Anandoham
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- „Welche Einblicke über die Natur gewähren die Spektralanalyse, die Entdeckung Röntgens, die Studien über das Alter des Menschengeschlechtes, die organische Entwickelungstheorie und anderes, auf dessen Anführung ich hier naturgemäß verzichte, da es mir nur darauf ankommt, auf diese Dinge hinzudeuten.
- Trotz aller dieser und manch anderer Errungenschaften, zum Beispiel auf dem Gebiete der Kunst, kann aber der tiefer blickende Mensch gegenwärtig doch nicht recht froh über den Bildungsinhalt der Zeit werden. Unsere höchsten geistigen Bedürfnisse verlangen nach etwas, was die Zeit nur in spärlichem Maße gibt.
- Im Sinne Goethes kann man von der Bildung sagen, daß sie durch die reinste Kultur zur höchsten Glückseligkeit führen müsse. Unsere Bildung führt zu dieser Glückseligkeit nicht. – Sie läßt die feinsten Geister im Stich, wenn diese die Befriedigung der intimsten Bedürfnisse ihres Gemütes suchen.“[1]
Swami Sivananda über Ananda:
- „Menschen, denen kein äußerst scharfsinniger und reiner Verstand, kühnes Verstehen und ausdauernder Wisse zu eigen ist, werden vom Studium der Shastras keinen Nutzen ziehen. Ein Bad im Ganges, Askese und eine Pilgerreise reinigen nur das Herz, aber sie helfen nicht dabei, direkt den unbefleckten Thron Brahmas zu erreichen. Es geschieht nur unter größter persönlicher Anstrengung sowie dem Ausrichten des Geistes auf das Höchste Selbst und mittels ununterbrochener, langewährender Meditation, dass man die höchste Wonne erreichen kann.“[2]
Melodie des Mantras Anandoham:

Einzelnachweise
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