Konzentration und Meditation an seiner Seele arbeite, bilde er neue seelische Wahrnehmungsorgane aus. Steiner verstand dies als „Geburt […] für die freigewordene Seele, die dadurch buchstäblich ein anderes Wesen geworden ist, das der Mensch in sich zur Keimung und Reifung bringt.“[34]

Dabei verstand Rudolf Steiner die Konzentration als eine gesteigerte Form der Aufmerksamkeit:

„Die Steigerung der Aufmerksamkeit ist etwas, was der Geistesforscher immer wieder und wieder üben muß, was er zu einer solchen Intensität bringen muß, gegen welchen der Grad von Aufmerksamkeit, die man im gewöhnlichen Leben entwickelt, ein verschwindender ist. […] Es gehören jahrelange, in Ausdauer verbrachte Übungen der Seele dazu, um die Seelenkraft zu entwickeln, die uns im gewöhnlichen Leben in geringem Maße als Aufmerksamkeit entgegentritt, und wir nennen in der Geisteswissenschaft dieses gesteigerte Leben in Aufmerksamkeit Konzentration des geistigen Lebens.“[35] (Online: http://bdn-steiner.ru/cat/ga/063.pdf)

Das menschliche Leben als Ausdruck von Konzentration

Für die Entwicklung der Konzentration schreibt Heinz Grill, dass sie entweder „auf direkte Art durch die unentwegte Übung der Erkenntnis oder auf indirekte Art durch sehr viel fachbezogene Arbeit und Dienst am Leben oder durch die Hinwendung an ein bestimmtes Projekt“ entwickelt werden kann.[32]

Die folgenden zwei Persönlichkeiten veranschaulichen, wie sich Konzentration durch eine beharrliche Hingabe an eine wesentliche Lebensaufgabe indirekt entwickeln lässt:

Viktor Frankl

Viktor Frankl (1905–1997) ist österreichischer Neurologe und Psychiater jüdischer Herkunft, der durch das NS-Regime verfolgt wurde und drei Jahre in Konzentrationslagern verbrachte. Er begründete die Logotherapie, eine sinnzentrierte Psychotherapie.[36]

Das Leben Viktor Frankls erscheint als Ausdruck einer Konzentration auf ein einziges geistiges Zentrum: die Frage nach dem Sinn des menschlichen Daseins. Sein ganzes Leben, seine wissenschaftliche Arbeit, seine therapeutische Praxis und selbst die Verarbeitung existenzieller Grenzerfahrungen ordnen sich dieser einen Lebensaufgabe unter. „Ich habe den Sinn meines Lebens darin gesehen, andren zu helfen, in ihrem Leben einen Sinn zu sehen.“[37]

Mahatma Gandhi

Mahatma Gandhi mit Fabrikarbeiterinnen einer Textilfabrik in England.

Unter der Federführung von Mahatma Gandhi (1869–1948) befreite sich Indien im Jahre 1947 von der englischen Kolonialherrschaft und gewann die Unabhängigkeit. Bemerkenswert an diesem Unabhängigkeitsprozesses war, dass er nicht in Form eines gewaltsamen Umsturzes vonstatten ging, sondern mit dem Mittel des zivilen Ungehorsams in absoluter Gewaltlosigkeit. Mahatma Gandhi vermochte zur damaligen Zeit das hinduistische Ideal der Gewaltlosigkeit (Ahimsa) in einer wirksamen sozialen und politischen Bewegung im großen Maßstab zu realisieren.[38]

Aus der Autobiographie von Gandhi geht hervor, dass ihn die Frage nach der profunden Bedeutung der Gewaltlosigkeit und deren praktische Umsetzung sein Leben lang intensiv beschäftigt hat. Sein Verständnis für das Ideal der Gewaltlosigkeit, als ein unmittelbares geistiges Wahrheitsprinzip, wuchs über die Jahre des Studiums von spirituellen Schriften, des Forschens und des Dialoges mit Anderen sowie über manche Irrtümer und Korrekturen in der praktischen Umsetzung.[39]

Gandhi verlieh diesem Ideal nicht nur theoretischen Ausdruck, sondern verkörperte die Gewaltlosigkeit durch seine eigene Lebensführung und Persönlichkeit. Darin zeigt sich eine außergewöhnliche Konzentration auf ein zentrales geistiges Ideal, das sein Denken, Fühlen und Handeln in eine konsequente Einheit brachte.

Einzelnachweise

  1. Konzentration. In: DWDS. Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache. Abgerufen am 22. Februar 2026.
  2. Konzentration. In: Dorsch – Lexikon der Psychologie. Abgerufen am 22. Februar 2026.
  3. Konzentration. Wie Sie Ihre Konzentration maximieren können. In: Universität Freiburg. Abgerufen am 22. Mai 2026.
  4. Rudolf Steiner: Geisteswissenschaft als Lebensgut. GA 63. 2. Auflage. Rudolf Steiner Verlag, Dornach 1986, ISBN 3-7274-0630-5, S. 18. (Online)
  5. Frontalhirn ermöglicht Belohnungsaufschub – Präfrontaler Cortex für Selbstkontrolle verantwortlich. In: scinexx.de. Abgerufen am 25. Mai 2026.
  6. Konzentration im Alltag: Warum es so schwer ist, bei der Sache zu bleiben. In: Neuropsychologie Armgardt. Abgerufen am 25. Mai 2026.
  7. Wilfried Huchzermeyer: Das große illustrierte Yoga-Lexikon. Asanas • Biografien • Geschichte • Sanskrit • Quellentexte • Hinduismus. 1. Auflage. Verlag W. Huchzermeyer, Karlsruhe 2022, ISBN 978-3-931172, S. 84.
  8. Aufmerksamkeit. In: Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache. Abgerufen am 28. Februar 2026.
  9. Aufmerksamkeit. In: spektrum.de. Abgerufen am 28. Februar 2026.
  10. Aufmerksamkeit. In: Dorsch. Lexikon der Psychologie. Abgerufen am 28. Februar 2026.
  11. Konzentration. In: Lerncoaching verändert Lernverhalten. Abgerufen am 28. Februar 2026.
  12. Achtsamkeit: Definition, Hintergrund und Übungen. In: Psychologie Heute. Abgerufen am 22. Februar 2026.
  13. Was ist Achtsamkeit? In: MindfulnessSwiss. Abgerufen am 22. Februar 2026.
  14. Anne Kratzer im Interview mit Johannes Wiltschko: Etwas was Sie schon spüren, aber noch nicht sagen können. Psychologie Heute, 2019, Heftnummer 9, S. 26.
  15. Wolfgang Frank: Psychiatrie. 15. Auflage. Elsevier, Urban & Fischer Verlag, 2012, ISBN 978-3-437-59602-5, S. 25
  16. Marco von Münchhausen: Konzentration. Wie wir lernen, wieder ganz bei der Sache zu sein. 4., geänderte Auflage. Gabal Verlag, Offenbach am Main 2025, ISBN 978-3-96739-262-3, S. 18.
  17. Aufmerksamkeitsstörungen: Was ist das? In: gesundheit.gv.at. Öffentliches Gesundheitsportal Österreichs. Abgerufen am 22. Februar 2026.
  18. Marco von Münchhausen: Konzentration. Wie wir lernen, wieder ganz bei der Sache zu sein. S. 138.
  19. Spruch von Alexis Carrel. In: spruch-archiv.com. Abgerufen am 22. Februar 2026.
  20. Otto Albert Isbert: Konzentration und schöpferisches Denken. Praktische Übungswege. Wilhelm Goldmann Verlag, München 1970, ISBN 3-422-02952-X, S. 8.
  21. Heinz Grill: Übungen für die Seele. 3., erweiterte Auflage. Synergia Verlag, 2022, ISBN 978-3-906873-33-6, S. 107.
  22. 22,0 22,1 Konzentration steigern und Ablenkung reduzieren. In: Wirtschaftspsychologische Gesellschaft. Abgerufen am 22. Februar 2026.
  23. Ernst Ott: Das Konzentrations Programm. Überwindung einer Zeitkrankheit: Konzentrationsschwäche. 9. Auflage. Deutsche Verlags-Anstalt, Stuttgart 1975, ISBN 3-421-02469-3, S. 6.
  24. William Walker Atkinson: Gedankenkraft im Geschäfts- und Alltagsleben. Erstveröffentlichung. Psychologischer Verlag, Van Tuyl Daniels, Berlin 1920, S. 106.
  25. Konzentration. In: Bundesamt für Sport BASPO. Abgerufen am 22. Februar 2026.
  26. Konzentration – ein entscheidender Faktor im Sport. In: Sport MENTAL. Das Magazin für Körper, Geist und Lifestyle. Abgerufen am 22. Februar 2026.
  27. Prof. Mirco Berwing: Physik der Technik. In: American Kenpo Karate Blog. Abgerufen am 22. Februar 2026.
  28. Sri Aurobindo: Bhagavadgita. 2., unveränderte Auflage. Hinder + Deelmann, Gladenbach 1988, ISBN 3-87348-127-8, S. 43.
  29. Berufsverband Deutscher Yogalehrer (Hrsg.): Der Weg des Yoga – Handbuch für Übende und Lehrende. 3. Auflage. Verlag Via Nova, Petersberg 2000, ISBN 3-928632-02-7, S. 98.
  30. Swami Sivananda: Die Kraft der Gedanken. Sivananda Yoga Vedanta Zentrum München, Lautersheim 2008, ISBN 3-922 477-09-7, S. 57.
  31. Sri Auobindo: Die Synthese des Yoga. 3. Auflage. Verlag Hinder + Deelmann, 1991, ISBN 3-87348-148-0, S. 334.
  32. 32,0 32,1 Heinz Grill: Übungen für die Seele. S. 101.
  33. Heinz Grill: Die 7 Lebensjahrsiebte und die 7 Chakren. Ein praktischer Weg zur übersinnlichen Erkenntnisentwicklung. 5. Auflage. Synergia Verlag, 2019, ISBN 978-3-907246-05-4, S. 58.
  34. Rudolf Steiner: Wie erlangt man Erkenntnisse der höheren Welten? GA 10. 24. Auflage. Rudolf Steiner Verlag, Dornach 1993, ISBN 3-7274-0100-1, S. 176. (Online)
  35. Rudolf Steiner: Geisteswissenschaft als Lebensgut. S. 19. (Online)
  36. Viktor Emil Frankl. In: Viktor Frankl Institut. Abgerufen am 6. Mai 2026.
  37. Klaus Brath: "Ich habe den Sinn meines Lebens darin gesehen, anderen zu helfen". In: Ärzte Zeitung. Abgerufen am 6. Mai 2026.
  38. Wiebke Plasse: Weltveränderer Mahatma Gandhi. In: GEOlino. Abgerufen am 6. Mai 2026.
  39. Mahatma Gandhi: M. K. Gandhi. Eine Autobiographie. Verlag Hinder + Deelmann, Gladenbach (Hessen), 8. unveränderte Auflage 2005, ISBN 3-87348-173-1.
Dieser Artikel basiert teilweise auf dem Artikel Konzentration (Psychologie) aus der freien Enzyklopädie de.wikipedia.org und steht dort unter der Lizenz Creative-Commons Namensnennung-ShareAlike 4.0 International. In Wikipedia ist eine Liste der Autoren einsehbar.


zurück nach oben