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:„Häufig aber geschieht beim Üben der Fehler der Unterlassung des inhaltlichen Gedankenbildens. Der Übende beobachtet beispielsweise die Natur und will sie objektiv betrachten. Er löst sich bewusst von den in ihm im Moment aufsteigenden sympathischen oder antipathischen Gefühlen. Sein Blick gleitet zu den Blättern und Bäumen der Natur hinüber. Er lässt die Sinneseindrücke auf sich wirken. Welcher Gedanke aber begleitet diese Beobachtung? Ist ein gewählter und sinngemäßer Gedanke in der Betrachtung vorhanden oder überlässt sich der Übende nur den präsenten Sinnesprozessen und wartet, bis Gedanken in ihm aufsteigen?“<ref>Heinz Grill: ''Meditationsinhalt 156'' vom 17. September 2022 (PDF). Über die E-Mail-Adresse [mailto:meditationsinhalte@mail.de?subject=Meditationsinhalte meditationsinhalte@mail.de] kann die PDF erbeten und eingesehen werden.</ref> | :„Häufig aber geschieht beim Üben der Fehler der Unterlassung des inhaltlichen Gedankenbildens. Der Übende beobachtet beispielsweise die Natur und will sie objektiv betrachten. Er löst sich bewusst von den in ihm im Moment aufsteigenden sympathischen oder antipathischen Gefühlen. Sein Blick gleitet zu den Blättern und Bäumen der Natur hinüber. Er lässt die Sinneseindrücke auf sich wirken. Welcher Gedanke aber begleitet diese Beobachtung? Ist ein gewählter und sinngemäßer Gedanke in der Betrachtung vorhanden oder überlässt sich der Übende nur den präsenten Sinnesprozessen und wartet, bis Gedanken in ihm aufsteigen?“<ref>Heinz Grill: ''Meditationsinhalt 156'' vom 17. September 2022 (PDF). Über die E-Mail-Adresse [mailto:meditationsinhalte@mail.de?subject=Meditationsinhalte meditationsinhalte@mail.de] kann die PDF erbeten und eingesehen werden.</ref> | ||
[[Datei:Dülmen, Rorup, NSG Roruper Holz -- 2021 -- 8123.jpg|mini|Bei einem Waldspaziergang kann die Frage gestellt werden: „Wie entsteht das Licht- Schattenspiel?“]] | [[Datei:Dülmen, Rorup, NSG Roruper Holz -- 2021 -- 8123.jpg|mini|350px|Bei einem Waldspaziergang kann die Frage gestellt werden: „Wie entsteht das Licht- Schattenspiel?“]] | ||
Wer [[Interesse]] an einer Sache hat, wird sich dieser hinwenden und ergründen wollen. Dabei werden ganz natürlich Fragen präsent sein, welche seine | Wer [[Interesse]] an einer Sache hat, wird sich dieser hinwenden und ergründen wollen. Dabei werden ganz natürlich Fragen präsent sein, welche seine Betrach­tung leiten wird. Möchte er beispielsweise erkennen, welche Baumarten im Wald überwiegen oder interessiert ihn das Entstehen des Licht- Schattenspiels, so werden diese Gedanken die Sinne lenken und es werden neue Sinneseindrücke über die gegenwärtige Realität entstehen: | ||
:„Wenn sich der Übende einer Sache, einer Angelegenheit oder einer Aufgabe hinwendet, so wird er sich in zunehmenden Maße bewusst, dass alles rechte Wahrnehmen, Erkennen, Erfühlen und Erleben nicht auf einer Wiederholung und Identifizierung dieser mit alten, wohlbekannten Gedanken, Mustern und Gefühlen beruht, sondern auf einer tatsächlichen, aktiven, offenen, bewussten Neuerfahrung sich kreiert und diese eine gedankliche und bewusste Regsamkeit voraussetzt. Diese im Bewusstsein bestehende Offenheit beschreibt eine mutige Haltung, die ein gewisses waches und entwickeltes Selbstbewusstsein voraussetzt.“<ref>Heinz Grill: ''Die Seelendimension des Yoga.'' 7., unveränderte Auflage. Stephan Wunderlich Verlag, Sigmaringen 2022, ISBN 978-3-948193-00-3, S. 58.</ref> | :„Wenn sich der Übende einer Sache, einer Angelegenheit oder einer Aufgabe hinwendet, so wird er sich in zunehmenden Maße bewusst, dass alles rechte Wahrnehmen, Erkennen, Erfühlen und Erleben nicht auf einer Wiederholung und Identifizierung dieser mit alten, wohlbekannten Gedanken, Mustern und Gefühlen beruht, sondern auf einer tatsächlichen, aktiven, offenen, bewussten Neuerfahrung sich kreiert und diese eine gedankliche und bewusste Regsamkeit voraussetzt. Diese im Bewusstsein bestehende Offenheit beschreibt eine mutige Haltung, die ein gewisses waches und entwickeltes Selbstbewusstsein voraussetzt.“<ref>Heinz Grill: ''Die Seelendimension des Yoga.'' 7., unveränderte Auflage. Stephan Wunderlich Verlag, Sigmaringen 2022, ISBN 978-3-948193-00-3, S. 58.</ref> | ||
Aktuelle Version vom 31. Januar 2026, 10:18 Uhr

Präsenz hat die phänomenologische Bedeutung von Anwesenheit und Gegenwart in einer jeweils räumlichen sowie zeitlichen Sichtweise. In der Umgangssprache bezeichnet das Wort Präsenz die Ausstrahlungskraft einer Person.[1]
Innerhalb neuzeitlicher philosophischer und spiritueller Sichtweisen wird das Verständnis, was Präsenz des Menschen bedeutet, unterschiedlich verstanden.
Etymologie
Das Bundesinstitut für Erwachsenenbildung (bifeb) definiert Präsenz in seiner allgemeinen Bedeutung auf folgende Weise:
- „Der deutsche Begriff «Präsenz» leitet sich vom französischen Wort «présence» bzw. vom lateinischen Wort «praesentia» ab, das sich sowohl mit «Gegenwart» und «Anwesenheit», als auch mit «Eindruck» oder «Wirkung» übersetzen lässt. Standardwörterbücher wie der Duden oder DWDS betonen den Aspekt der bewusst wahrgenommenen Anwesenheit oder Gegenwärtigkeit. Neben «Anwesenheit» im allgemeineren Sinn beschreibt «Präsenz» auch das konzentrierte geistige Dabeisein einer Person (die «völlig präsent» ist) oder zeichnet Personen mit starker Wirkung oder Ausstrahlung («starker Präsenz») aus. Zusammenfassend kann Präsenz entweder das «im Hier und Jetzt-Sein» oder eine bestimmte Außenwirkung bezeichnen (wobei auch diese Ausstrahlungskraft an einen räumlichen oder zeitlichen Aspekt gebunden ist).“[2]
Weitere gebräuchliche Fachbegriffe für Präsenz:
Die Omnipräsenz bezeichnet eine Allgegenwärtigkeit im weltlichen Sinne,[3] beispielsweise wenn während des Wahlkampfes die Parteien und Politiker auf Plakaten allgegenwärtig sind. Die Allgegenwart im theologischen Sinne bezeichnet synonym zur Ubiquität die allumfassende Präsenz Gottes.[4] Die Realpräsenz Gottes bezeichnet die Vorstellung, dass im Abendmahl (Eucharistie) in der Substanz von Brot und Wein Jesus Christus mit Leib und Blut wahrhaftig real gegenwärtig ist. Die Idealpräsenz bezeichnet, dass Brot und Wein nur Zeichen sind, aber keine reale Anwesenheit beinhalten.[5]
Verwendung
Körperliche und geistige Anwesenheit
Präsenz bezieht sich also neben dem räumlichen Zugegen-Sein auch auf die mentale Gegenwart. Jemand kann vor Ort sein und gleichzeitig geistig anwesend oder auch geistig abwesend sein.[6] Dies kann ebenso in einer räumlichen Distanz beispielsweise in einer Online-Konferenz stattfinden. Beim Lesen eines Buches können die Zeilen überlesen werden (mentale Abwesenheit) oder der Leser denkt sich in die Inhalte hinein, bildet sich Vorstellungen und ist so ganz in dieser Gedanken- und Empfindungswelt zugegen, also präsent im Inhalt.
Zum Erfassen der mentalen Gegenwart oder geistigen Anwesenheit bedarf es des Bewusstseins. Es beschreibt die Selbstwahrnehmung des Menschen als eigenständig denkendes Lebewesen, sowie einen Zustand geistiger Wachheit und Klarheit.[7]
Verfügbarkeit
Früh lässt sich die Verwendung des Wortes Präsenz im militärischen Sprachgebrauch („präsent!“ = „zur Stelle“, also Zur-Verfügung-stehen) finden. Unter der militärischen Präsenz wird heute zumeist die Friedensstärke einer Armee oder das in einen Militäreinsatz entsandte Truppenkontingent verstanden.
Präsenz wird in der Alltagssprache im Sinne von Geistesgegenwart („mein Geist steht zur Verfügung“) verwendet.
Im Beruf bezeichnet die Präsenzpflicht eine Pflicht zur zeitlichen Präsenz am Arbeitsort, also die Pflicht, dort während der Arbeitszeit anwesend und verfügbar zu sein. Es kann sich dabei einerseits um eine Erwartung als Teil der Organisationskultur handeln (auch „Präsenzkultur“ oder „Anwesenheitskultur“ genannt), andererseits auch eine entsprechende rechtliche, üblicherweise im Arbeitsvertrag festgelegte Pflicht des Arbeitnehmers. Am Arbeitsplatz wird – neben der zeitlichen und räumlichen Verfügbarkeit – besonders von Führungskräften auch eine „motivationale Verfügbarkeit“ bis hin zu einer Ausschließlichkeit der Karriere und einer „Hingabe“ an das Unternehmen verlangt[8] Nicht alle Formen der Arbeitsorganisation bringen eine Präsenzpflicht mit sich. So ist die Vertrauensarbeitszeit ein Modell, bei dem normalerweise ausdrücklich keine Präsenzpflicht vorausgesetzt wird; bei Telearbeit kann entweder keine Präsenzpflicht oder aber eine anders geartete Präsenzpflicht wie zum Beispiel eine Pflicht zur Anwesenheit am Heimarbeitsplatz (Heimarbeit) bestehen.
Es gibt noch weitere Zusammenhänge, in denen Präsenz die Verfügbarkeit von etwas bezeichnet.
In einer Präsenzbibliothek ist ein Buch nicht nur einfach anwesend oder gegenwärtig, sondern „präsent“, weil so der Modus seiner Verfügbarkeit besonders zum Ausdruck gebracht werden kann: Es wird nicht ausgeliehen, und das sichert sein Zur-Hand-Sein, denn es ist immer da. Aber die ständige Anwesenheit des Buches im Regal ist für einen Nutzer genauso wenig interessant wie die Zeit, die es dort verbringt. Präsenzbibliothek bietet sich als Bezeichnung jedoch an, als mit der Konnotation der Verfügbarkeit ein instrumenteller Nutzen beschrieben wird. Im Fall des Buches interessiert sich der Nutzer einzig für die jederzeitige Zugriffsmöglichkeit.[9]
Bedeutung von Präsenz im Bildungsbereich
Im Bildungsbereich bezeichnet die Präsenzveranstaltung in der Regel eine Veranstaltung, bei der die Teilnehmenden am gleichen Ort zur gleichen Zeit zusammenkommen. In dieser traditionellen Bedeutung wird „Präsenz“ im angloamerikanischen Bereich mit „classroom teaching“ oder auch „face-to-face“ übersetzt. In derzeitigen Online-Glossaren wird der Begriff nahezu einheitlich in diesem Sinne definiert: „Präsenzveranstaltung ist eine Veranstaltung, bei der die Teilnehmer physisch anwesend sind und an der der Austausch von Informationen oder Wissen in einem bestimmten Raum oder Ort stattfindet.“[10]
In klassischen Glossaren ist eine explizite Definition von Präsenz(-lehre) übrigens kaum zu finden. Dies erklärt sich vermutlich dadurch, dass Präsenz im Sinne von physischer räumlicher Anwesenheit jahrhundertelang als selbstverständlich galt und daher die Definition nicht notwendig war.[2]
Kritik am traditionellen Präsenzbegriff
Der Begriff „Präsenz“ wurde besonders im Kontext der Pandemie in zahlreichen Publikationen positiv bewertet und als Bezeichnung für eine vollständige physische Anwesenheit dem Distanzunterricht, bzw. der Online-Lehre gegenübergestellt.
Diese Gegenüberstellung des Begriffs „Präsenz“ als vermeintliches Gegenteil von „online“ wird in der Fachliteratur jedoch kritisiert. Die Online Didaktikerinnen Gumm und Hoßburg argumentieren so: „In der Hochschulpraxis und in der Literatur wird der Präsenzbegriff meist benutzt, um […] Angebote vor Ort („in Präsenz“) zu Online-Angeboten abzugrenzen. […] Allerdings sind die Online-Teilnehmenden zwar nicht leibhaftig physisch vor Ort, aber sie sind auch nicht abwesend, denn sie nehmen ja am Lerngeschehen teil. […] Dabei ist die räumliche, physische Nähe gar nicht immer notwendig, um soziale Interaktionseffekte zu erzeugen […].”[11]
Räumliche Präsenz wird demnach nicht gleichbedeutend mit geistiger Präsenz im Sinne von Gegenwärtigkeit oder gar Aufmerksamkeit gewertet. Umgekehrt kann auch im Rahmen von Online- Unterricht oder Meetings die „soziale Präsenz“ sehr hoch sein bzw. eine hohe Präsenz methodisch und didaktisch gezielt gefördert werden. „Auch im digitalen bzw. virtuellen Raum kann man äußerst präsent sein“, meint auch der Philosoph und Sozialwissenschaftler Alexander Klier und unterscheidet in der Folge zwischen physischer Präsenz, geistiger Präsenz und virtueller Präsenz.[2]
Medienpräsenz und Absenz
Ähnlich wie in sozialen Systemen können Personen auch in Mediensystemen eine Präsenz, also eine Medienpräsenz erzielen: Ein Politiker wird sich bemühen, in den Medien präsent zu sein, sich insbesondere durch häufiges oder spektakuläres Auftreten eine Aufmerksamkeit zu sichern. Die Präsenz von Politikern wird im Internet von verschiedenen Unternehmen gemessen, z. B. von der Bertelsmann Stiftung.[12] Präsenz ist auch in diesem Sinne so etwas wie „verstärkte Anwesenheit“. Als Anwesender auffällig werden heißt, in jenem Raum anwesend zu sein, der von den Medien als Öffentlichkeit gesehen wird.
Im Zusammenhang mit den Funktionen der Massenmedien lässt der Begriff Präsenz seine postmoderne Bedeutung erkennen. Es ist auch das Wort einer Epoche, in der es auf eine Anwesenheit in den Medien ankommen kann. Wer präsent sein will, möchte für sich das Gegenteil, nämlich die Absenz im Sinne einer medialen Abwesenheit möglichst ausschließen können.
Nach Anwesenheit oder Abwesenheit kann in dieser Weise erst gefragt werden, wenn auch die Möglichkeit besteht, faktisch aus den Medien zu verschwinden, obwohl man weiterhin existiert. Als bestimmte Person (nicht: als real existierender Mensch) gibt es dafür in komplexen, modernen Gesellschaften durchaus Grund zur Befürchtung, z. B. für einen Politiker. Ein Politiker, der „nicht präsent in den Medien“ ist, existiert nicht (als solcher). Wenn er aufhört, sich zu präsentieren, verschwindet er (und zwar: „von der Bildfläche“, wie es in einer ebenfalls jüngeren deutschen Redewendung anschaulich heißt).
Die Onlinepräsenz, auch Website oder Internetseite genannt, ist eine weitere Möglichkeit der Präsenz im virtuellen Raum.
Präsenz von Personen, individuelle Ausstrahlung
Erscheint jemand in Gesellschaft in besonderer Weise auffällig, spricht man von Präsenz der einzelnen Person. Jemand kann Präsenz gewinnen durch die Art, wie er oder sie spricht, sich an Gesprächspartner wendet, wie er sich bewegt oder handelt usw. Gemeint ist weniger die bloße Verhaltensauffälligkeit, als eher eine Art von individueller Ausstrahlung, die Aufmerksamkeit erregt. Präsenz „haben“ heißt, man wird aufgrund seines Auftretens von anderen als ‚verstärkt anwesend‘ empfunden. Dieser Eindruck ist von einer gewissen sozialen Relevanz. In zahlreichen YouTube-Videos werden Anleitungen gegeben, wie sich die Präsenz der eigenen Person verbessern kann, beispielsweise bei Rene Borbornus[13] oder Elma Esrig.[14]
Bühnenpräsenz und Ko-Präsenz

Imre Soós im Film Lúdas Matyi (1949)
Im Theater wird – aus der Sicht der Zuschauer – von Bühnenpräsenz gesprochen. Damit wird nicht einfach die Tatsache bezeichnet, dass ein Darsteller auf der Bühne als anwesend oder gegenwärtig auffällt. Auch um Verfügbarkeit scheint es bei dem Phänomen auf den ersten Blick nicht zu gehen. Der Ausdruck bezeichnet vielmehr die Qualität einer Person oder ihre Begabung, in Bühnensituationen eine besondere Ausstrahlung zu besitzen (auch: Sendung), besonders sicher‘zu wirken oder natürlich aufzutreten.
In der Theatertheorie verbreitet ist außerdem die Rede von „leiblicher Ko-Präsenz“ (auch „(Ko)Präsenz“), die das auffällige Anwesendsein von mehreren Personen zur gleichen Zeit bezeichnet. Das Konzept bühnenspezifischer Präsenz wird gewissermaßen auf den Zuschauerraum ausgedehnt und bezieht sich auf die Anwesenheit von Akteuren und Beobachtern. Wer ko-präsent ist, hat den Eindruck Zeit zu teilen, und dies geschieht unter besonderer Aufmerksamkeit auf die Wahrnehmung körperliche Aspekte als Leiblichkeit.[15]
Das Mitwirken der Zuschauer beim Theaterstück oder der Zuhörer beim Audio-Vortrag wird meist unterschätzt. Sie scheinen nur passiv aufnehmend, zuzuschauen oder zuzuhören. Jedoch besteht eine nicht zu unterschätzende Interaktion und Kooperation im Sinne der Ko-Präsenz zwischen aufmerksamen und am Geschehen interessierten Zuschauern und Zuhörern und den Darbietern. Die aktiven Zuhörer eröffnen dem Darbieter mit ihrem regen Interesse einen schöpferischen Raum, so dass dieser sich leichter künstlerisch entfalten und seine Darbietung voll zur Geltung bringen kann. In der Interaktion mit dem Publikum findet ein Redner beispielsweise bessere Worte und kann Zusammenhänge bildhaft-greifbar darlegen, so dass die Zuhörerschaft wieder verstärkt zum Zuhören angeregt wird. Im gegenteiligen Fall wird ein Redner, der mit Desinteresse belegt oder gar ausgepfiffen wird, wenig Entfaltungsraum erleben.[16]
Soziale Präsenz in der Wahrnehmung zum Umfeld
Die soziale Präsenz beschreibt einerseits die eigene Ausstrahlung, aber viel mehr noch die Präsenz in der Wahrnehmung zum Umfeld. Ein prominentes Beispiel in der Entwicklung der sogenannten Sozialen Präsenz ist Haim Omer, ein bekannter Psychologe, Professor und Autor aus Israel, der das sogenannte „Prozessdynamische Modell der Präsenz“ entwickelt hat.
Auf dessen Grundlage arbeiten Bruno Körner und Martin Lemme in ihrem Systemischen Institut für Neue Autorität in Deutschland in einem Netzwerk an der praktischen Umsetzung insbesondere in der Erziehung.[17] Es geht um Präsenz, insbesondere um die Präsenz auch ohne Worte, bei der sich die Kinder und Jugendlichen, aber auch Erwachsene in verschiedenen Beziehungsverhältnissen sicher sein können, dass das Gegenüber anwesend bleibt, auch wenn es Schwierigkeiten (im Idealfall konstruktiv) zu bewältigen gibt. Der Begriff „Neue Autorität“ wurde in diesem Zusammenhang geprägt. Eine einführende Darstellung findet sich in dem Video: Präsenz: innere Kraft auch ohne Worte![18] Dieser Ansatz lebt laut Lemme im gewaltlosen Widerstand von Mahatma Gandhi: „Eine Kraft zu finden, wie drücke ich mich aus, wenn ich zugleich in Beziehung will, aber ein Verhalten nicht mehr dulde, ohne sanktionieren zu wollen? Dazu brauche ich Ideen, die ich entsprechend umsetzte.“[19]
Berufliche Präsenz in öffentlichen Einrichtungen

Die Verhütung von Gefahrensituationen im öffentlichen Raum, beispielsweise im Badebetrieb, erfordert vom Bademeister eine beständige Präsenz, also Wachheit und Aufmerksamkeit den gesamten Badebetrieb zu überblicken. In einem Gerichtsurteil wird die Anweisung der Dienstaufsichtspflicht zitiert:
- „Die Badeaufsicht ist verpflichtet, den Badebetrieb und damit auch das Geschehen im Wasser zu beobachten und mit regelmäßigen Kontrollblicken daraufhin zu überwachen, ob Gefahrensituationen für die Badegäste auftreten. Dabei ist der Beobachtungsort so zu wählen, dass der gesamte Schwimm- und Sprungbereich überwacht und auch in das Wasser hineingeblickt werden kann, was ggf. häufige Standortwechsel erfordert. Eine einzelne optimale Aufsichtsposition, von der aus über lange Zeit oder gar dauerhaft eine Aufsicht ausgeführt werden könnte, gibt es nicht. Daher ist es erforderlich, dass das Aufsichtspersonal den Standort wechselt, um die einzelnen Beckenbereiche aus unterschiedlichen Blickwinkeln zu erfassen.“[20]
Ergänzend hierzu muss sich der Bademeister so positionieren, dass er in jedem Moment von den Gästen im Falle eines Notfalls sofort wahrgenommen, erreicht und angesprochen werden kann. Sein Standort muss also einsehbar und seine Person für die Badegäste präsent sein. Seine Auffälligkeit wird mit entsprechender Dienstkleidung betont.
Dasselbe gilt auch für vielfältige Berufssparten, in der die Erreichbarkeit im Vordergrund steht, wie bei der Polizei, dem Notarzt oder die Nachtwache in einem Heim über eine telefonische Notrufzentrale oder auch im letzteren Beispiel persönlich. Erreichbarkeit sofortige Handlungsfähigkeit sind notwendig.[21][22]
Militär-, Truppen-, Polizeipräsenz, Demonstrationen
Ein gesteigertes Auffälligwerden von Anwesenheit bzw. Gegenwart zeigt sich auch durch eine größere Anzahl von Personen, wie beispielsweise einer Truppen- oder Militärpräsenz[23] oder Hundertschaften der Polizei bei Demonstrationen. Polizeistreifen zeigen Präsenz, um idealer Weise für Sicherheit, Recht und Ordnung der geltenden Gesetzte einzutreten.[24]
Von Seiten der Bevölkerung sind bei Demonstrationen die Präsenz von großer Anzahl von Menschen erwünscht, um öffentliche Aufmerksamkeit ihres Anliegens zu generieren, wie beispielsweise bei Friedensdemonstrationen.[25]
Präsenz von Aktien (Aktienrecht)
Präsenz ist die am Tag der Hauptversammlung einer Aktiengesellschaft oder Kommanditgesellschaft auf Aktien gemeldete und anwesende Anzahl der stimmberechtigten Aktien, ausgedrückt in Prozent des insgesamt stimmberechtigten Grundkapitals. Nach § 118 Abs. 1 AktG üben die Aktionäre ihre Stimmrechte in der Hauptversammlung aus, was auch ohne Anwesenheit vor Ort und ohne einen Bevollmächtigten per Briefwahl oder im Wege elektronischer Kommunikation möglich ist. Erschienen sind deshalb auch Aktionäre, die an der Hauptversammlung Online teilnehmen.[26] Aktionäre werden nur solange zur Präsenz gerechnet, wie sie sich im Präsenzbereich aufhalten. Verlassen sie diesen oder wird die Online-Zuschaltung unterbrochen, gelten sie nicht mehr als erschienen.[27] Bei der Abstimmung ist die Präsenz von Bedeutung beim Subtraktionsverfahren, weil hier die Nein-Stimmen und Stimmenthaltungen gezählt werden und die Differenz die Ja-Stimmen darstellen.
Börse
Die klassische Börse war eine Präsenzbörse, bei der sich die Käufer und Verkäufer durch an der Börse zugelassene und anwesende Börsenhändler vertreten ließen. Die Digitalisierung hat dazu geführt, dass dieser Parketthandel zu Gunsten elektronischer Handelssysteme kaum noch Bedeutung hat. Energiebörsen sind meist reine Computerbörsen.[28]
Verschiedene Sichtweisen bekannter Philosophen und Lehrer
Die Präsenz wird innerhalb neuzeitlicher philosophischer Lehren meist im Sinne von ganz im „Hier und Jetzt sein“ (Eckhart Tolle) verstanden oder im Sinne von „Erlebbar Machen“ (Hans Ulrich Gumbrecht). Der Begriff „Achtsamkeit“ (Jon Kabat-Zinn) beschreibt eine bestimmte Art von Aufmerksamkeit im Sinne des „Gegenwärtig-Seins“. Für die Erlebensform der Präsenz benötigt es nach Heinz Grill eine Schulung des Bewusstseins von einer subjektiven zur objektiven Wahrnehmung, während Sri Aurobindo den Begriff häufig und im Sinne der Göttlichen Präsenz verwendet. Dies klingt auch im Gedicht „Gegenwart“ von Goethe an.
Die Sichtweisen und das jeweilige Verständnis von Präsenz sind demnach unterschiedlich, ebenso die Herangehensweise, auf welchen Wegen sie entwickelt werden soll.
Hans Ulrich Gumbrecht – Philosophie der Präsenz
Hans Ulrich Gumbrecht ist ein deutsch-amerikanischer Literaturwissenschaftler, der mit seiner „Philosophie der Präsenz“ die Zentralstellung von reiner Interpretation (im Fachbegriff Hermeneutik) in Literatur und Kunst neu beleuchtet hat. Statt nur die Bedeutung einseitig zu interpretieren, solle man auch die Wirkung und insbesondere das Erleben von Literatur und Kunst, und damit wie er sagt, „ihre eigentliche Präsenz“ in den Vordergrund stellen.[29]
Eckhart Tolle – Jetzt! Die Kraft der Gegenwart
Eckhart Tolles Konzept ist, ganz im „Hier und Jetzt“ zu leben und damit einen inneren Frieden oder sogar Erleuchtung zu erlangen. Die Gegenwärtigkeit versteht Tolle insbesondere darin, weder Vergangenes noch Zukünftiges zu integrieren sowie ganz aus dem Gedankenstrom (Verstand) auszusteigen. Tolle legt dar, dass wir mit dem Verstand selbst die Schöpfer des Schmerzes seien und zeigt auf, wie eine schmerzfreie Identität durch die Präsenz in der Gegenwart möglich wird: „Du kannst nicht beides gleichzeitig sein, unglücklich und völlig präsent im Jetzt.“[30]
Einige weitere grundlegenden Zitate legen den Kern seiner Lehre dar:
- „Es ist wirklich möglich, dein ganzes Leben lang im Jetzt zu sein. Du spürst es als ein tiefes Gefühl von Frieden, irgendwo im Hintergrund, eine Stille, die dich nie verlässt, ganz gleich, was da draußen passiert.“[30]
- „Wenn du es schaffst, deine Aufmerksamkeit im Jetzt zu halten, verlierst du dich weder in der äusseren Welt noch in deinem Verstand. Gedanken und Gefühle, Ängste und Wünsche können dann noch da sein, aber sie überwältigen dich nicht.“[30]
- „Finde durch Selbstbeobachtung zu mehr Gegenwärtigkeit. Finde dich selber indem du in der Gegenwart bleibst. Jeder, der mit seinem Verstand identifiziert ist, wird die Angst als ständigen Begleiter haben. Momente tiefen Friedens sind möglich, wann immer eine Unterbrechung im Gedankenstrom entsteht.“[30]
Seine Lehre ist in seinem Grundlagenwerk The power of now niedergelegt deutsch „Jetzt! Die Kraft der Gegenwart“.
Jon Kabat-Zinn – Achtsamkeit (Mindfulness)
Eine sehr bekannte Form des Präsenz-Trainings ist die Entwicklung von Achtsamkeit. Sie hielt im Sinne von Training zu mehr Aufmerksamkeit und Selbstwahrnehmung in verschiedene Entspannungsverfahren und Therapien Einzug. Eine sehr verbreitete Form ist die Achtsamkeitsbasierte Stressreduktion (Mindfulness-Based Stress Reduction – MBSR). Sie wurde von Jon Kabat-Zinn auf der Basis von Buddhistischer Achtsamkeitslehre, der ZEN-Meditation, Vipassana und Yoga entwickelt. Er versteht Achtsamkeit aber als eine universelle Form von Aufmerksamkeit oder innerer Haltung, die einerseits ein wichtiges Element vieler spirituell-religiöser Traditionen darstellt, anderseits aber weltanschaulich als neutral einzuordnen ist.[31]
Jon Kabat-Zinn beschreibt die Achtsamkeit so:
- „Achtsamkeit bedeutet, auf eine bestimmte Weise aufmerksam zu sein: bewusst, im gegenwärtigen Augenblick und ohne zu urteilen. Diese Art der Aufmerksamkeit steigert das Gewahrsein und fördert die Klarheit sowie die Fähigkeit, die Realität des gegenwärtigen Augenblicks zu akzeptieren. Sie macht uns die Tatsache bewusst, dass unser Leben aus einer Folge von Augenblicken besteht. Wenn wir in vielen dieser Augenblicke nicht völlig gegenwärtig sind, so übersehen wir nicht nur das, was in unserem Leben am wertvollsten ist, sondern wir erkennen auch nicht den Reichtum und die Tiefe unserer Möglichkeiten zu wachsen und uns zu verändern. […] Achtsamkeit ist eine einfache und zugleich hochwirksame Methode, uns wieder in den Fluss des Lebens zu integrieren, uns wieder mit unserer Weisheit und Vitalität in Berührung zu bringen.“[32]
In den Übungsanleitungen verschiedener Achtsamkeits-Angebote geht es um die Entwicklung von Präsenz im Alltag. Diese können innerhalb einer Übung einstudiert, aber auch unmittelbar in Alltagssituationen praktiziert werden: die Aufmerksamkeit auf den Atem, auf das Sitzen, das Gehen oder auf den Körper mit dem „Bodyscan“ richten oder in den Begegnungen mit Tieren, Menschen, in Gesprächen oder in den unmittelbar praktizierten Tätigkeiten usw. die Aufmerksamkeit[33]
Heinz Grill – Von der subjektiven zur objektiven Wahrnehmung
Im dem von Heinz Grill begründeten spirituell-mentalen Schulungsweg nehmen Gedanken und Inhalte zur Entfaltung der Präsenz eine zentrale Stellung ein. Heinz Grill betont dabei, dass die eigene subjektive Wahrnehmung verlassen werden muss, um sich ganz auf einen Inhalt neu und objektiv einstellen zu können:
- „Die Entwicklung einer Beziehungsfähigkeit mit vorwiegend objektiven, gültigen Wahrnehmungsprozessen erfordert von dem einzelnen Übenden ein Zurückweichen oder zumindest ein vorübergehendes Zurücklassen bisheriger Urteile.[…]
- „Häufig aber geschieht beim Üben der Fehler der Unterlassung des inhaltlichen Gedankenbildens. Der Übende beobachtet beispielsweise die Natur und will sie objektiv betrachten. Er löst sich bewusst von den in ihm im Moment aufsteigenden sympathischen oder antipathischen Gefühlen. Sein Blick gleitet zu den Blättern und Bäumen der Natur hinüber. Er lässt die Sinneseindrücke auf sich wirken. Welcher Gedanke aber begleitet diese Beobachtung? Ist ein gewählter und sinngemäßer Gedanke in der Betrachtung vorhanden oder überlässt sich der Übende nur den präsenten Sinnesprozessen und wartet, bis Gedanken in ihm aufsteigen?“[34]

Wer Interesse an einer Sache hat, wird sich dieser hinwenden und ergründen wollen. Dabei werden ganz natürlich Fragen präsent sein, welche seine Betrachtung leiten wird. Möchte er beispielsweise erkennen, welche Baumarten im Wald überwiegen oder interessiert ihn das Entstehen des Licht- Schattenspiels, so werden diese Gedanken die Sinne lenken und es werden neue Sinneseindrücke über die gegenwärtige Realität entstehen:
- „Wenn sich der Übende einer Sache, einer Angelegenheit oder einer Aufgabe hinwendet, so wird er sich in zunehmenden Maße bewusst, dass alles rechte Wahrnehmen, Erkennen, Erfühlen und Erleben nicht auf einer Wiederholung und Identifizierung dieser mit alten, wohlbekannten Gedanken, Mustern und Gefühlen beruht, sondern auf einer tatsächlichen, aktiven, offenen, bewussten Neuerfahrung sich kreiert und diese eine gedankliche und bewusste Regsamkeit voraussetzt. Diese im Bewusstsein bestehende Offenheit beschreibt eine mutige Haltung, die ein gewisses waches und entwickeltes Selbstbewusstsein voraussetzt.“[35]
Sri Aurobindo – Die Präsenz des Göttlichen
Sri Aurobindo ist einer der großen Heiligen Indiens, der ein großes episches und philosophisches Werk geschaffen hat. Den Begriff „Präsenz“, je nach Übersetzung als „Gegenwart“ benannt, verwendet er sehr häufig im Sinne einer „Göttlichen Präsenz“ oder auch universalen Präsenz: „Ein göttlicher, spiritueller oder übernatürlicher Geist oder Einfluss, der als gegenwärtig empfunden oder wahrgenommen wird.“[36]
Sri Aurobindo schreibt in Briefe über Yoga:
- „Mit dem Wort Präsenz ist gemeint, die Empfindung und Wahrnehmung des Göttlichen als eines Wesens zu bezeichnen, das in der eigenen Existenz und im eigenen Bewusstsein oder in Beziehung zu ihm präsent ist, ohne dass es weiterer Erläuterung oder Beschreibung bedarf. Von der ‚unaussprechlichen Präsenz‘ kann man also nur sagen, dass sie da ist, und nichts Weiteres kann oder muss darüber gesagt werden, obwohl man gleichzeitig weiß, dass alles da ist – Persönlichkeit und Unpersönlichkeit, Kraft und Licht und Ananda und alles andere – und dass all dies aus dieser unbeschreiblichen Präsenz entspringt. Das Wort mag mitunter in einem weniger absoluten Sinne verwendet werden, doch dies ist stets die grundlegende Bedeutung – die essentielle Wahrnehmung der essentiellen Präsenz, die alles andere trägt.“[36]
Johann Wolfgang von Goethe – Gedicht „Gegenwart“

Im Gedicht „Gegenwart“ von Johann Wolfgang von Goethe drückt sich die Präsenz einer übersinnlich waltenden Kraft bildhaft aus:[37]
Gegenwart
Alles kündet dich an!
Erscheinet die herrliche Sonne,
Folgst du, so hoff ich es, bald.
Trittst du im Garten hervor,
So bist du die Rose der Rosen,
Lilie der Lilien zugleich.
Wenn du im Tanze dich regst,
So regen sich alle Gestirne
Mit dir und um dich umher.
Nacht! und so wär es denn Nacht!
Nun überscheinst du des Mondes
Lieblichen, ladenden Glanz.
Ladend und lieblich bist du,
Und Blumen, Mond und Gestirne
Huldigen, Sonne, nur dir.
Sonne! so sei du auch mir
Die Schöpferin herrlicher Tage;
Leben und Ewigkeit ists.
Siehe auch
Literatur
- Martin Lemme, Bruno Körner: Die Kraft der Präsenz. Systemische Autorität in Haltung und Handlung. Die neue Neue Autorität. 2. Auflage. Carl Auer Verlag 2024, ISBN 978-3-8497-0569-5.
- Hans Ulrich Gumbrecht: Präsenz. 2. Auflage. Suhrkamp Verlag, Berlin 2025, ISBN 978-3-518-29542-7.
- Eckhart Tolle: Jetzt! Die Kraft der Gegenwart. 6. Auflage. Arkana Verlag 2024, ISBN 9783442345588.
- Jon Kabat-Zinn: Im Alltag Ruhe finden. 2. Auflage. Droemer-Knaur Verlag, München 2025, ISBN 978-3-426-65947-2.
- Heinz Grill: Die Seelendimension des Yoga. 7., unveränderte Auflage. Stephan Wunderlich Verlag, Sigmaringen 2022, ISBN 978-3-948193-00-3.
Einzelnachweise
- ↑ Präsenz. In: Duden. Abgerufen am 22. Januar 2026.
- ↑ 2,0 2,1 2,2 Birgit Aschemann und Chiara Russ-Baumann: Präsenz – was bedeutet das? In: erwachsenenbildung.at. Abgerufen am 9. Januar 2026.
- ↑ Omnipraesenz. In: DWDS. Abgerufen am 22. Januar 2026.
- ↑ Allgegenwart. In: DWDS. Abgerufen am 22. Januar 2026.
- ↑ Realpraesenz. In: DWDS. Abgerufen am 22. Januar 2026.
- ↑ Gegenwart. In: DWDS. Abgerufen am 18. Januar 2026.
- ↑ Bewusstsein. In: DWDS. Abgerufen am 18. Januar 2026.
- ↑ A. Bultemeier et al.: Der Karrieremechanismus moderner Unternehmen. In: Isabell M. Welpe, Prisca Brosi, Lisa Ritzenhöfer et al. (Hrsg.): Auswahl von Männern und Frauen als Führungskräfte: Perspektiven aus Wirtschaft, Wissenschaft, Medien und Politik, Springer, 2015, ISBN 978-3-658-09469-0, Kapitel 40.3.4: Karriereintegration: Die Ausschließlichkeit der Karriere. S. 444 ff.
- ↑ Präsenzbibliothek. In: Duden. Abgerufen am 22. Januar 2026.
- ↑ Präsenzveranstaltung. In: Juraforum. Abgerufen am 24. Januar 2026
- ↑ Dorina Gumm, Steffi Hobuß: Eine Taxonomie zur Verständigung. In: Impact Free. Journal für freie Bildungswissenschaftler. Nr. 38, August 2021. Abgerufen am 9. Januar 2026.
- ↑ Algorithmen im Wahlkampf: Studie der Universität Potsdam und der Bertelsmann Stiftung zeigt eine unausgewogene Sichtbarkeit von Parteien in Social-Media-Feeds junger Menschen. In: Bertelsmann Stiftung. Abgerufen am 27. Januar 2026.
- ↑ Rene Borbornus: Überzeugungskraft durch Präsenz: So gelingt wirksame Rhetorik. In: YouTube. Abgerufen am 9. Januar 2026.
- ↑ Elma Esrig: Präsenztraining beim Reiten. In: YouTube. Abgerufen am 9. Januar 2026.
- ↑ Erika Fischer-Lichte: Ästhetik des Performativen. Suhrkamp, Frankfurt am Main 2004, S. 63–126.
- ↑ Theresa Schütz: 2.1.2 Das mit-wirkende Publikum: Von der Kopräsenz zur Relationalität. In: Theater der Zeit. Abgerufen am 9. Januar 2026.
- ↑ Systemisches Institut für Neue Autorität. In: neueautoritaet.de. Abgerufen am 27. Januar 2026.
- ↑ Präsenz: innere Kraft auch ohne Worte! In: YouTube, ab 0:40. Abgerufen am 9. Januar 2026.
- ↑ Präsenz: innere Kraft auch ohne Worte! In: YouTube, ab 8:25. Abgerufen am 9. Januar 2026.
- ↑ LG München II, Endurteil v. 26.05.2023 – 2 O 5124/19, Punkt 3. In: Bayern.Recht. Abgerufen am 11. Januar 2026.
- ↑ Das Notfall Telefax. In: notfall-telefax112.de. Abgerufen am 9. Januar 2026.
- ↑ Nachtwache in Pflegeheimen ist Pflicht. In: haufe.de. Abgerufen am 9. Januar 2026.
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- ↑ Heinz Grill: Meditationsinhalt 156 vom 17. September 2022 (PDF). Über die E-Mail-Adresse meditationsinhalte@mail.de kann die PDF erbeten und eingesehen werden.
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