Kreuzblütler
Einleitung
Namensgebung und Bedeutung

Unter dem Namen Kreuzblütler (Cruciferae) oder Kreuzblütlergewächse, oft auch als Brassicaceae benannt, umschließt sich eine große Pflanzenfamilie.[1] Die Familie, die zu einer wichtigen Kulturpflanze geworden ist, umfasst ca. 350 Gattungen und es sind über 3000 Arten bekannt. Als ein auffällig sichtbares Merkmal ist die typische kreuzförmige Anordnung der vier Kronblätter der Blüten zu erwähnen, die wie kleine Kreuze leuchten. Diese Anordnung führte zu ihrer Namensgebung. Als ein charakteristisch spürbares Merkmal ist der meist schärflich, leicht bittere Geschmack, als auch der stechende Geruch hervorzuheben, der von den schwefelhaltigen Senfölglykosiden herrührt. Senfölglykoside dienen nach wissenschaftlicher Forschung vorwiegend der Abwehr von Fressfeinden dieser Pflanze, sind aber auch bekannt für ihre gesundheitlichen Wirkungen beim Menschen.[2]
Als Kultur- oder Zierpflanzen sind die Kreuzblütler aus den Gärten nicht mehr wegzudenken. Die leuchtenden Farben der Blüten, meist zu voluminösen Kissen am Wegrand angelegt schenken den Gärten Plastizität und ein Gefühl von Fülle.[2] Es sind in dieser Familie als Kulturpflanzen weniger Pflanzen mit zierlichem Stängel und feingliedriger Blüte zu finden, wie es beispielsweise beim Purpurglöckchen der Steinbrecher Gewächse der Fall ist,[3] sondern kräftige, robuste und sich schnellvermehrende Pflanzen.
Für die Fülle charakteristisch ist ebenfalls, dass die Blüten meist in Trauben vereint sind und üppig auftreten.[2] Kreuzblütler werden durch Insekten, vornehmlich Bienen und Hummeln, als auch Schmetterlingen bestäubt. Die vielen Kulturpflanzen dieser Familie, im Besonderen, wenn sie biologisch wachsen, leisten einen Beitrag für ein gesundes Gleichgewicht der Natur, indem sie den verschiedenen Bestäubern Nahrung bieten und so die Biodiversität fördern.[4]
Erscheinungsbild der Pflanze
Blätter

Die Blätter von Kreuzblütlern sind meist wechselständig am Stängel angeordnet (oder in einer Grundrosette), ohne Nebenblätter, oft behaart (wichtiges Bestimmungsmerkmal) und können ungeteilt oder gefiedert sein. Sie sitzen direkt am Stängel oder haben einen Stiel und kommen in vielen Formen vor, von ganzrandig bis zusammengesetzt.[2] Die Blätter sind saftig oder sogar fleischig, nur in sehr hohen Lagen oder wenn stärkstes Licht vorherrscht formen sie zum feinzipfeligen Fiederblatt.[5] Beispielsweise hat die gewöhnliche Besenrauke (Descurainia sophia), auch Sophienrauke genannt, sehr feingegliederte Fiederblätter und ist in den Berggegenden Graubündens (Schweiz) bis in einer Höhenlage von 2400 Metern und im Tibet auf Höhenlagen von 3000 Metern zu finden.[6]
Blüte

Die Blüte von Kreuzblütlern ist vierzählig, mit vier freien, kreuzförmig angeordneten Blütenblättern, vier Kelchblättern und sechs Staubblättern in zwei Kreisen (zwei kurze außen, vier lange innen). Das bedeutet, dass die Blüten der Kreuzblütengewächse disymmetrisch sind, da sie nur zwei Symmetrieebenen haben, eine in der Medianebene und eine in der Transversalebene. Der Fruchtknoten ist oberständig und wird durch eine falsche Scheidewand in zwei Fächer geteilt. Die Blüten können gelb, weiß, rosa oder violett sein.[2][7] Die Blüten sind sehr einfach gebaut. Das Aufblühen zeigt noch keine endgültige Gestalt, da der Blütenstand kräftig weiterwächst. Er bringt immer neue Blüten hervor. Die einzelnen Blüten leben sich schnell aus und gehen gleich ins Fruchtstadium über.[8]
Früchte und Samen
Die typische Frucht bei Kreuzblütlern ist die Schote (eine lange Kapsel) oder das Schötchen (wenn kürzer), die sich zweiklappig entlang einer mittigen, durchscheinenden Scheidewand (Replum) öffnet. Üblicherweise öffnen sich die Schoten bei Fruchtreife von oben nach unten. Die Samen enthalten einen ölhaltigen Keimling.[9] Bei den Kreuzblütlern kommt erst in der Fruchtbildung das individualisierte Wesen hervor, während der systematisierte Botaniker bei anderen Pflanzen schon bei der Blütenbildung die Art erkennen kann.[5]
Wuchs
Kreuzblütler wachsen meist krautig, ein- bis mehrjährig, aber auch verholzende Sträucher oder Lianen kommen vor. Viele Arten bilden Wurzeln (wie Knollen oder Pfahlwurzeln) und sind oft mit borstigen Haaren (Trichomen) besetzt. Ihr Wuchs variiert von kleinen Wildkräutern (Hirtentäschel) bis zu hohen Pflanzen (Raps, Nachtviolen).[10][11]
Verbreitung

Die große Familie der Kreuzblütler ist „kosmopolitisch“, also weltweit zu finden. Sie haben ihren Schwerpunkt aber in den gemäßigten Zonen der Nordhalbkugel, besonders im Mittelmeergebiet und in Zentralasien. Sie wachsen wild oder kultiviert in vielfältigen Habitaten, von Äckern und Wegen, wie das Hirteltäschelkraut oder an wasserreichen Stellen, wie die Brunnenkresse oder über Wiesen und Waldsäume bis zu Küsten, wo sich der Meerkohl findet. Viele wichtige Gemüsepflanzen wie Kohl, Raps, Radieschen, Senf usw. gehören dazu. Als Kultur- und Zierpflanzen in den Gärten sind sie durch den Menschen weltweit verbreitet.[12] Sie können Wuchsorte wählen, die „anderen Pflanzenleben Feind sind“. Magere Dürrwiesen oder Steppen, Geröll in der Bergwelt, Hochgebirge oder sogar Orte, „wo das lebenshemmende Salz des Meeresstrandes“ ist, wie beispielsweise beim Löffelkraut. Die Cruciferen sind jeder Form von Erdenverhältnissen gewachsen.[8] Beispielsweise kann Lepidium latifolium, bekannt als Pfefferkraut, auf einer Höhe 2500 bis 4500 m in der transhimalayischen Region in Ladakh problemlos wachsen.[13] Etwas scheuen sie jedoch, das sind die tropischen Verhältnisse, wo bereits schon von Natur her „mächtiges Aufwuchern vorhanden ist“. Beispielsweise hat man im Senegal im tropischen Süden unter den Blütenpflanzen nur 1 % Kreuzblütler gefunden, während in Spitzbergen, einer Inselgruppe im Nordatlantik, die Cruziferen mit 19 % vertreten sind.[5]
Nutzung
Für den Menschen haben Kreuzblütergewächse eine große Bedeutung. Wichtige Gemüsesorten, Gewürzpflanzen, aber auch Gründüngungs-, Futter- und Ölpflanzen zählen zur Pflanzenfamilie. Bewohner Nordeuropas kultivierten der Auswertung von Ausgrabungen zufolge bereits im Jahre 8000 v. Chr. den sogenannten Urkohl. Alle hierzulande bekannten Gemüsekohlsorten entstammen diesem mehr flach erscheinenden Urkohl. Durch gezielte Züchtung bestimmter Pflanzenteile sind die anderen Gemüsekohlarten entstanden und werden Brassica oleracea benannt.[14] Erwähnenswert innerhalb der Gemüsesorten ist auch die Gattung Raphanus, zu der der Rettich (Raphanus sativus) und als Variante die Radieschen zählen. Diese zeichnen sich durch den scharfen Geschmack aus. Zur Gattung Brassica napus zählt der Raps. Er ist wegen seines schnellen und üppigen Hochwuchs und den ölhaltigen Samen bekannt.
Essbare Nutzpflanzen

Die essbaren Nutzpflanzen lassen sich nach Gattung, Art und Variation aufgliedern:
Gattung der Kohlarten (Brassica)
- Kopf-Gemüse
- Urkohl (flacher Kopf, erlebt eine Renaissance)
- Weisskohl (klassische Kopfkohlsorte)
- Blaukohl (klassische Kopfkohlsorte)
- Wirsing (gewellte Blätter)
- Blattgemüse
- Grünkohl / Federkohl / Braunkohl ( drei Namen je nach Ort anders benannt)
- Schwarzkohl (auch als Palmkohl oder "Nero di Toscana" bekannt)
- Collard Greens (in Amerika verbreiteter Markstamm Kohl)
- Kai-Lan (Chinesischer Brokkoli, bei dem vor allem die Blätter und Stängel genutzt werden)
- Blütengemüse
- Blumenkohl (die essbaren Teile sind die gestauchten Blütenstände)
- Romanesco (eine Variante des Blumenkohls mit türmchenförmigen Strukturen)
- Brokkoli (verwandt mit Blumenkohl, aber mit grünen, weicheren Knospen)
- Spross- und Stängelgemüse
- Kohlrabi (die oberirdisch verdickte Sprossachse)
- Rosenkohl (die kleinen "Köpfe" sind Seitensprossen oder Achselknospen)
- Salatgemüse
- Oftmals werden im Frühjahr Schnittsalate von den jungen Pflanzen der Brassica oleracea geerntet. Noch bevor diese auswachsen und die bekannten Sorten sich in ihrer Form zeigen werden das Grün oder die Stängel geschnitten und zur würzigen Verwendung in den Salat beigemischt oder sogar selbst als heilkräftiger Salat verzehrt.
Entsprechend der Auflistung wird ersichtlich, auf welche Teile der Pflanze man sich bei der Züchtungsarbeit von Ur- oder Wildkohl konzentrierte. War die Züchtung mit Fokus auf die Blüte, die Blätter oder auf den Stängel ausgerichtet, so sind dort durch Stauung auch die essbaren Gemüseanteile entstanden.[14]
Näheres zu den Heilwirkungen dieser Art (Brassica oleracea) siehe unter Heilwirkung des Gemüsekohls.
Gattung des Rübsenkohl (Brassica rapa)
- Chinakohl
- Pak Choi
- Speiserübe, Mairübe, Teltower Rübchen
Gattung des Raps/Steckrübe (Brassica napus)
- Raps
- Steckrüben
Gattung Rettiche (Raphanus)
- Garten Rettich (Raphanus sativus), Radieschen, schwarzer Rettich, Daikon (asiatischer Rettich)
Verschiedene Gewürz-Gattungen
- Meerrettich (Armoracia rusticana)
- Wasabi (Eutrema japonicum)
- Weißer Senf (Sinapis alba)
- Gartenkresse (Lepidium sativum)
Verschiedenen Gattungen der Blattsalate und Wildkräuter
- Rucola/Senfrauke (Eruca sativa)
- Brunnenkresse (Nasturtium officinale)
Nicht essbare Nutzpflanzen
Viele Zierpflanzen für Gärten entstammen der Familie der Kreuzblütler. Sie werden breit genutzt und sind aufgrund ihren kräftig leuchtenden Farben sehr geschätzt.[15]
Ein weiteres wesentliches Merkmal der Kreuzblütler ist die Besiedlung derjenigen Orte, wo sonst nichts anderes mehr wachsen würde. «Bis an die Grenzen des Lebensmöglichen sind sie Kämpfer der Sonne, des kosmischen Lebens» beschreibt Wilhelm Pelikan aus anthroposophischer Sicht den Nutzen dieser Pflanzen für Flora und Fauna des Planeten Erde.[5]
Etwa die Hälfte der Cruciferen sind sog. Unkräuter und somit nicht gern gesehen, da sie landwirtschaftliche Nutzung erschweren, wie beispielsweise die Acker-Schmalwand, das behaarte Schaumkraut, das Hirtentäschel, Ackertäschelkraut oder auch Wildsorten des Senfs. Auch gibt es Neophyten aus der Kreuzblütler Familie. Diese bereiten der Natur in Europa Sorge, da sie giftig sind und die heimische Flora verdrängen.[16]
Unkraut ist ein Begriff, den Wilhelm Pelikan aus anthroposophischer Sicht als „Unbegriff“ bezeichnet. Ein besserer Begriff sollte für diese Art von Pflanzen gefunden werden, der zutreffend das beschreibt, was auch einem der Grundprinzipien der Kreuzblütler entspricht. „Es sind besonders lebenskräftige, den schlechtesten Böden Gedeihen abzwingende, äusserst fruchtbare Pflanzen, also sehr vitale Kräuter. Ihre ganze Existenz ist auf trotzige Lebenshaltung gestellt.“[17]
Systematik und Verbreitung
Zur Systematik und Verbreitung, als auch vertiefender Information aller Kreuzblütler wird auf die Auflistung in Wikipedia und anderer Lexika verwiesen.
Heilwirkungen der Kreuzblütler
Allgemein
Zu den Heilpflanzen der Kreuzblütler zählen im umfassenden Sinne alle Gemüsesorten, als auch Gewürze. Davon erwähnt Wilhelm Pelikan aus anthroposophischer Sicht acht Kreuzblütler, deren Substanzen in der anthroposophischen Medizin direkt als Heilpflanzen eingesetzt werden. Dies sind: Der Meerrettich, die Brunnenkresse, das Löffelkraut, das Hirtentäschel, das Hungerblümchen, das Wiesenschaumkraut, der Bauernsenf und der Goldlack.[18]
Da grundsätzlich alle Ernährungspflanzen der Kreuzblütler eine Heilwirkung haben, die weiter unten detailliert beschrieben wird, sind alle Gemüsesorten, die sich durch Zucht entwickelt haben erwähnenswert. Sie tragen als Kulturpflanzen durch ihre ernährungswichtige Funktion dem bekannten Zitat von Hippokrates von Kos, der 400 Jahre v. Chr. lebte, Rechnung:
- „Lass die Nahrung deine Medizin sein und die Medizin deine Nahrung.“
Nicht nur in der Naturheilkunde wird vom Heilungswert der Kreuzblütler gesprochen, auch wissenschaftliche Forschung belegt verschiedene Substanzen, die bei Erkrankungen gesundheitlich zum Vorteil gereichen.[19]
Inhaltsstoffe der essbaren Pflanzen mit ihrer Heilwirkung
Senfölglykoside
Als wesentliche Inhaltsstoffe sind die Schwefelölverbindungen zu benennen, die als Glucosinolate (Senfölglykoside) bezeichnet werden und deren Abbauprodukte wie Sulforaphan. Diese Senfölglykoside, die in allen Kreuzblütlern in verschiedenen Formen enthalten sind, werden wissenschaftlich als sog. sekundäre Pflanzenstoffe bezeichnet. Es sind Pflanzenstoffe, die nicht primär dem Wachstum dienen, wie es bei Proteinen, Kohlenhydraten oder Fetten der Fall ist. Es sind Substanzen, die in den Pflanzen Schutzfunktionen innehaben; beispielsweise zum Schutz vor Fressfeinden oder Fäulniserregern, als auch anderen Krankheitserregern. Bei den Kohlgewächsen ist es vornehmlich der leicht herbe, bittere oder pikante, scharfe Geschmack oder auch der stechende Geruch. Dieser kommt jedoch nicht vom Glykosid selbst, sondern vom hydrolisierten Senföl, dass beim Verletzen der Zellwand durch die hinzukommende Myrosinase entsteht. Myrosinase ist ein Enzym, das räumlich getrennt in der Pflanzenzelle gelagert ist und erst bei einem Verletzungsprozess hervor tritt. Dadurch werden die ätherischen Senföle freigesetzt und sind bioaktiv, was dann den spezifisch bekannten Geruch, wie beispielsweise beim Meerrettich hervorbringt.[20]
Beim Menschen wirken diese freigesetzten Senföle antibakteriell und antiviral. Sie können das Wachstum von Bakterien und Pilzen hemmen. Ihnen werden auch antientzündliche Fähigkeiten zugeschrieben. Sie helfen bei akuten Entzündungen und bei der Reduktion von bereits chronischen Entzündungsprozessen.[21] Sie schützen außerdem vor Gefäßerkrankungen.[22]
Es gibt mehr als 80 verschiedene Senfölglykoside. Die am meisten bekannten Senfölglykoside sind.[23][24]
- Glucobrassin (bei den meisten Kohlarten in unterschiedlicher Konzentration)
- Glucoraphanin (in hoher Konzentration in den Sprossen von Brokkoli)
- Gluconapin (Hauptbestandteil von den Senfölglykosiden im Raps)
- Sinalbin (gibt dem weißen Senf seine Schärfe)
- Sinigrin (vor allem im Meerrettich)
Senfölglykoside finden sich kaum in anderen Pflanzenfamilien. Während bei anderen Pflanzenfamilien beispielsweise die Bitterstoffe als wesentliche chemische Abwehrmechanismen fungieren (Solanin bei den Nachtschattengewächsen), um Herbivore wie Insekten, Schnecken oder Säugetiere fernzuhalten,[25] ist bei den Kreuzblütlern die Freisetzung der stechenden Scharfstoffe (Senföle) der hauptsächliche Schutz vor Fressfeinden.[26]
Viele gesundheitliche Wirkungen der Kreuzblütler werden in den Substanzen gesehen, die man als sekundäre Pflanzenstoffe bezeichnet. Im einfachen Sinne zusammengefasst, ist all das was der Pflanze gegen Fäulniserreger, Fressfeinde oder andere Bakterien hilft, auch das was für den menschlichen Körper gesundheitliche Wirkungen bringt. Vornehmlich sind es die Senfölglykoside mit ihrem Schwefelanteil, die man durch Schneiden der Pflanzen und der Hinzugabe von Essig oder Zitrone bei Rohkost vornehmlich aktiviert.[27]
Kreuzblütler enthalten viel Vitamin C

Vitamin C wird als ein Multitalent unter den Nährstoffen bezeichnet, welches unser Körper unbedingt benötigt. Es stärkt das Immunsystem, fördert die Entgiftung, beschleunigt die Wundheilung und fungiert als potentes Antioxidans. Überdies spielt Vitamin C eine Schlüsselrolle bei der Synthese von Kollagen, unterstützt die Aufnahme von Eisen und ist wichtig für ein gesundes Nervensystem. Dieses wasserlösliche Vitamin senkt Cholesterin und Histamin, kann bestimmte Allergien sowie Asthma und Bluthochdruck lindern und unterstützt die Produktion von Hormonen und Neurotransmittern. Vitamin C wird demnach für Wachstum und Reparatur in fast allen Teilen des Körpers benötigt und es wird ihm eine schützende Wirkung gegen Herz-Kreislauf-Erkrankungen zugeschrieben, da es die Blutgefäße stärkt.[28]
Generell gelten Zitrusfrüchte als die klassischen Hauptlieferanten von Vitamin C. Was seltener bekannt ist, ist der hohe Gehalt von Vitamin C bei den Kreuzblütlern. Kohl beispielsweise enthält mehr Vitamin C auf 100 Gramm als Orangen.[29]
Sogleich stellt sich die Frage, warum die Kreuzblütler so reich an Vitamin C sind. Dies hat aus wissenschaftlicher Sicht mit den Senfölglykosiden zu tun. Vitamin C ist ein Co-Faktor für die Myrosinase, das Enzym, das die Senföle zur Entfaltung freisetzt. Ein hoher Gehalt an Senfölglykoside benötigt auch eine größere Menge an Vitamin C. Vitamin C, als wasserlösliches Vitamin befindet sich im Zellplasma und ist damit ebenfalls getrennt gespeichert von der Myrosinase. Beim Kauen oder Zerstören der Zellstruktur finden alle drei Substanzen (Senfölglykoside, Myrosinase und Vitamin C) zusammen und es entstehen die typischen scharfen flüchtigen Senföle.[30]
Kreuzblütler enthalten viel Vitamin K 1
Vitamin K ist ein für die Blutgerinnung, als auch für die Knochengesundheit wichtiges Vitamin.[31] In allen grünen Kohlarten, Weißkohl, Brokkoli und Rosenkohl findet sich viel Vitamin K, da dieses Vitamin in einem Zusammenhang mit der Photosynthese steht.[32]
Die Rolle des Schwefels in den Senfölglykosiden
Der in den Senfölglykoside enthaltene Schwefel ist für den Eiweißstoffwechsel der Pflanze von Bedeutung. Jede Pflanze benötigt den Mineralstoff Schwefel zum Wachstum, so wie auch für den Körper des Menschen Schwefel essentiell ist. Im Menschen steht der Gehalt an Schwefel auf Platz Nr. 3. Zu den schwefelhaltigen Aminosäuren des Menschen zählen Methionin, Cystein, Cystin, Homocystein, Homocystin und Taurin. Methionin kann der Körper nicht selbst produzieren und wird daher als essentielle Aminosäure bezeichnet. Der Mensch ist darauf angewiesen Methionin über Nahrungsmittel aufzunehmen. Bei Pflanzen sind es die Aminosäuren Methionin und Cystein, die Schwefel enthalten, die die Pflanze selbst produziert und essenziell für den Eiweißstoffwechsel, die Enzymbildung, Vitamine und die allgemeine Pflanzenqualität sind; Schwefelmangel beeinträchtigt die Eiweißsynthese und Stickstoffverwertung. Pflanzen nehmen Schwefel hauptsächlich als Sulfat (SO₄²⁻) aus dem Boden auf und bauen ihn direkt in diese schwefelhaltigen Aminosäuren ein. Schwefel ist meist in den Vakuolen gespeichert.[33]
Für die Kreuzblütler dienen die Senfölglykoside nicht nur für den Schutz, sondern auch als Speicher für Schwefel. Bei ausreichender Schwefelversorgung können die Pflanzen sowohl die für das Wachstum notwendigen Stoffe bilden, als auch Senfölglykoside und diese in den Zellen speichern. Steht der Pflanze in der Wachstumsphase nicht ausreichend Schwefel zur Verfügung, so werden weiterhin die für das Wachstum wichtigen Stoffe gebildet, während die Pflanze die Produktion der Senfölglykoside zurückfährt.[34]
Für den Fall, dass weniger Schwefel vorhanden ist, als für den Eiweißstoffwechsel der Pflanze benötigt wird, belegen Studien, dass bei den Kreuzblütlern eine Rückverwertung des Schwefels aus den Senfölglykosiden stattfindet.[35][36]
Dieser Prozess, der als metabolischer Rückfluss bezeichnet wird ist erst seit 2020 als Forschungsergebnis bekannt geworden. Während meist auch wissenschaftliche Studien die Senfölglykoside als sog. „Senfölbomben“ gegen Feinde bezeichnen und ihnen vorwiegend die Funktion Feindesabwehr einräumen, unterstreichen neuere Studien die Umkehrfunktion als charakteristisches Merkmal der Kreuzblütler.[37]
Die Umkehr Funktion, also dass Senfölglykoside aus dem Speicherort genutzt werden, um bei Bedarf den Schwefel für die Eiweißproduktion und zum Aufrechterhalten des Pflanzenwachstums zur Verfügung zu haben, gewinnt in der Wissenschaft zunehmend an Interesse. Zum einen, um die Kreuzblütler besser zu verstehen, zum anderen aus Interessen der Ertragsoptimierung. Dies ergibt seit 2025 Anlass zu intensiver Forschung. Die gesundheitlichen Wirkungen dieses Umkehrprozesses sind bislang noch nicht erforscht worden.[13]
Nebst den Senfölglykosiden enthalten die Kreuzblütler weitere schwefelhaltige Substanzen. Es sind dies:
Zusammenfassung der Heilwirkungen
Unter dem Gedanken von Hippokrates „Lass die Nahrung deine Medizin sein“ bieten die der Region und Jahreszeit entsprechenden Gemüsesorten der Kreuzblütler reichlich und gut – auch schulmedizinisch anerkannt – Medizin für die Mahlzeiten. Es sind dies: die verschiedenen Senfölglykoside als auch andere Schwefelverbindungen, Vitamin C, Vitamin K sowie Folsäure. Brokkoli als Nahrungsmittel nimmt unter allen Kreuzblütlern diejenige Position ein, die zum einen am meisten erforscht ist und zum anderen die größte Menge an gesundheitsförderlichen Substanzen in sich trägt.[41] Auch dem Grünkohl wird sehr viel gesundheitsfördernde Wirkungen nachgesagt. Besonders der hohe Vitamin-C-Gehalt ist ein Kennzeichen des Grünkohls.[42] Erwähnenswert ist auch der Schwarzkohl, der entlang seines Stängels krautige, dicke und robuste Blätter hervorbringt, die winterbeständig sind.
Kreuzblütler als Überlebenskünstler
In den Kreuzblütlern ist eine große Überlebenskraft angelegt. Diese wird ersichtlich aus den Standorten, wo sie gedeihen können und den Jahreszeiten, wo sie als Wintergewächse problemlos überleben. Auch das schnelle Wachstum und die kräftige Konsistenz zeugen von starker Überlebenskraft.
Wachsen auf salzhaltigen Böden
Einzelne Arten wachsen in salzartigen Böden. Der Meerkohl (crambe maritima), der gern auch als Strandkohl bezeichnet wird, ist eine davon. Meerkohl kann sogar in unmittelbarer Nähe zum Meer gedeihen und ist äußerst tolerant gegenüber Versalzung. Er wird deshalb auch als Halophyt (Salzpflanze) bezeichnet. Er wächst wild entlang der Ost- und Nordseeküsten, an der Atlantikküste Westeuropas sowie am Schwarzen Meer und kann unter harten Lebensbedingungen gedeihen.[43]Auffallend sind die robusten grünen Blätter, zäh und widerstandsfähig ist die Pflanze in ihrer Erscheinung. Weitere Halophyten (Salzpflanzen) der Familie sind die Salzmiere (Honckenya peploides), das echte Löffelkraut (Cochlearia officinalis), als auch das Pfefferkraut (Lepidium latifolium). Das echte Löffelkraut besiedelte ursprünglich die Küstengegenden, wie auch salzhaltige Wiesen.
Ansiedlung und Überleben in Bergeshöhen
Eine extreme Umgebung für Pflanzen ist die Bergwelt. Es wachsen Kreuzblütler in Höhenlagen, wo andere Pflanzenfamilien nicht mehr gedeihen. Lepidium latifolium, das Pfefferkraut, das sowohl ein Halophyt ist (es wächst in Deutschland entlang den Autobahnen, die im Winter einer starken Salzstreuung ausgesetzt sind) ist eines davon. Es kommt in der kalten Zone von Ladakh, Indien vor. Es wächst geographisch in einer Höhe von 2500 m bis 4500 m über dem Meeresspiegel. In der Region Leh Ladadhk wird es als pflanzliches Nahrungsmittel verwendet. Ladakh, das auch als „ein Stück Land zwischen Himmel und Erde“ benannt wird, ist extremer Witterung ausgesetzt. Der jährliche Niederschlag ist außerordentlich niedrig (hauptsächlich Schneefall gefolgt von leichten Regenfällen) Hohe Windgeschwindigkeiten, sehr geringe Luftfeuchtigkeit (< 50 %), große Temperaturunterschiede zwischen Höchst- und Tiefsttemperaturen desselben Tages und eine zerklüftete Landschaft sind charakteristisch. Pfefferkraut wächst in einer unwirtlichen Umgebung mit Temperaturen von - 20 °C in der Nacht.[13]
Auch die in den europäischen Bergwelten heimischen Kreuzblütler Felsenblümchen, Resedablättriges Schaumkraut, Rundblättriges Täschelkraut und Alpen-Gänsekresse sind mit derselben Fähigkeit ausgestattet und gedeihen in unwirtlichen Gegenden.
-
Pfefferkraut
(Lepidium latifolium) -
Felsenblümchen
(Draba) -
Resedablättriges Schaumkraut
(Cardamine resedifolia)
Winterfestigkeit
Für viele Pflanzen tritt über Winter die Dormanz, eine Phase der Ruhe ein, in der das Wachstum stark verlangsamt oder vollständig eingestellt wird. Währenddessen beweisen viele Brassicaceae (Kreuzblütler) als winterharte Zwischenfrüchte ihre Stärke und Widerstandsfähigkeit.[44] Beispielsweise kann man Barabarakraut als ein unverwüstliches Gewürzkraut rund ums Jahr ernten. Die heimische Wildpflanze ist frosthart, wintergrün und sorgt außerhalb der Saison für frisches, würziges Grün – daher ihr zweiter Name: Winterkresse.[45]
Merkmale aus anthroposophischer Sicht
„Es sind ätherstarke, derbe, kerngesunde Gewächse. Ihr Ätherisches ist sehr kräftig. Sie opfern ihre Lebenskräfte keiner schönen Form, keiner Fülle edel duftender, wunderbar gestalteter, sich zum Hauptorgan des ganzen Wachstums machender Blüten auf, sie schenken nicht saftige wohlschmeckende Früchte. Im Leben trotzig da zu sein und sich künftiges Leben kräftig zu sichern, das genügt ihnen. Aus dieser Eigenart können sie wichtige Heilpflanzen werden.“[5]
„Ihre Lebensenergie kommt auch in den gegenüber anderen Pflanzen stark beschleunigten Lebensrhythmen zum Ausdruck. So keimt beispielsweise Ionopsidium acaule, das Stengellose Scheinveilchen binnen drei Tagen und öffnet schon nach vierzehn Tagen die ersten Blüten. Bei manch anderer Kreuzblütler ist es ähnlich.“[5]
Das Leben der Cruciferen sucht die starke Lichtgewalt, sei es in Steppe und Wüste oder in den langen Tagen des Nordens oder in den durchhellten Gebirgshöhen, wo Licht an den Gesteinen sich mehrfach reflektiert. „Jedoch bewahrt es sich die Schwell- und Triebkraft des wässrigen und entwickelt daraus seine ruppige Vitalität.“[5]
Zusammengefasst zeichnen sich Kreuzblütler dadurch aus, „dass sie an Wuchsorten existieren, dort sogar üppig und prächtig gedeihen, die dem normalen Pflanzenleben Feind sind, ihm Hindernisse entgegensetzen, es zum Stocken bringen oder gar lähmen.“[5]
Heilwirkungen aus geistiger Sicht
Es ist anzunehmen, dass Rudolf Steiner mit dem Begriff „schwefelartige, schwefelhaltige Öle“ die Substanz beschreibt, die in der Wissenschaft als Senfölglykosid oder ab 1960 mit Glucosinolat bezeichnet wird. Aus geistiger Sicht umschreibt Rudolf Steiner diese schwefelartigen, schwefelhaltigen Öle und ein wesentliches Prinzip der Kreuzblütlerfamilie anhand des Löffelkrautes und seiner Heilwirkung bei Skorbut:
- „Diese Pflanze nämlich hat schwefelartige, schwefelhaltige Öle in sich. Dadurch, daß sie schwefelhaltige Öle in sich hat, wirkt sie direkt in sich auf ihr Eiweiß durch den Schwefel. Nun ist der Schwefel im Mineralischen dasjenige, was auf das Eiweiß so wirkt, daß seine Kräfte, seine Bildungskräfte gefördert werden. Es wird eigentlich der eiweißbildende Prozeß, wenn er zu träge verläuft, durch den hinzugefügten Schwefelprozeß beschleunigt. […] Dadurch, daß das Löffelkraut auf gewissen Standorten wächst, dadurch, daß es in einer ganz bestimmten Weise in die Natur eingefügt ist, dadurch ist es dazu verurteilt, zu träge wirkende Eiweißprozesse zu bilden, und es wird durch einen wunderbaren Naturinstinkt der Ausgleich geschaffen durch die schwefelhaltigen Öle, die darinnen sind, die diesen träge wirkenden Eiweißprozessen entgegenkommen.“[46]
Rudolf Steiner differenziert weiters in diesem Vortrag, dass man bei zahlreichen Pflanzen Eiweißprozesse findet, die ebenso schnell sind wie beim Löffelkraut. Aber das sei nicht das Gleiche wie ein beschleunigter Eiweißprozess. Das Wesentliche sei das fortwährende Zusammenspiel von Trägheitsprinzip und Beschleunigungsprinzip. Diese Wechselwirkung ist von Bedeutung. Dies hilft gemäß Rudolf Steiner deshalb bei Skorbut, weil dort der Prozess ähnlich ist.
Einzelnachweise
- ↑ Brassicaceae. In: Science Direkt. Abgerufen am 14. Februar 2026.
- ↑ 2,0 2,1 2,2 2,3 2,4 Kreuzblütler. In: Baumschule Horstmann. Abgerufen am 14. Februar 2026.
- ↑ Das Purpurglöckchen – Zarte und filigrane Schönheit. In: pflanzeninfothek.de. Abgerufen am 14. Februar 2026.
- ↑ Warum sind Bienen und andere Bestäuber wichtig – und warum sind viele Arten bedroht? In: Umwelt im Unterricht. Artikel vom 15. Mai 2024, abgerufen am 14. Februar 2026.
- ↑ 5,0 5,1 5,2 5,3 5,4 5,5 5,6 5,7 Wilhelm Pelikan: Heilpflanzenkunde. Band 1. 4. Auflage. Philosophisch-anthroposophischer Verlag, Dornach 1980, ISBN 3-7235-0084-6, S. 131.
- ↑ Friedrich Markgraf: Familie Cruciferae. S. 114–116. In: Gustav Hegi: Illustrierte Flora von Mitteleuropa. 2. Auflage, Band IV, Teil 1, Verlag Carl Hanser, München 1958.
- ↑ Merkmale Kreuzblütler. In: Sofatutor.com. Abgerufen am 14. Februar 2026.
- ↑ 8,0 8,1 Wilhelm Pelikan: Heilpflanzenkunde. S. 132.
- ↑ Maron Riemann: Kreuzblütengewächse. In: Karlsruher Institut für Technologie (PDF). Abgerufen am 14. Februar 2026.
- ↑ Kreuzblütler, Kreuzblütengewächse, Brassicaceae – Steckbrief + Merkmale. In: Hortica. Abgerufen am 14. Februar 2026.
- ↑ Nachtviolen. In: Natura DB. Abgerufen am 14. Februar 2026.
- ↑ Brassicaceae. In: pflanzenforschung.de. Abgerufen am 14. Februar 2026.
- ↑ 13,0 13,1 13,2 Villayat Ali, Takeru Yoshimoto, Dhiraj Vyas, Akiko Maruyama-Nakashita: Impacts of Sulfur on Glucosinolate Metabolism: From Arabidopsis to Wild Brassicales. In: MDPI. Abgerufen am 26. Februar 2026 (englisch).
- ↑ 14,0 14,1 Felix Lill: Urkohl: Wie wir die Gene verändert haben. In: Plantura. Abgerufen am 14. Februar 2026.
- ↑ Plant families: Brassicaceae. In: GardenersWorld. Abgerufen am 14. Februar 2026 (englisch).
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- ↑ Wilhelm Pelikan: Heilpflanzenkunde. S. 140–147.
- ↑ Steffi Müller: Kreuzblütler – Wie Brokkoli und Co. die Gesundheit fördern. In: Zentrum der Gesundheit. Artikel vom 9. Januar 2026, abgerufen am 14. Februar 2026.
- ↑ Senfölglykosid. In: Chemie.de. Abgerufen am 14. Februar 2026.
- ↑ Glucosinolate: Der gesunde Biss in Kohlgemüse. In: Fachgesellschaft für Ernährungstherapie und Prävention (FET). Abgerufen am 14. Februar 2026.
- ↑ Kreuzblütler-Gemüse schützen auch vor Gefässerkrankungen. In: Rosenfluh. Abgerufen am 14. Februar 2026.
- ↑ Thorsten Purle: Senfölglykoside. In: kräuterbuch.de. Abgerufen am 14. Februar 2026.
- ↑ Senfölglykoside. In: Spektrum.de. Abgerufen am 14. Februar 2026.
- ↑ Glykoalkaloide entpuppen sich als Krebskiller. In: Onkologie Journal. Artikel vom 4. Januar 2022, abgerufen am 14. Februar 2026.
- ↑ Senfölglykoside. In: Pharma-Wiki. Abgerufen am 14. Februar 2026..
- ↑ Sekundäre Pflanzenstoffe, Teil 2. Welche wichtigen sekundären Pflanzenstoffe gibt es? In: A.Vogel. Abgerufen am 14. Februar 2026.
- ↑ Marieke Goethe: Vitamin C: Der unterschätzte Alleskönner. In: Women in Balance. Artikel vom 17. Dezember 2025, abgerufen am 14. Februar 2026.
- ↑ Dr. Johann Roch: In diesen Lebensmitteln steckt am meisten Vitamin C. In: Apotheken Umschau. Artikel vom 7. Mai 2024, abgerufen am 14. Februar 2026.
- ↑ Gunter Metz: Scharfmacher mit Profil. In: Pharmazeutische Zeitung. Artikel vom 30. Oktober 2000, abgerufen am 14. Februar 2026.
- ↑ Unterschätzt – Warum Vitamin K so wichtig ist. In: Vegavero. Abgerufen am 14. Februar 2026.
- ↑ Dr. Ananya Mandal, MD: Chemische Struktur von Vitamin K. In: Medical News. Artikel vom 21. März 2023, abgerufen am 14. Februar 2026..
- ↑ Schwefel (S). In: NutriNet. Artikel vom 1. Juli .2025, abgerufen am 14. Februar 2026.
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