Bhakti

Gemälde von Piet Mondriaan (1872–1944)
Bhakti bedeutet Hingabe, Liebe, Verehrung und beschreibt die spirituelle Form der liebevollen Verehrung zu einem persönlichen Gott, zu einer universalen Kraft, zu einem Lehrer, zu einem universalen Gedanken, einer Naturerscheinung oder einem irdischen Phänomen.[1]
Eine der frühesten Erwähnungen des Konzepts findet sich in den frühen buddhistischen Theragatha („Verse der Ältesten“) durch den Begriff bhatti. Frühe Texte wie die Shvetashvatara Upanishad und die Bhagavad Gita beschreiben Bhakti im Sinne von Kontemplation Gottes als eine Form des Yoga. Die Bhakti-Bewegung, die von den tamilischen Alvars und Nayanars begründet wurde, entwickelte sich in der zweiten Hälfte des 1. Jahrtausends n. Chr. und beeinflusste auch andere Religionen wie Sufismus, Islam, Buddhismus und andere. Bhakti als religiöse Form der liebevollen Hingabe kann deshalb nicht allein auf Indien beschränkt gesehen werden.
Für die spirituelle Entwicklung ist Bhakti auch in der gegenwärtigen Zeit eine wichtige Disziplin.
Etymologie
Bhakti (Sanskrit भक्ति, IAST bhakti, Pali bhatti) ist ein in den indischen Religionen verbreiteter Begriff, der Zuneigung, Hingabe, Vertrauen, Verehrung, Anbetung, Frömmigkeit, Glauben oder Liebe bedeutet.[2] Das Sanskritwort bhakti leitet sich ab von den Verbwurzeln bhaj- „verehren, sich zuwenden, sich hingeben“ oder bhañj- „brechen“.[3]
Die Bedeutung des Begriffs Bhakti ist analog zu Kama, aber nicht identisch. Kama (Sanskrit काम, IAST kāma), wörtlich „Wunsch, Verlangen, Begierde“[4] bezeichnet eine emotionale Verbundenheit, mitunter verbunden mit sinnlicher Hingabe und erotischer Liebe. Bhakti hingegen ist spirituell: eine Liebe und Hingabe an religiöse Konzepte oder Prinzipien, die sowohl Emotionen als auch den Verstand einbezieht. Karen Pechelis erklärt, dass Bhakti nicht als unkritische Emotion, sondern als engagierte Hingabe verstanden werden sollte.[5]
Jemand, der Bhakti praktiziert, wird Bhakta (Sanskrit भक्त, IAST bhakta), deutsch „Gottesverehrer, Gottergebener“, genannt.
Bedeutung in verschiedenen Traditionen
Vedische Literatur
Bhakti hat in der vedischen Sanskrit-Literatur die allgemeine Bedeutung von „gegenseitiger Zuneigung, Hingabe, Verehrung“, wie sie in menschlichen Beziehungen, meist zwischen Geliebten, Freunden, König und Untertanen oder Eltern und Kindern vorkommt.[6] Er kann sich auf die Verehrung eines spirituellen Lehrers (Guru) als Guru-Bhakti[7] oder auf einen persönlichen Gott, Saguna (Sanskrit सगुण, IAST saguṇa, „mit Eigenschaften“) oder auf eine formlose Spiritualität, Nirguna (Sanskrit निर्गुण, IAST nirguṇa, „ohne Eigenschaften“) beziehen.[8]
Buddhistische Literatur
Laut dem srilankischen buddhistischen Gelehrten Sanath Nanayakkara beschreiben die Begriffe wie „Hingabe“, „Glaube“ oder „hingebungsvoller Glaube“ zwar bestimmte Aspekte von Bhakti, doch ist die Bedeutung viel umfassender. Das Konzept beinhaltet ein tiefes Gefühl der Zuneigung und Verbundenheit, jedoch kein Verlangen, denn „Verlangen ist egoistisch, Zuneigung ist selbstlos“. Einige Gelehrte, so Nanayakkara, assoziieren es mit Shraddha (Sanskrit श्रद्धा, IAST śraddhā, Pali saddhā), was „Glaube, Vertrauen“ oder „Zuversicht“ bedeutet. Bhakti kann jedoch sowohl einen Zweck an sich als auch einen Weg zu spiritueller Weisheit bezeichnen.[9]
Hinduistische Literatur

Loknath Tempel (Bangladesch)
Im Hinduismus bezeichnet Bhakti einen von mehreren alternativen spirituellen Wegen zu Moksha (Sanskrit मोक्ष, IAST mokṣa, „Befreiung, Freiheit, Erlösung“) und wird als Bhakti-Marga oder Bhakti-Yoga bezeichnet. Die anderen Wege sind Jnana-Marga (Yogaweg des Wissens), Karma-Marga (Yogaweg der Taten) und Raja-Marga (Weg der Kontemplation und Meditation).[10]
Bhakti ist ein wichtiger Begriff im Sikhismus und Hinduismus. Beide Religionen teilen zahlreiche Konzepte und zentrale spirituelle Ideen, doch die Nirguni-Bhakti (Hingabe an das Göttliche ohne Attribute) ist im Sikhismus von besonderer Bedeutung. Im Hinduismus gibt es weiterhin vielfältige Vorstellungen, wobei sowohl Saguni- als auch Nirguni-Bhakti (Hingabe an das Göttliche mit oder ohne Attribute) oder alternative Wege zur Spiritualität zu den Optionen gehören, die Hindus zur Wahl stehen.[11]
Zeitgenössische Wissenschaft
Moderne Wissenschaftler halten „Hingabe“ jedoch für eine irreführende und unvollständige Übersetzung von Bhakti. Viele zeitgenössische Gelehrte haben diese Terminologie in Frage gestellt und die meisten sehen den Begriff Bhakti heute als eine der verschiedenen spirituellen Perspektiven, die aus der Auseinandersetzung mit dem vedischen Kontext und der hinduistischen Lebensweise hervorgegangen sind. Bhakti ist in den indischen Religionen keine rituelle Verehrung eines Gottes oder einer Religion, sondern die Teilhabe an einem Weg, der Verhalten, Ethik, Sitten und Spiritualität umfasst. Dazu gehört unter anderem die Verfeinerung des Geisteszustandes, die Gotteserkenntnis, die Teilhabe an Gott und die Verinnerlichung Gottes. Zunehmend erscheint in der wissenschaftlichen Literatur anstelle von „Verehrung“ der Begriff „Teilhabe“ als Erläuterung für Bhakti.[12]
Geisteswissenschaftliche Forschung

Der „Lieblingsjünger“ Johannes,[13] dessen Leben von Hingabe an Jesus Christus geprägt war, ruht an der Brust seines Herrn; gegenüber sitzt das Gegenbild, der Verräter Judas mit dem Geldbeutel
Eine Aussage aus geisteswissenschaftlicher Forschung zu Bhakti gibt Heinz Grill (* 1960), der Begründer des Schulungsweges Neuer Yogawille. Er sieht Bhakti als ein großes Mysterium. Bhakti ist ein höchster Weltenwille, der zu einer bestimmten Zeit, bei ausdauernder Wahrheitssuche dem Menschen aus den geistigen Welten entgegenkommt:
- „Die Hingabe trägt ebenso wie die Erkenntnis eine innere Verschlüsselung, sodass sie in ihrem wahren Gehalt und integralen Sinn nicht verstanden werden kann. […]
- Die Richtlinien des dharma, wie sie im Osten mit vielen Büchern aufgestellt sind, erbaut die Ethik der Gesellschaft. Wenn es jedoch um ein geistiges Werden geht, so lässt sich dieses nicht durch Richtlinien allein definieren, denn wenn der Lebensauftrag, der höchste schöpferische Yoga, beim Menschen einmal wirklich in die Ernsthaftigkeit seines Vollzuges kommt, wie es beispielsweise bei Arjuna der Fall war, dann ist das Wesentliche, dass sich das Bewusstsein dem Geheimnis des bhakti in der Weltenschöpfung gewahr wird, denn es ist ein höchster Weltenwille und eine innerste Feuerkraft mit einer unverfehlbaren Wirklichkeit. […]
- Nicht die Hinwendung zu einem erdachten, abstrakten Ideal wird die letzte Gültigkeit besitzen, sondern die Leistung der Wahrheitssuche in allem, und diese erwacht, indem der Übende das Selbst wie den Vater, die Mutter und den Ahnherrn dieser Welt erkennt (IX/17), denn die Lust und Freude an der Verwirklichung gewinnen ihre Maße von diesen geheimnisvollen Schöpfungswirklichkeiten, die dem Willen wie ein geistiges Schloss zugrunde liegen.“[14]
Damit dieses geistige Wirken eintreten kann und den Menschen aus seinen bisherigen persönlichen Anlagen erhebt, ist eine umfassende Selbsterziehung und Wahrheitssuche notwendig. Wie Heinz Grill folgend beschreibt, wird das Denken, das Empfinden und der Wille auf eine polaritätsfreie Wirklichkeit ausgerichtet und von dort bis in den Willen hinein durchgeistigt. Der Mensch erlebt sich geeint mit der irdischen und geistigen Welt:
- „Es ist ein Denken, das sich authentisch mit dem Geiste verbindet und aus dem Geiste bis hinein in den Willen erfüllt. Es ist ein höchstes geeintes Beziehungsfühlen im Lichte der Beschauung, unabhängig von Mein und Dein, in der polaritätsfreien Wirklichkeit der Universalität selbst. Das ganze Empfinden richtet sich zur Welt und gleichzeitig über sie hinaus und es richtet sich dadurch unmittelbar in dieses werdende, bevorstehende, geistige Leben hinein. Jener, der diese Wahrheit durch Studium, Geduld, Selbstanalyse, Disziplin, Übung und Verehrung in der Meditation erreicht hat, von dem darf man ohne Übertreibung sagen, dass er geeint ist […].“[15]
Rudolf Steiner (1861–1925), der Begründer der Anthroposophie, erwähnt ebenfalls aus geistiger Sicht, dass die Hingabe auf dem Weg der Entwicklung der Seele hin zur Inspiration nötig ist:
- „Die Früchte, die der Mensch aus solch unermeßlicher Steigerung der Hingabe und der Aufmerksamkeit schöpft, sind eben, daß er sein geistig-seelisches Leben heraussondert aus dem Physisch-Leiblichen. […] Wir tauchen unter in das Wesen der Dinge; wir hören ihr inneres Weben. Was Pythagoras die Sphärenmusik genannt hat, ist etwas, was der Geistesforscher wirklich erreichen kann. Er taucht unter in die Dinge und Wesen der geistigen Welt und hört, aber hört, indem er ausspricht. Ein sprechendes Hören, ein hörendes Sprechen im Untertauchen in das Wesen der Dinge ist das, was man erlebt. Die wahre Inspiration ist es, die sich also ergibt.“[16]
Geschichte des Hindu-Bhakti
Die Upanishaden
Der letzte der drei Epilogverse (6,23) der Shvetashvatara Upanishad, die in das 1. Jahrtausend v. Chr. datiert wird, verwendet das Wort Bhakti wie folgt:
yasya deve parā bhaktiḥ yathā deve tathā gurau
tasyaite kathitā hyarthāḥ prakāśante mahātmanaḥ [17]
„Nur in einem Menschen, der die tiefste Liebe zu Gott hat und der die gleiche Liebe zu seinem Lehrer zeigt wie zu Gott,
leuchten diese Punkte, die vom Edlen (Mahatma) erklärt wurden, hervor.“
Dieser Vers zählt zu den frühesten Belegen für das Wort Bhakti in der altindischen Literatur und wurde mit „Gottesliebe“ übersetzt.[18] Gelehrte diskutieren, ob diese Formulierung authentisch ist oder eine spätere Einfügung in die Upanishad darstellt und ob die Begriffe „Bhakti“ und „Deva“ in diesem alten Text dieselbe Bedeutung hatten wie heute. Max Müller führt aus, dass das Wort Bhakti in dieser Upanishad nur einmal vorkommt, und zwar im letzten Vers des Epilogs. Es könnte sich um eine spätere Hinzufügung handeln und muss nicht theistisch sein, da das Wort erst viel später in den Sandilya-Sutras verwendet wurde.[19] Grierson und Carus weisen darauf hin, dass der erste Epilogvers 6.21 der Shvetashvatara-Upanishad ebenfalls durch die Verwendung des Wortes Deva Prasada (देवप्रसाद, Gnade oder Gabe Gottes) bemerkenswert ist, fügen aber hinzu, dass Deva im Epilog der Shvetashvatara-Upanishad sich auf „pantheistisches Brahman“ bezieht und die abschließende Danksagung an den Weisen Shvetashvatara in Vers 6.21 „Gabe oder Gnade seiner Seele“ bedeuten kann.[20]
Nachvedische Bewegung
In der Forschung herrscht Konsens darüber, dass Bhakti eine nachvedische Bewegung ist, die sich vorwiegend während der Zeit der hinduistischen Epen und Puranas in der indischen Geschichte (spätes 1. Jahrtausend v. Chr. – frühes 1. Jahrtausend n. Chr.) entwickelte.[21]
Die Bhagavad Gita ist der erste Text, der das Wort Bhakti explizit zur Bezeichnung eines religiösen Weges verwendet, und zwar als Begriff für einen von drei möglichen religiösen Ansätzen oder Yogas (d. h. Bhakti-Yoga).[22]
Das Bhagavata Purana (das sich auf Krishna-Bhakti konzentriert) entwickelt diesen Gedanken ausführlicher,[23] während die Shvetashvatara Upanishad Belege für Guru-Bhakti (Hingabe an den spirituellen Lehrer) liefert.[24]
Bhakti-Bewegung
Die Bhakti-Bewegung war eine rasante Entwicklung des Bhakti-Glaubens, die im späten 1. Jahrtausend n. Chr. in Tamil Nadu in Südindien mit den Shaiva Nayanars und den Vaishnava Alvars ihren Anfang nahm. Ihre Ideen und Praktiken inspirierten die Bhakti-Dichtung und Bhakti-Verehrung in ganz Indien vom 12. bis zum 18. Jahrhundert n. Chr. Die Alvars („die in Gott Versunkenen“) waren Vaishnava-Dichterheilige, die von Tempel zu Tempel wanderten und Vishnu priesen. Sie priesen die göttlichen Wohnstätten Vishnus und bekehrten viele Menschen zum Vishnuismus.[25]
Wie die Alvars waren auch die Shaiva-Nayanar-Dichter einflussreich. Das Tirumurai, eine Sammlung von Hymnen von 63 Nayanar-Dichtern, ist in Südindien noch immer von großer Bedeutung. Hymnen von drei der bedeutendsten Dichter, Appar (7. Jahrhundert n. Chr.), Campantar (7. Jahrhundert) und Sundarar (9. Jahrhundert), wurden im Tevaram, den ersten Bänden des Tirumurai, zusammengefasst. Der nomadische Lebensstil der Dichter trug zur Entstehung von Tempeln und Pilgerstätten bei und förderte die Verehrung Shivas. Frühe tamilische Shiva-Bhakti-Dichter zitierten den Krishna Yajurveda.[26] Die Alvars und Nayanars spielten eine entscheidende Rolle bei der Verbreitung der Bhakti-Tradition. Die Erwähnung südindischer Alvar-Heiliger im Bhagavata Purana sowie dessen Betonung von Bhakti haben viele Gelehrte zu der Annahme geführt, dass es südindischen Ursprungs ist. Einige Gelehrte bezweifeln jedoch, ob diese Indizien die Möglichkeit ausschließen, dass die Bhakti-Bewegung parallele Entwicklungen in anderen Teilen Indiens durchlaufen hat.[27]
Gelehrte geben an, dass die Bhakti-Bewegung, die sich auf Vishnu, Shiva, Shakti und andere Gottheiten konzentrierte und sich in Indien entwickelte und ausbreitete, eine Reaktion auf die Ankunft des Islams in Indien um das 8. Jahrhundert n. Chr. und die darauffolgende religiöse Gewalt war. Diese Ansicht wird von anderen Gelehrten bestritten.[28]

Die Bhakti-Bewegung erfasste ab dem 15. Jahrhundert Ost- und Nordindien und erreichte ihren Höhepunkt zwischen dem 15. und 17. Jahrhundert n. Chr. Laut Patton Burchett waren die vier Hauptmerkmale dieser frühneuzeitlichen Bhakti-Bewegung in Nordindien:
- „Diese Gemeinschaften einte vor allem ein besonderer Fokus auf die persönliche Hingabe an das Göttliche, im Gegensatz zu anderen traditionellen Säulen indischer Religiosität wie Wissen, Ritualen oder der Praxis von Yoga oder Askese. Diese Hingabe fand im Kontext einer innigen, liebevollen Beziehung zum Göttlichen statt, in der Kaste, Klasse oder Geschlecht üblicherweise keine Rolle spielten. Diese bhakti fand ihren charakteristischsten Ausdruck in (a) der spirituellen Gemeinschaft (satsang) mit anderen Anhängern (bhaktas), (b) dem Gesang, (c) der Ausdrucksform leidenschaftlicher Liebe (śṛṅgāra/mādhurya) oder schmerzhafter Trennung (viraha) und (d) der Erinnerung an den Namen Gottes – in Meditation, Rezitation, Gesang und Rezitation. Zweitens ähnelten sich diese neuen Andachtsgemeinschaften im Mogulreich in der Produktion und Aufführung von Andachtswerken in den jeweiligen Volkssprachen, die an die Taten Gottes (insbesondere Kṛṣṇas und Rāmas) und vorbildlicher bhaktas erinnerten. Drittens war in all diesen Gemeinschaften die Aufführung und Sammlung von Liedern, die berühmten bhakti-Dichterheiligen wie Kabīr, Raidās und Sūrdās zugeschrieben werden, von Bedeutung. Schließlich artikulierten die meisten bhakti-Autoren und Sekten im frühneuzeitlichen Nordindien trotz ihrer vielen Unterschiede eine Andachtsempfindung, die sich von bestimmten tantrischen Religiositätsparadigmen unterschied und ihnen oft explizit entgegengesetzt war.“[29]
Die Bhakti-Dichtung und ihre Ideen beeinflussten viele Aspekte der hinduistischen Kultur, sowohl religiöse als auch weltliche, und wurden zu einem integralen Bestandteil der indischen Gesellschaft.[25] Heilige wie Mirabai, Surdas und Narsinh Mehta komponierten zahlreiche Bhajans, die für viele einen Weg zur Bhakti ebneten und bis heute weltweit gesungen werden. Der Heilige der Neuzeit, Shri Devendra Ghia (Kaka), hat etwa 10.000 Hymnen verfasst. Diese Hymnen handeln von Bhakti, Wissen, Hingabe, Glauben, Selbstreflexion und Ehrlichkeit.[30]
Die Bewegung wurde traditionell als einflussreiche soziale Reform im Hinduismus betrachtet und bot einen individuellen, alternativen Weg zur Spiritualität, unabhängig von Kaste oder Geschlecht. Postmoderne Wissenschaftler stellen diese traditionelle Sichtweise in Frage und bezweifeln, ob die Bhakti-Bewegung jemals eine soziale Reform oder gar eine Rebellion war. Sie argumentieren, dass die Bhakti-Bewegung eine Wiederbelebung, Überarbeitung und Rekontextualisierung alter vedischer Traditionen darstellte.[31]
Im Westen wurde die Hare-Krishna-Bewegung sehr bekannt. Der hinduistische Lehrer A. C. Bhativedanta Prabhupada gründete 1966 in New York die ISKCON. Diese Organisation hatte großen Einfluss auf den Hardcore Punk, der Straight-Edge-Bewegung und auf die Popkultur. In einigen Songs wie auch in dem Musical Hair ist das Hare-Krishna-Mantra ein Bestandteil des Textes.[32]
Im Hinduismus
Bhakti-Yoga

Gelingt dem Yogaübenden die Hingabe an einen hohen Gedanken, so dass er diesen bis in die Erkenntnis erfasst, wird sich eine neue Qualität authentisch durch den Menschen ausdrücken in allem, was er vollbringt. Die drei Yogawege Bhakti-, Jnana- und Karma-Yoga wirken nach Heinz Grill hier zusammen.[33]
Die Bhagavad Gita führt Bhakti-Yoga in Kombination mit Karma-Yoga und Jnana-Yoga ein,[34] während das Bhagavata Purana Bhakti-Yoga weiter ausführt und neun spezifische Aktivitäten für den Bhakti-Yogi beschreibt.[35] Bhakti bot in der Bhagavad Gita eine Alternative zu zwei damals vorherrschenden religiösen Praktiken: der Abgeschiedenheit des Sannyasin und der Ausübung religiöser Rituale.[36] Swami Vivekananda (1863–1902) beschreibt Bhakti-Yoga als „den Weg systematischer Hingabe zur Erlangung der Vereinigung mit dem Absoluten“.[37]
Heinz Grill hebt hervor, dass alle drei Yogawege in einem inneren Zusammenhang stehen und sich ergänzen:
- „Der Yoga ist zunächst einmal karma-Yoga, der Yoga des unterscheidenden Tätigseins, er ist ebenso bhakti-Yoga, der Weg der vollendeten Hingabe, und gleichzeitig ist er der jñāna-Yoga, der Weg der grazilen Erkenntnissuche. […] Aber es ist nicht nur das Handeln allein; immer ist die Erkenntnis mit dem Handeln verbunden und es ist gleichzeitig auch immer die Hingabe an ein höheres Gesetz oder einen reinen Gedanken gegeben. So sind bhakti-, jñāna-, und karma-Yoga im Sinne des trimārga ein Ganzes im Selbst. Bhakti-, jñāna- und karma-Yoga sind somit eine innerste Synthese des mentalen, vitalen und physischen Wesens und sie gehören zusammen.“[33]

In verschiedenen Kapiteln der Bhagavad Gita, vor allem im 12. Kapitel, weist Krishna Arjuna in die Geheimnisse des Bhakti-Yoga als einen der Wege zu höchster spiritueller Verwirklichung ein. Der Vers 66 in Kapitel 12 lautet:
sarvadharmān parityajya mām ekaṁ śaraṇaṁ vraja,
ahaṁ tvā sarvapāpebhyo mokṣayiṣyāmi mā śucaḥ
„Gib alle dharma auf und nimm deine Zuflucht allein zu Mir!
Ich werde dich von aller Sünde und allem Übel befreien, sei unbekümmert!“[38]
Das Shandilya Bhakti Sutra und das Narada Bhakti Sutra definieren Hingabe, betonen ihre Bedeutung und Überlegenheit und klassifizieren ihre Formen.[39]
Laut Ramana Maharshi (1879–1950), indischer spiritueller Lehrer, ist Bhakti eine „Hingabe des Herzens an das Göttliche“. Sie kann als Ergänzung zur Selbsterforschung praktiziert werden, und zwar auf eine von vier Arten:[40]
- Atma-Bhakti – Hingabe an das eigene Atma (Höchstes Selbst)
- Ishvara-Bhakti – Hingabe an ein formloses Wesen (Gott, kosmischer Herr)
- Ishta Devata-Bhakti – Hingabe an einen persönlichen Gott oder eine persönliche Göttin
- Guru-Bhakti – Hingabe an einen Guru
Siehe auch den Hauptartikel: Bhakti-Yoga
Guru-Bhakti
Für Sri Aurobindo (1872-1950) ist der Guru je nach Ausmaß seiner Persönlichkeit der Verbindungsweg oder der Vertreter oder die Offenbarung des Göttlichen. Was er auch sei, „man öffnet sich dem Göttlichen, wenn man sich ihm öffnet.“[41]
Heinz Grill sieht in Guru-Bhakti, der verehrungsvollen Hingabe zu einer geistig authentischen Person, das Kernstück jeder geistigen Bestrebung:
- „Sie wird im indischen Geistleben exoterisch gesehen in der Regel dem Lehrer entgegengebracht und sollte normalerweise gegenüber allen großen Persönlichkeiten, wie Rudolf Steiner, Michelangelo, den großen Künstlern, Musikern, Goethe, Gandhi und zu vielen anderen bestehen. Iṣṭa-devata, die verehrungsvolle Hingabe zu einer authentischen Person, ist ein Kernstück des Yoga, und wenn sie im wahrheitsstrebenden Sinne besteht, schenkt sie eine universale Offenheit und es wird nicht nur eine Person verehrt, sondern alles Schöne, Wahre und Begehrenswerte. Bhakti signalisiert eine Bewegungsrichtung von der eigenen Individualität im Blick hinauf zu hohen Persönlichkeiten, meidet aber Unterwürfigkeit und sektiererisch persönliches Begehren.“[42]
Neun Formen der Bhakti

Das Bhagavata Purana beschreibt zahlreiche Beispiele für Bhakti, etwa jene, die Prahlada oder die Gopis zeigten. Das Verhalten der Gopis veranschaulicht das Wesen der Bhakti. Als sie von Krishna getrennt waren, praktizierten sie Hingabe, indem sie seinen Geschichten lauschten (Shravana), seine glorreichen Taten priesen (Kirtan) und ihn auf andere Weise in ihren Gedanken bewahrten.[43]
Das Bhagavata Purana lehrt im Vers 7.5.23 insgesamt neun Formen der Bhakti:
- Shravana (Sanskrit श्रवण, IAST śravaṇa, „Hören, Hören alter Texte“)
- Kirtan (Sanskrit कीर्तन, IAST kīrtana, „wiederholen, Singen von Wechselgesängen“)
- Smarana (Sanskrit स्मरण, IAST smaraṇa, „Erinnerung an Lehren in alten Texten“)
- Padasevana (Sanskrit पादसेवन, IAST pādasevana, „Dienst zu den Füßen“)
- Archana (Sanskritअर्चना, IAST arcanā, „Verehrung, Darbringung“)
- Namaskar oder Vandana („Verehrung, Verbeugung vor dem Göttlichen“)
- Dasya (Sanskrit दास्य, IAST dāsya, „Dienen, Dienst am Göttlichen“)
- Sakhyatva, von Sakhya (Sanskrit साख्य, IAST sākhya, „Freund, Freundschaft mit dem Göttlichen“)
- Atma Nivedana (Sanskrit अत्म निवेदन, IAST ātma nivedana „Selbsthingabe, Hingabe an das Göttliche“)
Bhavas

Der traditionelle Hinduismus spricht von fünf verschiedenen Bhavas, von Sanskrit भाव, IAST bhāva, „Einstellung, Gefühl, Zustand, Haltung“. In diesem Sinne sind Bhavas unterschiedliche Haltungen, die Gläubige entsprechend ihrem individuellen Temperament einnehmen, um ihre Hingabe zu Gott in irgendeiner Form auszudrücken.[44]
Die verschiedenen Bhavas sind:
- Shanta (IAST śānta) – Haltung der inneren Ruhe, der friedvollen Liebe zu Gott
- Dasya (IAST dāsya) – Haltung eines Dieners
- Sakhya (IAST sakhya) – Haltung eines Freundes
- Vatsalya (IAST vātsalya) – Haltung einer Mutter gegenüber ihrem Kind
- Madhurya (IAST mādhuryā) – Haltung einer Frau gegenüber ihrem Geliebten.[45]
Mehrere Heilige praktizierten diese Bhavas. Der Mystiker Ramakrishna, bedeutender hinduistischer Mystiker aus dem 19. Jahrhundert, soll alle fünf Bhavas praktiziert haben.[46] Hanumans Hingabe zu Rama wird als Dasya Bhava betrachtet.[47] Die Beziehung zwischen Arjuna sowie den Kuhhirtenjungen von Vrindavan und Krishna wird als Sakhya Bhava angesehen.[48] Radhas Liebe zu Krishna ist Madhurya Bhava.[46] Die Zuneigung von Krishnas Pflegemutter Yashoda zu ihm veranschaulicht Vatsalya Bhava.[49]
Murti
Im Bhakti-Kult sind die Rituale primär auf physische Bilder ausgerichtet. Die Begriffe „Murti“ und „Vigraham“ werden im Hinduismus häufig verwendet, um diese Bilder zu beschreiben. Eine Murti (Sanskrit मूर्ति, IAST mūrti, „Körper, Form, Gestalt“) bezeichnet ein Objekt mit einer ausgeprägten Form, das die Gestalt oder Manifestation einer bestimmten Gottheit, eines Gottes oder einer Göttin symbolisiert. Vor der Verehrung einer Murti wird ein Ritual namens Prana Pratishtha durchgeführt, bei dem Prana (Sanskrit प्राण, IAST prāṇa, „Atem, Leben, Lebenskraft“) in das Bild geleitet und der Gott oder die Göttin eingeladen wird, in der Murti zu wohnen.[50]
Bhakti in den Lehren der Jagadgurus

Mehrere Jagadgurus legten großen Wert auf Bhakti als Weg zur spirituellen Verwirklichung.
- Jagadguru Nimbarkacharya (12. Jh.) betonte die Hingabe an Radha und Krishna und führte Dvaitadvait Vad (dualistischer Nicht-Dualismus) ein, der göttliche Einheit und persönliche Hingabe in Einklang brachte.
- Jagadguru Ramanujacharya (11. oder 12. Jh.) lehrte Prapatti (vollständige Hingabe) und präsentierte Vishishtadvait Vad (qualifizierter Nicht-Dualismus), der Vernunft und Hingabe vereinte.
- Jagadguru Madhvacharya (13. Jh.) bekräftigte durch seinen Dvaita Vad (Dualismus) die Vorstellung, dass die Gnade eines persönlichen Gottes für die Befreiung unerlässlich sei.
- Die Lehren von Jagadguru Madhvacharya beeinflussten direkt den Heiligen Purandara Dasa (1470–1564), eine Schlüsselfigur der Bhakti-Bewegung, und verbanden seine Philosophie mit der breiteren Welle der Hingabe, die sich in Indien rasch ausbreitete.
- Jagadguru Kripalu Ji Maharaj (1922–2013) gab der Bhakti-Praxis in der Neuzeit mit der Methode der Roopdhyan-Meditation eine neue Dimension. Diese Methode beinhaltet die Meditation über die göttlichen Formen und Eigenschaften von Radha und Krishna. Er erklärte, dass wahre Verehrung aus geistiger Hingabe und inniger Liebe und nicht aus äußeren Ritualen entspringt.
- Bhakti war ein einigender spiritueller Ansatz, der durch verschiedene Jagadguru-Philosophien hindurch das Sanatana Dharma in verschiedenen Zeitaltern verjüngte.[51]
Auch in anderen Religionen wie im Buddhismus, im Islam, im Sufismus, Jainismus oder im Christentum u. a. ist die Hingabe ein wichtiger Bestandteil der spirituellen Praxis.
Zukunftsweisende Hypothese

Durch ausdauernde Beziehungsaufnahme, Interesse und inhaltliche Forschung zu den irdischen Phänomenen und den inneliegenden universalen Gesetzen wie auch zu den Mitmenschen, großen Persönlichkeiten und deren Werke, eröffnet sich Bhakti, der Weltenwille, in seiner freien universalen Dimension. Der Mensch steht nun selbstbewusst im freien inhaltlichen Gedanken zwischen der geistigen und irdischen Welt. Aus diesem freien Standpunkt und dem Mitwirken geistiger Kräfte kann er seine höheren Ideale, wie es die Beispiele im Kapitel von verwirklichtem Bhakti zeigen, schöpferisch umsetzen und aus einer universalen Wirklichkeit mit seinen Werken neue belebende Impulse für die gegenwärtige Kultur und die nachtodlichen Welten schaffen.
Siehe auch
Literatur
- Har Dayal: The Bodhisattva Doctrine in Buddhist Sanskrit Literature. Motilal Banarsidass 1970, ISBN 978-0-89684-032-4.
- David Frawley: Vedantic Meditation. Lighting the Flame of Awareness. North Atlantic Books.
- David N. Lorenzen: Bhakti Religion in North India. Community Identity and Political Action. SUNY Press, New York 1995, ISBN 978-0-7914-2025-6.
- S. K. Nanayakkara: Bhakti. In Malalasekera, Gunapala Piyasena (ed.), Encyclopaedia of Buddhism, Band II. Government of Ceylon.
- Heinz Grill: Erkenntnisgrundlagen zur Bhagavad Gita. Stephan Wunderlich Verlag, ISBN 978-3-948803-18-6.
- Sri Aurobindo: Die Synthese des Yoga. Verlag Hinder + Deelmann, ISBN 3-87348-082-4. (Online PDF)
- Rudolf Steiner: Inneres Wesen des Menschen und Leben zwischen Tod und neuer Geburt. GA 153. Rudolf Steiner Verlag, Dornach 1997, ISBN 3-7274-1530-4. (Online)
Einzelnachweise
- ↑ Mahatma Gandhi: Die Kraft des Geistes, Diogenes, S. 43.
- ↑ Suchergebnisse für „bhakti“. In: learnsanskrit.cc. Abgerufen am 19. Dezember 2025 (englisch).
- ↑ Siehe Monier Monier-Williams: Sanskrit-English Dictionary: Etymologically and Philologically Arranged with Special Reference to Cognate Indo-European languages. Überarbeitet von E. Leumann, C. Cappeller, et al. Clarendon Press, Oxford 1899.
- ↑ Martin Mittwede: Spirituelles Wörterbuch Sanskrit/Deutsch. Überarbeitete und erweiterte Fassung der früheren Ausgabe, ISBN 3-924739-56-0. Verlag Sathya Sai Vereinigung, Bonn 1992, S. 106–107.
- ↑ Karen Pechelis: The Embodiment of Bhakti. Oxford University Press, 2014, ISBN 978-0195351903, S. 19–21.
- ↑ Norman Cutler: Songs of Experience. Indiana University, 1987, ISBN 978-0-253-35334-4, S. 1.
- ↑ Swami Sivananda: Guru Bhakti Yoga. Divine Life Society, 2004, ISBN 978-81-7052-168-6.
- ↑ Karen Pechilis: The Embodiment of Bhakti. S. 21.
- ↑ S. K. Nanayakkara: Bhakti. In: Malalasekera, Gunapala Piyasena (ed.): Encyclopaedia of Buddhism. Band II. Government of Ceylon, 1966, S. 678–680.
- ↑ John Martin Sahajananda: Fully Human Fully Divine. Partridge India, 2014, ISBN 978-1482819557, S. 60.
- ↑ David N. Lorenzen: Bhakti Religion in North India. Community Identity and Political Action. SUNY Press. New York 1995, ISBN 978-0-7914-2025-6, S. 1–2.
- ↑ Karen Pechilis Prentiss: The Embodiment of Bhakti. S. 23–24.
- ↑ Der johanneische ‘Lieblingsjünger’ und der Lehrer der Gerechtigkeit. In: cambridge.org. Abgerufen am 31. Dezember 2025.
- ↑ Heinz Grill: Erkenntnisgrundlagen zur Bhagavad Gita. Stephan Wunderlich Verlag, 2024, ISBN 978-3-948803-18-6, S. 336–337.
- ↑ Heinz Grill: Erkenntnisgrundlagen zur Bhagavad Gītā. S. 341.
- ↑ Rudolf Steiner: Inneres Wesen des Menschen und Leben zwischen Tod und neuer Geburt. GA 153. 6. Auflage. Rudolf Steiner Verlag, Dornach 1997, ISBN 3-7274-1530-4, S. 21–22. (Online)
- ↑ Ariel Glucklich: The strides of Vishnu. Hindu culture in historical perspective. Oxford University press, 2008, ISBN 978-0-19-531405-2, S.100.
- ↑ W. Norman Brown: Man in the Universe. Some Continuities in Indian Thought. University of California Press, 1970, ISBN 978-0520017498, S. 38–39.
- ↑ Max Friedrich Müller: The Shvetashvatara Upanishad. Oxford University Press, S. 34–37.
- ↑ Paul Carus: The Monist. Verlag Open Court, 1913, S. 514–515.
- ↑ Karen Pechilis: The Embodiment of Bhakti. S. 17.
- ↑ Karen Pechilis: The Embodiment of Bhakti. S. 5.
- ↑ Norman Cutler: Songs of Experience. Indiana University Press, 1987, ISBN 978-0-253-35334-4, S. 1.
- ↑ R. Raj Singh: Bhakti and philosophy. Lexington Books, 2006, ISBN 978-0-7391-1424-7, S. 28.
- ↑ 25,0 25,1 Ainslie Thomas Embree, Stephen N. Hay, William Theodore De Bary: Sources of Indian Tradition. Columbia University, 1988, ISBN 978-0-231-06651-8, S. 342.
- ↑ Pechilis Karen: The Embodiment of Bhakti. S. 17–18.
- ↑ Daniel Sheridan: The Advaitic Theism of the Bhagavata Purana. Columbia, South Asia Books, 1986, ISBN 978-81-208-0179-0.
- ↑ John Stratton Hawley: A Storm of Songs. India and the Idea of the Bhakti Movement. Harvard University Press, 2015, ISBN 978-0674187467, S. 39–61.
- ↑ Patton Burchett: Genealogy of Devotion – Bhakti, Tantra, Yoga, and Sufism in North India. Columbia University, 2019, S. 2–3.
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