Heilwirkungen des Gemüsekohls: Unterschied zwischen den Versionen
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Version vom 17. Dezember 2025, 20:24 Uhr
Die Heilwirkungen des Gemüsekohls (Brassica oleracea), der zur Familie der Kreuzblütler gehört, gründen sich auf den reichhaltigen Inhaltstoffen, wie Vitamine, Mineralien und den speziellen, den Kreuzblütlern (Brassicaceae) eigenen Senfölen. Viele Zuchtformen wurden über Jahrhunderte hinweg aus dem ursprünglichen Wildkohl (Brassica oleracea), hin zu den verschiedenen Sorten des essbaren Gemüsekohls erschaffen. Lange Zeit war Kohl kaum in der feineren Küche anzutreffen und galt als das sogenannte „Arme-Leute-Essen“. Für einen Großteil der Bevölkerung bildete er in Notzeiten und in der kalten Winterzeit die Grundlage ihrer Versorgung.[1]
Schon seit dem 18. Jahrhundert ist bekannt, dass Kohl in der Form von Sauerkraut die gefürchtete Krankheit Skorbut bei den Seefahrern überwinden half.
Seit den 60er Jahren wurde die Bedeutung der Senfölglycoside, die in allen Pflanzen der Familie der Kreuzblütler vorkommen, zunehmend erforscht und in ihrer Bedeutung für ihre antioxidative und immunstärkende Wirkung bekannt gemacht. Inzwischen gibt es eine beträchtliche Anzahl von Studien innerhalb der Krebsforschung und Krebsvorsorge im Hinblick auf die antikanzerogene Wirkung der Senfölglycoside.
Bei einigen Kohlsorten, wie z. B. dem Rosenkohl[2] und Grünkohl[3] wurde die gesundheitliche Bedeutung explizit erforscht. Gegenwärtig sind die positiv gesundheitsfördernden Wirkungen des Gemüsekohls im Hinblick auf seine antioxidative, immunstärkende und antikanzerogene Eigenschaften im Bereich der Medizin und der Ernährung deutlich in den Fokus gerückt.[4]
Geistige gesehen besitzt der Kohl eine Heilwirkung auf die Seelenkraft des Willens. Der tiefer forschende Blick auf die Kohlpflanzen beschreibt eine starke, lebenskräftige Äthersubstanz, die in und an der Pflanze wirkt und die lichten, differenzierenden, kosmischen Formkräfte mehr im Hintergrund hält. „Viel Stoff- und wenig Formtrieb!“, so bezeichnet der anthroposophische Heilmittelforscher Wilhelm Pelikan ein auffallendes, sichtbares Kennzeichen für alle Kreuzblütlerpflanzen.
Der kräftige Wuchs der Blätter, die Erdennähe und die vitale Lebenskraft, die die Pflanze sogar auf mageren Böden gut gedeihen lässt, treten dem Menschen auch in seiner Verdauung als Anforderung entgegen. Jedoch erfolgt mit dieser Bewältigung der stark angelegten Naturkräfte im Kohlgemüse eine innere Willensstärkung. Eine lebenskräftige Substanz nimmt der Mensch mit dem Verzehr von Kohlgemüse zu sich und belebt damit die innere Wärmekraft und die Wertschätzung zu allen praktischen Fähigkeiten und Arbeiten im Leben.
Gemüsekohlarten
Einzelnachweise
- ↑ Kohlgemüse. In: Planet Wissen. Abgerufen am 14. Dezember 2025.
- ↑ Dr. Gisela Olias: Verzehr von Rosenkohl schützt weiße Blutkörperchen vor schädlichen Substanzen aus gegrilltem Fleisch. In: idw – Informationsdienst Wissenschaft. Abgerufen am 8. Dezember 2025.
- ↑ Anti-Krebs-Gemüse: Grünkohl wirkt vorbeugend gegen Krebserkrankung. In: mt-portal.de. Abgerufen am 8. Dezember 2025.
- ↑ Senfölglykoside. In: Zentrum der Gesundheit. Abgerufen am 14. Dezember 2025.
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