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Rudolf Steiner
:„Welche Einblicke über die Natur gewähren die Spektralanalyse, die Entdeckung Röntgens, die Studien über das Alter des Menschengeschlechtes, die organische Entwickelungstheorie und anderes, auf dessen Anführung ich hier naturgemäß verzichte, da es mir nur darauf ankommt, auf diese Dinge hinzudeuten.
:Trotz aller dieser und manch anderer Errungenschaften, zum Beispiel auf dem Gebiete der Kunst, kann aber der tiefer blickende Mensch gegenwärtig doch nicht recht froh über den Bildungsinhalt der Zeit werden. Unsere höchsten geistigen Bedürfnisse verlangen nach etwas, was die Zeit nur in spärlichem Maße gibt.
:Im Sinne Goethes kann man von der Bildung sagen, daß sie durch die reinste Kultur zur höchsten Glückseligkeit führen müsse. Unsere Bildung führt zu dieser Glückseligkeit nicht. – Sie läßt die feinsten Geister im Stich, wenn diese die Befriedigung der intimsten Bedürfnisse ihres Gemütes suchen.“<ref>Rudolf Steiner: ''Methodische Grundlagen der Anthroposophie.'' GA 30. 3. Auflage. Rudolf Steiner Verlag, Dornach 1989, ISBN 3-7274-0300-4, S. 380. ([https://odysseetheater.org/GA/Buecher/GA_030.pdf#page=380&view=Fit Online])</ref>


Melodie des Mantras Anandoham:
Melodie des Mantras Anandoham:

Version vom 22. Juni 2025, 12:31 Uhr

Rudolf Steiner

„Welche Einblicke über die Natur gewähren die Spektralanalyse, die Entdeckung Röntgens, die Studien über das Alter des Menschengeschlechtes, die organische Entwickelungstheorie und anderes, auf dessen Anführung ich hier naturgemäß verzichte, da es mir nur darauf ankommt, auf diese Dinge hinzudeuten.
Trotz aller dieser und manch anderer Errungenschaften, zum Beispiel auf dem Gebiete der Kunst, kann aber der tiefer blickende Mensch gegenwärtig doch nicht recht froh über den Bildungsinhalt der Zeit werden. Unsere höchsten geistigen Bedürfnisse verlangen nach etwas, was die Zeit nur in spärlichem Maße gibt.
Im Sinne Goethes kann man von der Bildung sagen, daß sie durch die reinste Kultur zur höchsten Glückseligkeit führen müsse. Unsere Bildung führt zu dieser Glückseligkeit nicht. – Sie läßt die feinsten Geister im Stich, wenn diese die Befriedigung der intimsten Bedürfnisse ihres Gemütes suchen.“[1]



Melodie des Mantras Anandoham:


\layout { \context { \Score \omit BarNumber }}
\relative c' {\set Staff.midiInstrument = #"oboe" \set Score.tempoHideNote = ##t \tempo 4 = 82
\key c \major
\time 4/4
 c4 c c c e8( d) e( d) c( b) a4
 d d e8( g) g4 d e8( d) c2
 g'4 g g g b8( a) b( a) g( fis) e4
 d d e8( g) g4 d e8( d) c2
\bar "|."
}
\addlyrics {
 A -- nan -- do -- ham, A -- nan -- do -- ham, \break
 A -- nan -- dam -- brahm, A -- nan -- dam, \break
 A -- nan -- do -- ham, A -- nan -- do -- ham, \break
 A -- nan -- dam -- brahm, A -- nan -- dam.
}

Einzelnachweise

  1. Rudolf Steiner: Methodische Grundlagen der Anthroposophie. GA 30. 3. Auflage. Rudolf Steiner Verlag, Dornach 1989, ISBN 3-7274-0300-4, S. 380. (Online)


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